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Aktuelles, Meldungen, Pressemitteilungen, Publikationen

Bild: Saúl Luciano Lliuya, Klaus Milke und andere bei der Kohledemo in Bonn, 4.11.2017
Meldung
10. November 2017

Gemeinsam schaffen wir einen Präzedenzfall für globale Klimagerechtigkeit!

Bitte helfen Sie Saúl Luciano Lliuya bei seinem Einsatz gegen RWE mit einer Spende an die Stiftung Zukunftsfähigkeit – für die Menschen in Huaraz und für globale Klimagerechtigkeit

Extremwetter-Ereignisse in Indien, in der Karibik und den USA, Bergrutsche in den Alpen, schmelzende Gletscher in den Anden − der Klimawandel ist zum Teil Verursacher von tödlichen Risiken oder intensiviert bereits bestehende. Die von uns unterstützte zivilrechtliche Musterklage eines Betroffenen eröffnet ein neues juristisches Kapitel für globale Klimagerechtigkeit. >> mehr
Bild: Blog Ukraine Strukturwandel
Publikation

Wie kann die Ukraine ihren Strukturwandel sozial und ökologisch verträglich gestalten?

Blog-Beitrag von Martin Schön-Chanishvili, November 2017

Germanwatch diskutierte in der Europäischen Akademie Berlin mit deutschen und ukrainischen ExpertInnen, wie Kohleausstieg und Strukturwandel in der Ukraine gelingen können. Die Diskutanten sahen gute Chancen für die Transformation einer der größten Kohleindustrien Europas. Germanwatch will mit dem neuen Projekt "Eine Multiakteurspartnerschaft für den Sturkturwandel im Donbass" einen Beitrag zum sozial und ökologisch verträglichen Strukturwandel leisten. >> mehr
Bild: Klima-Risiko-Index 1997-2016, WELTKARTE
Pressemitteilung
9. November 2017

Klima-Risiko-Index unterstreicht Verwundbarkeit der kleinen Inselstaaten

Immer stärker werdende Stürme machen Inseln und armen Ländern schwer zu schaffen / Seit 1997 forderten weltweit mehr als 11.000 Extremwetterereignisse über 520.000 Menschenleben

Kleine Inselstaaten gehören schon heute zu den am stärksten von Extremwetter betroffenen Ländern weltweit. Eine Reihe von Entwicklungs- und Schwellenländern haben mittlerweile regelmäßig mit Wetterkatastrophen zu kämpfen und vor allem ärmere Länder wie Haiti, Sri Lanka oder Vietnam stellt dies vor große Herausforderungen. Dies sind einige der Kernaussagen des am heutigen Donnerstag beim Klimagipfel in Bonn veröffentlichten Globalen Klima-Risiko-Index von Germanwatch. Deutschland - im Langfrist-Index nach Frankreich und Portugal die am drittstärksten betroffene Industrienation (Rang 23) - litt vor allem unter der langen Hitzewelle 2003 mit mehreren Tausend Todesopfern, schweren Stürmen und wiederholt aufgetretenen "Jahrhundert-Hochwassern" an Elbe, Donau und Oder. >> mehr
Cover: CRI 2018
Publikation

Global Climate Risk Index 2018

Who Suffers Most From Extreme Weather Events? Weather-related Loss Events in 2016 and 1997 to 2016

The Global Climate Risk Index 2018 analyses to what extent countries have been affected by the impacts of weather-related loss events (storms, floods, heat waves etc.). The most recent data available – for 2016 and from 1997 to 2016 – were taken into account. The countries affected most in 2016 were Haiti, Zimbabwe as well as Fiji. For the period from 1997 to 2016 Honduras, Haiti and Myanmar rank highest. >> mehr
Blog Vorschaubild
Publikation

Germanwatch Stellungnahme zum Koalitionssondierungspapier zur Landwirtschaft

Blog-Beitrag von Tobias Reichert, November 2017

Das in den Sondierungsgesprächen von CDU/CSU, FDP und Grünen erarbeitete Papier zur Landwirtschaft enthält auf allgemeiner Ebene richtige Zielsetzungen: Bäuerinnen und Bauern sollen durch verlässliche und kostendeckende Erträge wirtschaftlich erfolgreich sein. Zugleich sollen sie mit ihrer Arbeit für Klima-, Boden- und Gewässerschutz, vielfältige Flora und Fauna, Umweltschutz, und Tierwohl sorgen. Um von diesen groben Zielvereinbarungen zu einem Koalitionsvertrag mit konkret umzusetzenden Punkten zu kommen, sind noch viele große Schritte notwendig. Nicht klar wird allerdings, wie die Ziele erreicht werden sollen. >> mehr
Cover: Unternehmenserklärung für Innovation und Innovationssicherheit
Publikation

Für Innovationen und Investitionssicherheit: Nächste Bundesregierung muss Klimaschutz zur zentralen Aufgabe machen

Erklärung von 52 Unternehmen und Verbänden

Eine breite Allianz von über 50 großen und mittelständischen Unternehmen sowie Unternehmensverbänden fordert die Parteien in den Sondierungsgesprächen auf, den Klimaschutz zur zentralen Aufgabe der künftigen Bundesregierung zu machen. Es ist die größte und umfassendste Unternehmenserklärung für ambitionierten Klimaschutz, die je in Deutschland veröffentlicht wurde. >> mehr
Bild: Pressemitteilung ohne Schriftzug
Pressemitteilung
7. November 2017

Große Teile der deutschen Wirtschaft wollen ambitionierten Klimaschutz im Koalitionsvertrag

Mehr als 50 große und mittelständische Unternehmen fordern überzeugende Umsetzungsstrategie für Klimaschutzplan 2050 als Modernisierungsprogramm für Deutschland / Konkrete klimapolitische Forderungen an Jamaika-Verhandler

Eine breite Allianz von mehr als 50 großen und mittelständischen Unternehmen sowie Unternehmensverbänden fordert die Parteien in den Sondierungsgesprächen auf, den Klimaschutz zur zentralen Aufgabe der künftigen Bundesregierung zu machen. Während die Sondierungsgespräche in Berlin an den Themen Klima und Energiewende scheitern könnten, zeigen die Unternehmen, wie Klimaschutz und Energiewende zu einem Modernisierungsprojekt für Deutschland werden können. Zusammen bringen die Unternehmen über 450.000 Beschäftige alleine in Deutschland und einen globalen Umsatz von mehr als 350 Mrd. Euro (mehr als der Bundeshalt 2017) auf die Waage. >> mehr
Justitia
Meldung
6. November 2017

Workshop zu "climate litigation" am Rande der COP23

Das Streben nach Klimagerechtigkeit auf dem Klageweg

Klimaklagen (engl. climate litigation) erregen in jüngster Zeit vermehrt öffentliche Aufmerksamkeit und erfahren auch in der juristischen Wissenschaft als Untersuchungsgegenstand zunehmend Beachtung. Der vorliegende Workshop bringt Vertreter aus Forschung, Anwaltschaft und Zivilgesellschaft miteinander ins Gespräch und beleuchtet Zweckmäßigkeiten und Erfolgsaussichten dieser klägerischen Vorgehensweise. >> mehr
Bild: Germanwatch Pressemitteilung
Pressemitteilung
6. November 2017

Auch Regierung Trump muss akzeptieren: Die Klimakrise gefährdet weltweit die Gesundheit

Germanwatch begrüßt Einigung der G7-Gesundheitsminister beim Ministertreffen in Mailand

Germanwatch begrüßt, dass die G7-Gesundheitsminister in der Abschlusserklärung ihres Treffens in Mailand die Bedeutung des Klimaschutzes anerkannt haben. "Das Kommuniqué aller sieben Gesundheitsminister sagt deutlich: Die globale Klimakrise verstärkt Gesundheitsrisiken - deswegen müssen die Staaten gemeinsam handeln", sagt Lutz Weischer, Teamleiter für Internationale Klimapolitik bei Germanwatch. "Nach langem Widerstand musste auch die Regierung Trump am Ende diese wissenschaftliche Erkenntnis anerkennen und die entsprechende Formulierung im Kommuniqué mittragen. Das ist ein wichtiger Sieg der Vernunft über die Realitätsverweigerung von US-Präsident Trump." >> mehr
Logo: Germanwatch 145px × 52px (Vorschaubild)
Meldung
6. November 2017

Stellenangebot: Referent/in für Klimafolgen und Menschenrechte

30-40 h / Woche, Arbeitsort Bonn, Beginn möglichst zum 01.01.2018 (in Elternzeitvertretung)

Die Klimakrise ist Realität. Da Auswirkungen insbesondere auf benachteiligte Bevölkerungsgruppen in Ländern des Globalen Südens immer mehr zunehmen, ist es notwendig gegenzusteuern, durch vorbeugende (Anpassung an den Klimawandel) sowie reaktive Maßnahmen (Umgang mit klimawandelbedingten Schäden und Verlusten (zum Beispiel Klimarisikoversicherungen). Germanwatch engagiert sich dafür, dass für diese Maßnahmen ausreichend Unterstützung bereitgestellt wird, dass sie auf der Grundlage der Menschenrechte geplant und durchgeführt werden und eine Beteiligung der besonders betroffenen Bevölkerungen sichergestellt wird. Für diesen Arbeitsbereich sucht Germanwatch eine erfahrene Person. Die Stelle ist im Germanwatch-Team Internationale Klimapolitik angesiedelt. >> mehr