Pressemitteilung | 07.05.2015

Weltweite CO2-Konzentration überschreitet erstmals im Monatsdurchschnitt den Wert von 400ppm

Kurz-Statement: Germanwatch fordert eine Reaktion der G7
Pressemitteilung

Berlin/Bonn (7. Mai 2015). Erstmals haben die CO2-Konzentrationen im Durchschnitt eines gesamten Monats weltweit die Marke von 400ppm (parts per million) übertroffen. Dies wurde gestern von der Nationalen Ozean- und Atmosphärenverwaltung der USA für den Monat März bekanntgegeben. „Unsere Generation ist die letzte, die die Chance hat, die größten Risiken des Klimawandels abzuwenden und den globalen Temperaturanstieg unter 2 Grad zu halten. Das Überschreiten der 400ppm-Schwelle zeigt, dass die Zeit dafür knapp wird“, sagt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer bei Germanwatch. "Insbesondere aufgrund der massiv fallenden Kosten für Erneuerbare Energien sehen wir Anzeichen für eine globale Energiewende. Regierungen sollten diesen Trend stabilisieren und beschleunigen. Ein klares Signal des G7-Gipfels in Deutschland Anfang Juni für den Ausstieg aus fossilen Energien bis 2050 wäre die richtige Antwort."

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