Deutsche und EU-Klimapolitik

Deutschland und die EU leisten derzeit weder ihren Klimaschutz-Beitrag, der einen gefährlichen Klimawandel abwenden hilft, noch kooperieren sie ausreichend mit anderen Ländern zu Klimaschutz und -anpassung. Germanwatch fordert Handeln auf nationaler und auf EU-Ebene ein und unterstützt dies aktiv.

Aktuelles                                                                                                                              
Germanwatch bei Energiewendedemo
Meldung
3. Dezember 2013

Germanwatch bei großer Energiewende-Demo in Berlin

16.000 gehen gegen Ausbremsen der Energiewende und fossile Lobbyinteressen auf die Straße

Bei der Demo „Energiewende retten“ haben am Samstag den 30. November rund 16.000 Menschen die künftige Bundesregierung dazu aufgefordert, zusammen mit dem Atomausstieg jetzt auch zügig aus der Kohle auszusteigen. >> mehr
Cover PP Public Participation
Publikation

Recommendations on Transparency and Public Participation in the Context of Electricity Transmission Lines

This position paper by Germanwatch develops specific recommendations to the issue of public participation in the context of electricity transmission power lines. Public participation has become more and more important in policy making during the past years. Policy makers have reacted to the urgent need to enhance public participation in the field of power grids. New laws in this context, for example in Germany or at the European level, demonstrate this approach. >> mehr
Bild: Germanwatch Pressemitteilung
Pressemitteilung
28. November 2013

Koalitionäre wollen Deutschland beim Klimaschutz vom Vorreiter zum Mitläufer machen

Analyse der energie- und klimapolitischen Einigungen im Koalitionsvertrag

Mit großer Enttäuschung reagiert die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch auf die energie- und klimapolitischen Einigungen im Koalitionsvertrag von Union und SPD. „Dieser Vertrag ist die offizielle Aufkündigung der deutschen Klimavorreiterschaft. Das ist eine Wende rückwärts und ein großer Sieg der fossilen Lobbyisten", sagt Klaus Milke, Vorstandsvorsitzender von Germanwatch. Es sei bezeichnend, dass selbst im letzten Koalitionsvertrag von 2009 Deutschlands Rolle als Klimavorreiter betont wurde. "Im aktuellen Vertrag steht kein Wort davon", so Milke. Stattdessen schrieben die Koalitionäre, Deutschland solle seine Klimaziele ab sofort von den lahmenden internationalen Klimaverhandlungen abhängig machen, deren Treiber es einst war. >> mehr
Bild: Germanwatch Pressemitteilung
Pressemitteilung
23. November 2013

Warschauer Klimagipfel: Schwaches Ergebnis - aber globales Abkommen in Sichtweite

Bedeutungsverlust der EU durch schwache Klimaziele

Der Warschauer Klimagipfel ist knapp dem Scheitern entgangen. Am Ende einigten sich die Staaten auf ein mäßiges Ergebnis. Damit sind immerhin die Weichen für ein globales Abkommen mit allen Staaten im Jahr 2015 gestellt. Es ist gelungen, einen Mechanismus für besonders massiv unter dem Klimawandel leidende Staaten zu initiieren, der in den nächsten drei Jahren im Detail ausgestaltet werden soll. >> mehr
Logos von Germanwatch, Misereor, Brot für die Welt
Pressemitteilung
21. November 2013

Brot für die Welt, Germanwatch und Misereor begrüßen "Walk out" als klimapolitischen Warnschuss

"Wir nutzen den Rückenwind von außen, um den Druck auf die Entscheidungsträger zu erhöhen"

Mehrere große Nichtregierungsorganisationen und Gewerkschaften aus aller Welt haben heute Mittag die Verhandlungen beim Weltklimagipfel in Warschau (COP 19) verlassen. Sie setzen damit einen kräftigen symbolischen Akzent gegen den unzureichenden politischen Willen entscheidender Regierungen beim UN-Klimagipfel in Warschau. Angesichts der dramatischen Superstürme in den Philippinen und Somalia wirkte der von der polnischen COP-Präsidentschaft parallel mit einem Kohlegipfel organisierte Klimagipfel in Warschau wie aus der Zeit gefallen. Germanwatch, Brot für die Welt und Misereor begrüßen den Druck, den diese großen Umwelt- und Entwicklungsorganisationen ausüben, nehmen aber weiter an den Verhandlungen teil. >> mehr
Logo: KSI 2014
Pressemitteilung
18. November 2013

Klimaschutz-Index: Die Emissionen steigen weiter - doch es gibt einen Hoffnungsschimmer

Positive Anzeichen in China / Deutschland rutscht wegen seiner Klimapolitik erstmals aus Top Ten

Keines der 58 größten Emittentenländer unternimmt bisher genug, um einen gefährlichen Klimawandel abzuwenden. Gleichzeitig erreichen die Emissionen weltweit einen neuen Höhepunkt. Dies ist eine der Hauptbotschaften des heute von der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch und dem Climate Action Network Europe (CAN-E) veröffentlichten Klimaschutz-Index 2014. "Dennoch gibt der Index auch erstmals Grund zu vorsichtigem Optimismus", erklärt der Hauptautor des Index, Jan Burck von Germanwatch, am Rande des Weltklimagipfels in Warschau. >> mehr
Cover EU Climate Leadership
Publikation

Das Ende der Vorreiterrolle

Neues Germanwatch-Hintergrundpapier zur EU-Klimapolitik

Die EU ist nicht mehr Vorreiterin globaler Klimaschutzanstrengungen. Andere Staaten sind dabei, die EU zu überholen, wie ein neues Hintergrundpapier von Germanwatch zeigt. Selbst in den USA und China sorgen jüngste Entwicklungen für klimapolitische Dynamiken, die die EU derzeit vermissen lässt. Dies ist höchst problematisch, da die bisherige Führungsrolle der EU in der Vergangenheit weltweit zu mehr Klimaschutz animiert hat - sowohl in OECD- als auch Nicht-OECD-Staaten. >> mehr
Weitblick
Weitblick
8. November 2013

Schwerpunkt: Klimagipfel Warschau

„Nichts ist mächtiger als eine Idee, deren Zeit gekommen ist”, so Victor Hugo. Die großen weltpolitischen Veränderungen – diese Siege großer Ideen – sind selten über Nacht gekommen. Meistens gärten Missstände Jahrzehnte. Die Veränderungswilligen mussten wieder Rückschläge einstecken, da sich mächtige Kräfte an alten Ideen festgeklammert haben. Doch ihre Zahl ist immer mehr gewachsen und hat den großen Ideen zum Durchbruch verholfen. Auch auf die aktuelle Energiedebatte scheint diese Sichtweise zu passen ... >> mehr
Logos von BUND, WWF, Germanwatch, Greenpeace, Brot für die Welt
Pressemitteilung
8. November 2013

Deutschland droht Bremser in der EU-Klimapolitik zu bleiben

Koalitionäre wollen nur schwache Klimaziele für Europa unterstützen

Bei den Koalitionsverhandlungen zwischen CDU/CSU und SPD besteht die Gefahr, dass der Bremserkurs der schwarz-gelben Koalition beim Thema Klimaschutz fortgesetzt wird. Davor warnen heute in Berlin die Umwelt- und Entwicklungshilfeverbände Brot für die Welt, Germanwatch, Greenpeace, BUND und WWF. Derzeit soll eine Formulierung in den Koalitionsvertrag aufgenommen werden, die verhindert, dass das bereits erreichte, viel zu schwache Klimaziel der EU (20 Prozent weniger Emissionen als im Jahr 1990) und der krisengeschüttelte EU-Emissionshandel bis zum Jahr 2020 nachgebessert werden. Damit würde die EU in den kommenden sieben Jahren faktisch keinen weiteren Klimaschutz mehr leisten. >> mehr
Bild: Germanwatch Pressemitteilung
Pressemitteilung
8. November 2013

Breites Bündnis aus Sozialverbänden, Umweltorganisationen und BEE für die Energiewende

Gemeinsame Pressemitteilung von Germanwatch und weiteren Organisationen

Ein Bündnis aus großen Sozialverbänden wie der AWO, den wichtigsten deutschen Umweltschutzorganisationen, dem Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverband, Germanwatch sowie dem Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) hat einen dringenden Appell an CDU/CSU und SPD für eine dynamische, gerechte und soziale Energiewende gerichtet. Vor dem Hintergrund einer nach wie vor überwältigenden gesellschaftlichen Unterstützung für den Umbau der Energieversorgung und des alarmierenden jüngsten Berichts des Weltklimarats IPCC fordern die Verbände die künftigen Koalitionäre in ihrem gemeinsamen Papier auf, die Energiewende mit ihren Beschlüssen zu stabilisieren und unumkehrbar zu machen. >> mehr

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