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Aktuelle Pressemitteilungen                                                                                             ___  

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Pressemitteilung
16. Juni 2016

Konfliktrohstoffe: EU-Verordnung bleibt deutlich hinter den Erwartungen zurück

Gemeinsame Pressemitteilung von Germanwatch, Misereor, CIR, AK Rohstoffe und ÖNZ

Die EU-Kommission, das Europäische Parlament und die Mitgliedsstaaten haben sich nach einjährigen Verhandlungen auf die Leitlinien einer Verordnung geeinigt, die den Handel mit den sogenannten Konfliktmineralien regulieren soll. Deutsche Umwelt- und Entwicklungsorganisationen begrüßen die Initiative, zeigen sich über den Inhalt aber enttäuscht: „Nur ein Bruchteil der Unternehmen, die in der EU Konfliktrohstoffe nutzen und verarbeiten, muss nun wirklich prüfen, inwieweit sie zur Finanzierung von Konflikten und massiven Menschenrechtsverletzungen beitragen“, sagt Pirmin Spiegel, Hauptgeschäftsführer von MISEREOR. Klaus Milke, Germanwatch-Vorstandsvorsitzender, ergänzt: „Ohne klare und präzise Vorgaben fürchten wir, dass die Prüfungen zu oberflächlich bleiben." >> mehr
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Pressemitteilung
15. Juni 2016

Fünfter Geburtstag kein Anlass zum Feiern: Bundesregierung verschleppt ambitionierte Umsetzung von Menschenrechtsprinzipien

Germanwatch sieht kaum Bemühungen, UN-Leitprinzipien bei politischen Reformen zu beachten

Morgen vor fünf Jahren wurden die UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte verabschiedet - doch bis heute sind sie in Deutschland in vielen Bereichen nicht umgesetzt. „Es besteht kein Anlass für eine Geburtstagsparty“, sagt Cornelia Heydenreich, Teamleiterin für Unternehmensverantwortung bei der Entwicklungs- und Umweltorganisation Germanwatch. „Bei den jüngsten Reformen der öffentlichen Auftragsvergabe und der Berichtspflichten von Unternehmen hat es die Bundesregierung versäumt, die Menschenrechtsprinzipien der UN wirksam zu verankern. Die Regierung tut so, als könne man Verantwortung für Menschenrechte einfach auf später verschieben." >> mehr
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7. Juni 2016

Germanwatch begrüßt Start des Netzwerks Integrationsforschung in Sachsen

Starke Position für Menschenrechte und Entwicklung in der Welt erfordert Eintreten gegen Rassismus im eigenen Land

Germanwatch begrüßt den heutigen Start des Forschungsnetzwerks Integrations-, Fremdenfeindlichkeits- und Rechtsextremismusforschung in Sachsen (IFRiS). "Durch die große Zahl an Flüchtlingen sind den Deutschen Krisen und Konflikte sehr nahe gerückt. Viele Deutsche reagieren mit einer vorbildlichen Unterstützung der Integration der Geflüchteten. Andere reagieren mit Angst, ein Teil sogar mit Rassismus und Gewalttätigkeit", sagt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch. "Das Netzwerk kann helfen Ängste zu überwinden, Horizonte zu erweitern und einen konstruktiven Umgang mit den Geflüchteten voranzubringen." >> mehr
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3. Juni 2016

Fall Huaraz: RWE bestreitet Verantwortung für Klimaschäden in den Anden - Mündliche Verhandlung im Herbst

Peruanischer Bergführer Saúl Luciano Lliuya will vor dem Essener Landgericht erreichen, dass der Energiekonzern einen Teil der Schutzmaßnahmen in seiner Heimat bezahlt. Huaraz wird von einem infolge des Klimawandels wachsenden Bergsee bedroht.

Die für RWE tätige Anwaltskanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer hat im „Fall Huaraz" erstmals auf die Zivilklage des peruanische Kleinbauern und Bergführers Saúl Luciano Lliuya reagiert und bestritten, dass der Konzern für die Folgeschäden des Klimawandels in den peruanischen Hochanden Verantwortung trage. In der Klageerwiderung behaupten die Anwälte, dass nach deutschem Zivilrecht keine Haftungspflicht bestehe. Der Kläger Saúl Luciano Lliuya hat mit einer solchen Reaktion gerechnet und betont, dass er mit seiner Hamburger Rechtsanwältin Dr. Roda Verheyen im Herbst in das mündliche Verfahren vor dem Landgericht Essen gehen werde. >> mehr
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27. Mai 2016

G7 zu zögerlich bei nachhaltiger Entwicklung und im Kampf gegen Antibiotikaresistenzen

Germanwatch kritisiert fehlende Vorgaben für Senkung des Antibiotikaeinsatzes in der Tierhaltung und zu unverbindliche Bezugnahme auf Nachhaltige Entwicklungsziele, sieht aber Fortschritte bei Umsetzung des Pariser Klimaabkommens.

Fortschritte bei der Umsetzung des Pariser Klimaabkommens, aber nur zögerliche Schritte im Kampf gegen Antibiotikaresitenzen und zu unverbindliche Bezugnahme auf die neuen Nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs). Diese gemischte Bilanz zieht Germanwatch nach dem Ende des G7-Gipfels in Japan. Auf Kritik stößt bei Germanwatch zudem, dass die Verantwortung von Unternehmen für ihre Lieferketten überhaupt nicht auf der Agenda auftauchte. >> mehr
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27. Mai 2016

G7-Staaten beginnen mit Umsetzung des Pariser Klimaabkommens

Germanwatch: Fortschritte bei Verständigung auf Klimaschutzpläne und Abbau fossiler Subventionen, aber fehlende Konkretisierung

Germanwatch begrüßt die ersten Schritte zur Umsetzung des Pariser Klimaabkommens, auf die sich die G7 beim heute zu Ende gegangenen Treffen im japanischen Ise-Shima geeinigt hat. Unter anderem wurde vereinbart, das Abkommen schnellstmöglich zu ratifizieren, um ein Inkrafttreten noch 2016 zu ermöglichen. Im Jahr nach den wegweisenden klimapolitischen Beschlüssen von Schloss Elmau und Paris bleiben die Umsetzungspläne aber zu vage, kritisiert Germanwatch. >> mehr
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26. Mai 2016

Konstruktive Klimaverhandlungen in Bonn gehen zu Ende

Germanwatch fordert von G7 Signal für nächsten Klimagipfel: Mit Ausarbeitung von Plänen zum Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas beginnen

Als "konstruktiv und zielführend" bezeichnet Germanwatch die heute beendeten Klimaverhandlungen in Bonn. Es sei gelungen, den Rückenwind des Pariser Klimaabkommens in die Bonner Verhandlungen mitzunehmen und wichtige Beschlüsse für den nächsten Klimagipfel im November vorzubereiten. "Die Staaten haben die Verhandlungen sachlich und konzentriert geführt", sagt Sönke Kreft, Teamleiter für Internationale Klimapolitik bei Germanwatch. >> mehr
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26. Mai 2016

Überproduktion von Milch in der EU stürzt Bauern weltweit in die Krise

Die Milchpreiskrise in der EU und weltweit wird vor allem durch die immer weiter wachsende europäische Milcherzeugung verursacht. Um existenzsichernde Preise zu ermöglichen, muss der "Milchgipfel" zu einer Senkung der Produktion führen.

Eine wirksame Begrenzung der Milchproduktion durch einen Strategiewechsel fordern Germanwatch und Aktion Agrar von Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt vor den Krisentreffen zur Milch am Freitag und Montag. Der starke Produktionsanstieg in Deutschland und Europa sei ausschlaggebend für das massive Überangebot an den Weltmärkten, das zum existenzbedrohenden Preisverfall geführt habe. >> mehr
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25. Mai 2016

Humanitäre Krisen sind auch Arbeitsauftrag für G7

Vor G7-Gipfel: Germanwatch fordert klare Vereinbarungen zu Klimaschutz und Unterstützung bei Klimawandelanpassung sowie weitere Schritte zur Eindämmung von Krisenursachen.

Zum ersten Mal seit der Pariser Klimakonferenz kommen morgen die Staats- und Regierungschefs der G7 zum Gipfel zusammen. Germanwatch erwartet von dem Treffen klare Vereinbarungen zur Implementierung der nachhaltigen Entwicklungsziele, der Umsetzung der Pariser Beschlüsse in nationale Klimapolitik und ein Bekenntnis zu einer raschen Ratifizierung des Klimaabkommens. "Die G7-Staaten müssen sich verpflichten, bis spätestens nächstes Jahr konkrete Pläne zum Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas bis 2050 vorzulegen", sagt Klaus Milke, Vorstandsvorsitzender von Germanwatch. >> mehr
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20. Mai 2016

Gipfel muss Wege aus der humanitären Krise weisen

Unter großem Handlungsdruck beginnt am Montag der erste Weltgipfel für humanitäre Hilfe. Germanwatch fordert mehr internationale Kooperation.

Klare Signale für mehr internationale Kooperation und Schritte zur Verbesserung des humanitären Systems im Sinne der Globalen Ziele für eine nachhaltige Entwicklung (SDG) erhofft sich Germanwatch vom World Humanitarian Summit. Auf Initiative von UN-Generalsekretär Ban Ki-moon kommen Regierungschefs aus aller Welt am Montag zu diesem ersten Weltgipfel für humanitäre Hilfe in Istanbul zusammen. "Der Handlungsdruck ist enorm", betont Klaus Milke, Vorstandsvorsitzender von Germanwatch. >> mehr

Ansprechpartner

Germanwatch e.V.
Dr.Werner-Schuster-Haus
Kaiserstr. 201
D-53113 Bonn
Tel. +49 (0)228 / 60 492-0
Fax +49 (0)228 / 60 492-19

Germanwatch in den Medien (Auswahl)

heute plus (ZDF)
Wie viele Sklaven arbeiten für mich?

Beitrag mit Julia Otten


NDR info
Redezeit: Das bisschen Bio bringt doch nichts!

Talksendung mit Christoph Bals


ARD-Morgenmagazin
Tag der Erdüberlastung
Beitrag mit Julia Otten


Handelsblatt
Lieferketten mit tödlicher Nebenwirkung
zum Nationalen Aktionsplan für Wirtschaft und Menschenrechte


taz
Ab 2050 nur noch Ökostrom

zum Entwurf des Klimaschutzplans 2050


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