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G20

Thema: G20

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Publikation

Erneuerbare helfen gegen Energiekrise: Argentiniens neue Energie- und Klimapolitik

Blog-Beitrag von Enrique Maurtua Konstantinidis (FARN & CAN International), Dezember 2016

Während der Klimaverhandlungen in Paris im Dezember 2015 fand in Argentinien ein bemerkenswerter Regierungswechsel statt. Seitdem arbeitet die neue, konservative Regierung von Präsident Mauricio Macri, die die zwölfjährige Präsidentschaft des Ehepaars Kirchner ablöste, an einer "Wiederbelebung der Wirtschaft" und der Öffnung des Landes für den internationalen Handel. Der Regierungswechsel ist international deutlich positiv aufgenommen worden und weckte Hoffnungen von Investoren und der Zivilgesellschaft auf eine wirtschaftliche Belebung. Die neue Außen- und Wirtschaftspolitik Argentiniens zeigt positive ökonomische Effekte und kommt vielen Unternehmen zugute, sie birgt aber auch Risiken, die insbesondere Umweltstandards und die nachhaltige Entwicklung des Landes betreffen. >> mehr
Cover G20-Fachgespraech
Publikation

Energie und Klima unter der deutschen G20-Präsidentschaft

Am Vorabend des Übergangs der G20-Präsidentschaft von China an Deutschland fand am 30.11.2016 in Berlin ein von Germanwatch mit der Stiftung Mercator ausgerichtetes Fachgespräch zu klima- und energiepolitischen Schwerpunkten der deutschen G20-Agenda statt. Die chinesische Präsidentschaft hatte die Umsetzung der Agenda 2030 und des Klimavertrags von Paris auf die Agenda gehoben, und insbesondere Wege zur Finanzierung nachhaltiger Infrastruktur zum Thema gemacht. Was die deutsche G20-Präsidentschaft angesichts der Dringlichkeit der globalen Klimakrise vor dem Hintergrund der aktuellen politischen Veränderungen leisten kann und sollte, darüber diskutierten internationale Experten mit etwa 60 Gästen aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. >> mehr
Bild: Germanwatch Pressemitteilung
Pressemitteilung
30. November 2016

Deutsche G20-Präsidentschaft muss konkrete Vereinbarungen voran bringen

Germanwatch begrüßt Schwerpunkte bei Klimapolitik, globalen Lieferketten und Kampf gegen Antibiotikaresistenzen, fordert nun aber konkrete Schritte zur Umsetzung

Germanwatch begrüßt viele der heute vorgestellten Schwerpunkte des Programms der deutschen G20-Präsidentschaft, vermisst aber bisher Ansätze, wie diese mit konkreten Vereinbarungen und Initiativen umgesetzt werden können. "In der derzeitigen weltpolitischen Lage gilt mehr denn je: Wir brauchen internationale Kooperation zur Lösung drängender globaler Probleme", sagt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch. "Es ist richtig, dass die deutsche G20-Präsidentschaft Themen wie Klimaschutz, die Umsetzung der UN-Ziele zur nachhaltigen Entwicklung und Verantwortung in globalen Lieferketten prominent auf die Agenda setzt. Diese Schlagwörter müssen aber jetzt mit konkreten Schritten untermauert werden." >> mehr
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Publikation

Dasselbe in Grün?

Blog-Beitrag von Hongyu Guo (Greenovation Hub) und Dr. Gerrit Hansen (Germanwatch), November 2016

„Grüne“ Investitionen haben weltweit Konjunktur. Auch die G20 hat den Finanzsektor als Wegbereiter für eine globale Wende zu mehr Umwelt- und Klimaschutz entdeckt. Was kann die am 1. Dezember beginnende deutsche G20-Präsidentschaft dazu beitragen, das globale Finanzsystem in den Dienst nachhaltiger, klimafreundlicher Entwicklung zu stellen? >> mehr
Side Event zu CO2-Bepreisung in der G20 auf COP22 in Marrakesch
Meldung
18. November 2016

Side Event zu CO2-Bepreisung in der G20 auf COP22 in Marrakesch

CO2 Preise sind ein wichtiges Instrument zur Umsetzung der Pariser Klimaziele. Germanwatch fordert gemeinsam mit dem Mercator Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) und dem Bund der deutschen Industrie (BDI) die Bundesregierung auf, die Etablierung von CO2-Preissystemen in den G20-Staaten zu einem Thema der am 1. Dezember beginnenden deutschen G20-Präsidentschaft zu machen. Diese Initiative wurde am Mittwoch, 16.11.2016 auf der COP22 in Marrakesch im Pavillon der EU einem internationalen Publikum vorgestellt. >> mehr
G20 Summit 2016
Weitblick Artikel
3. November 2016

Die G20 als Schwundgrad für globale Dekarbonisierung?

Die internationale Klimapolitik feiert derzeit große Erfolge: Erst der Durchbruch von Paris 2015 und das schnelle Inkrafttreten des UN-Klimaabkommens, nun die Einigung auf einen weitgehenden Ausstieg aus den Flurkohlenwasserstoffen im Rahmen des Montreal-Protokolls. Auch steigen seit zwei Jahren die fossilen CO2-Emissionen nicht mehr – trotz eines globalen Wirtschaftswachstums von mehr als drei Prozent. Allerdings lässt die Umsetzung der ambitionierten Beschlüsse – weltweit wie auch in Deutschland – bislang immer noch zu wünschen übrig. Der G20 als Forum der größten Wirtschaftsnationen, die zusammen fast 85 Prozent der fossilen CO2-Emissionen verantworten, kommt bei der Umsetzung dieser völkerrechtlichen Vereinbarungen eine besondere Rolle zu. Die am 1. Dezember beginnende deutsche G20-Präsidentschaft muss den Weg für den notwendigen Ausstieg aus Kohle, Öl und Erdgas bahnen. >> mehr
KlimaKompakt
KlimaKompakt
4. Oktober 2016

KlimaKompakt Nr. 90: Die G20 – Schwungrad oder Bremsblock für internationalen Klimaschutz?

Der G20 als Vereinigung der wirtschaftsstärksten Nationen und größten Emittenten kommt bei der Umsetzung des Pariser Klimaabkommens eine besondere Rolle und Verantwortung zu. Noch vor wenigen Jahren war Klimaschutz kein Thema in diesem Forum, das sich traditionell mit Finanzmarktstabilität und Wirtschaftswachstum beschäftigt. >> mehr
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Publikation

G20-Staaten müssen CO₂ bepreisen

Blog-Beitrag von Christoph Bals und Gerrit Hansen, September 2016

Langfristiger Klimaschutz lebt von einem "Mix" an Instrumenten: Grenzwerte, Verbote und Planungsvorgaben. Solange die Preise aber nicht annähernd die ökologische Wahrheit sagen, wird es schwierig, die etablierten fossilen Technologien und Prozesse aus dem Markt zu drängen. Unter den G20-Staaten abgestimmte CO2-Mindestpreise wären ein guter Anfang. >> mehr
Bild: Germanwatch Pressemitteilung
Pressemitteilung
5. September 2016

G20 betont Nachhaltigkeit und Klimaschutz - doch es fehlt an Substanz

Germanwatch zieht gemischte Bilanz des G20-Gipfels in Hangzhou

Germanwatch zieht ein gemischtes Fazit des G20-Gipfels in China. "Nachhaltige Entwicklung und Klimaschutz spielen im Abschlussdokument der G20 eine wichtigere Rolle als bei vorangegangenen G20-Gipfeln. Doch an vielen Stellen wirkt das wie reine Rhetorik, nicht wie eine Selbstverpflichtung zum ernsthaften Handeln", sagt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch. "Es hilft nicht, wenn zum siebten Mal ohne klares Enddatum der Abbau von fossilen Subventionen angekündigt wird, es aber nur wenig Fortschritte in der Umsetzung gibt. Es ist auch nicht zielführend einfach Wirtschaftswachstum zu beschwören, ohne dieses klar an Nachhaltigkeitszielen und den Grenzen des Planeten zu orientieren." >> mehr
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Pressemitteilung
3. September 2016

Riesenschritt zum Inkrafttreten des Pariser Klimaabkommens

Germanwatch: Ratifizierung des Abkommens durch die USA und China ist Zeichen der Ernsthaftigkeit und Absicherung gegen politische Unwägbarkeiten

Als "Riesenschritt zu einem schnellen Inkrafttreten des Pariser Klimaabkommens" begrüßt Germanwatch den heute verkündeten rechtlich verbindlichen Beitritt der USA und Chinas. "Das ist ein klares Bekenntnis der beiden größten CO2-Emittenten der Welt, dass sie jetzt ernst machen mit dem Klimaschutz", sagt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer der Umwelt- und Entwicklungsorganisation. "Diese Doppelratifizierung sendet das Signal an Investoren und Entscheidungsträger weltweit, dass die Zeichen auf Dekarbonisierung stehen." >> mehr