Unternehmensverantwortung

Faires und nachhaltiges Wirtschaften ist ein wesentlicher Baustein für eine zukunftsfähige globale Entwicklung. Wir setzen uns dafür ein, dass die Politik einen wirksamen Rahmen schafft, damit Unternehmen menschenrechtliche, soziale und ökologische Standards weltweit einhalten und Betroffene ihre Rechte einfordern können. 

Unternehmensverantwortung – was heißt das?
Welche weltweiten Auswirkungen kann die Tätigkeit von Unternehmen auf Menschenrechte oder Umwelt haben? Wofür sind Unternehmen in der globalisierten Wirtschaft verantwortlich? Welche Lösungsansätze und Forderungen an die Politik werden diskutiert?

Germanwatch stellt umfangreiche Hintergründe zu dem Thema mit vielen Informationen, Filmen und Tipps zum Weiterlesen vor: 
>> Auf den Spuren der globalisierten Wirtschaft (ext. Link zur multimedialen PREZI-Präsentation)

Aktuelles

Cover Fallbeispiel Apple
Pressemitteilung
29. November 2013

Die Zeit für einen fairen Apple ist überreif

Trotz Beitritt zur Fair Labor Association (FLA) im Januar 2012 gibt es bei vielen chinesischen Apple-Zulieferern keine wesentlichen Verbesserungen

Die Arbeitssituation bei vielen untersuchten Apple-Zulieferern in China ist weiterhin miserabel, obwohl Apple vor knapp zwei Jahren Verbesserungen versprochen hatte. Dies zeigt eine heute veröffentlichte Publikation der Entwicklungs- und Umweltorganisation Germanwatch. Der Überblicksbericht analysiert die Hauptprobleme bei über 20 Apple-Zulieferfabriken und bewertet die bisherigen Maßnahmen wie Apples Beitritt zur Fair Labor Association (FLA). >> mehr
Cover Fallbeispiel Apple
Publikation

Das Fallbeispiel Apple

Noch keine fairen Arbeitsbedingungen in China – eine Bestandsaufnahme

Apple ist das wertvollste Markenunternehmen der Welt. Gleichzeitig steht es seit Jahren wegen Arbeitsrechtsverletzungen bei seinen chinesischen Zulieferern in der Kritik. Die vorliegende Veröffentlichung beschäftigt sich einerseits mit den wiederkehrenden Vorwürfen menschen- und arbeitsrechtlicher Verletzungen bei Apples direkten Zulieferern. Andererseits werden die Reaktionen der Zivilgesellschaft auf diese Rechtsverletzungen beschrieben. Dabei steht dieses Hintergrundpapier nur beispielhaft für die Probleme bei der Produktion von Unterhaltungselektronik, da viele andere Unternehmen in denselben Fabriken bei denselben Zulieferern wie Apple herstellen lassen. >> mehr
Cover-Stellungnahme zum Vorschlag der EU-Kommission zur Offenlegung von nichtfinanziellen Informationen durch Unternehmen
Publikation

Stellungnahme zum Vorschlag der EU-Kommission zur Offenlegung von nichtfinanziellen Informationen durch Unternehmen COM (2013) 207

In einer gemeinsamen Stellungnahme zum Vorschlag der EU-Kommission zur Offenlegung von nichtfinanziellen Informationen durch Unternehmen unterbreiten das CorA-Netzwerk und der europäische Dachverband ECCJ, die European Coalition for Corporate Justice, konkrete Änderungsvorschläge für den laufenden Verhandlungsprozess. Die Vorschläge vom Oktober 2013 zielen darauf ab, die Unternehmensberichtserstattung so zu gestalten, dass sie für Mensch, Umwelt und Unternehmen gleichermaßen von Vorteil ist. >> mehr
Meldung
8. November 2013

Freiwillige CSR-Aktivitäten von Unternehmen reichen nicht aus

Germanwatch sieht nach den Ergebnissen des IMPACT-Projekts die Politik in der Pflicht

Das Projekt IMPACT ist das bislang größte europäische Forschungsprojekt zu den Wirkungen gesellschaftlicher Unternehmensverantwortung, auch als Corporate Social Responsibility (CSR) bezeichnet. Die Untersuchungen im Auftrag der EU-Kommission sollten herausfinden, ob freiwillige CSR-Aktivitäten von Unternehmen – also solche, die über das gesetzlich geforderte Maß hinausgehen – einen Beitrag dazu leisten, europäische Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. An dem mehr als dreijährigen Projekt arbeiteten 17 europäische Forschungseinrichtungen unter der Leitung des Öko-Instituts zusammen. >> mehr
Cover_Stellungnahme zum Vorschlag der EU-Kommission zur Offenlegung von nichtfinanziellen Informationen durch Unternehmen
Meldung
1. Oktober 2013

Stellungnahme zum Vorschlag der EU-Kommission zur Offenlegung von nichtfinanziellen Informationen durch Unternehmen COM (2013) 207

Oktober 2013

In einer gemeinsamen Stellungnahme zum Vorschlag der EU-Kommission zur Offenlegung von nichtfinanziellen Informationen durch Unternehmen unterbreiten das CorA-Netzwerk und der europäische Dachverband ECCJ, die European Coalition for Corporate Justice, konkrete Änderungsvorschläge für den laufenden Verhandlungsprozess. Die Vorschläge vom Oktober 2013 zielen darauf ab, die Unternehmensberichtserstattung so zu gestalten, dass sie für Mensch, Umwelt und Unternehmen gleichermaßen von Vorteil ist. >> mehr
Cover Breaking the links
Publikation

Für eine EU-weite Regelung zu Konfliktrohstoffen

NRO-Koalition fordert gesetzliche Sorgfaltspflichten zu Rohstoffen aus Konfliktgebieten

Gemeinsam mit 58 anderen europäischen und internationalen Nichtregierungsorganisationen (NRO) setzt sich Germanwatch für eine EU-weite Rahmensetzung zu unternehmerischen Sorgfaltspflichten beim Umgang mit Konfliktrohstoffen ein. >> mehr
Weitblick
Weitblick
13. September 2013

Schwerpunkt: Der nötige Weitblick zur Bundestagswahl

Warum überhaupt wählen, was ändert das schon? Was können wir angesichts einer globalisierten Wirtschaft und einer Politik, die Entscheidungen als „alternativlos“ erklärt, überhaupt ausrichten? Demokratie lebt davon, dass die von Entscheidungen Betroffenen diese beeinflussen können. Und sie lebt von... >> mehr
Bild: PP Rohstoffpolitik
Meldung
9. September 2013

Germanwatch unterstützt Forderung nach einer demokratischen und global gerechten Rohstoffpolitik

Über 35 Umwelt-, Entwicklungs- und Menschenrechtsorganisationen veröffentlichen ein neues Positionspapier

Im Vorfeld des ersten Deutschen Rohstofftags am 11. September in Berlin fordern Umwelt-, Entwicklungs- und Menschenrechtsorganisationen in einem Positionspapier von der Bundesregierung eine Änderung ihrer Rohstoffpolitik. Deutschland steht in einer hohen Verantwortung für die sozialen und ökologischen Folgen des weltweiten Rohstoffabbaus, da viele Produkte, die in Deutschland produziert werden, stark von Rohstoffimporten abhängig sind. Die bisherige Politik der Bundesregierung wird dieser Verantwortung nicht ausreichend gerecht. >> mehr
Bild: Germanwatch Pressemitteilung
Pressemitteilung
28. Juni 2013

Bundesregierung missachtet UN-Vorgaben für Unternehmensverantwortung

NGOs kritisieren Versagen beim Kampf gegen Menschenrechtsverletzungen durch die Wirtschaft

Germanwatch, Transparency International Deutschland und der Verbraucherzentrale Bundesverband werfen der Bundesregierung Versagen bei der Umsetzung der UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte vor. >> mehr
Weitblick-Bild: 02/12_Zeit für einen fairen Apple 02
Meldung
28. Mai 2013

Germanwatch in ZDF-Sendung "Frontal 21" über Arbeitsbedingungen bei Apple-Zulieferern in China

Die Sendung vom 28. Mai ist in der Mediathek zu sehen

Im Mai 2011 hatte Germanwatch mit den internationalen Partnern des makeITfair-Projektes und des GoodElectronic-Netzwerkes die Kampagne „Time to bite into a fair Apple“ gestartet. Apple geriet immer mehr unter Druck und reagierte schließlich Anfang 2012 mit dem Beitritt zur Fair Labour Association (FLA). Eine Studie der FLA zeigte bei den Apple-Zulieferern in China umfangreichen Reformbedarf auf. Die Sendung "Frontal 21" hat untersucht, ob die versprochenen Maßnahmen umgesetzt wurden und sich seitdem etwas verbessert hat. >> mehr

Ansprechpartnerin

Video
Logo CorA-Netzwerk

 

 

 

Das CorA-Netzwerk für Unternehmensverantwortung setzt sich für verbindliche Regeln für die Verantwortungsübernahme von Unternehmen ein. Germanwatch ist seit der Gründung im Jahr 2006 im Koordinationskreis von CorA aktiv.

Die European Coalition for Corporate Justice (ECCJ) repräsentiert über 250 Organisationen aus 15 europäischen Mitgliedsstaaten, die zu verbindlicher Unternehmensverantwortung arbeiten. Germanwatch vertritt das CorA-Netzwerk im europäischen Dachverband ECCJ.