Deutsche Klimapolitik

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Weitblick
Weitblick
22. Februar 2016

Schwerpunkt: Ausstieg aus den fossilen Energien

Der Klimagipfel von Paris im Dezember 2015 hat ein starkes und glaubwürdiges Zeichen gesendet. Die Staatengemeinschaft will den Temperaturanstieg auf deutlich unter zwei Grad, möglichst sogar auf 1,5 Grad beschränken. Das Pariser Abkommen ist eine Aufforderung zum Handeln für Investoren, Regierungen und die Zivilgesellschaft. Auch wenn das Tauziehen um die Umsetzung nun erst beginnt, gibt es schon erste Reaktionen... >> mehr
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Pressemitteilung
16. Februar 2016

Die eigentliche Herausforderung steht jetzt bevor

Germanwatch-Fachkonferenz Fast Forward: Internationale Experten diskutieren, wie aus dem Pariser Klimaabkommen und den Globalen Nachhaltigkeitszielen konkrete Politik wird

Mit wegweisenden Entscheidungen zum Klimaschutz und zur nachhaltigen Entwicklung hat die internationale Staatengemeinschaft 2015 eine neue Richtung eingeschlagen. Doch die eigentliche Herausforderung steht mit der Umsetzung der Beschlüsse aus New York (Globale Ziele für Nachhaltige Entwicklung, SDGs) und Paris (Weltklimaabkommen) noch bevor. Mit einem positiven Rückblick und einem visionären Blick in die Zukunft hat heute Vormittag die internationale Germanwatch-Fachkonferenz "Fast Forward" in Bonn begonnen. >> mehr
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Pressemitteilung
26. Januar 2016

Ausschreibungen für Windenergie gefährden Bürgerenergiewende

Deutsche Umwelthilfe (DUH), Germanwatch und WWF fordern von Bundeswirtschaftsminister Gabriel Änderungen bei geplanten Regeln für Ausschreibungen. Bürger und Genossenschaften müssen zentrale Triebkraft der Energiewende bleiben.

Anlässlich des gestrigen Windenergie-Gipfeltreffens der Ministerpräsidenten der nördlichen Bundesländer fordern die Umweltverbände DUH, Germanwatch und WWF Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel auf, auch künftig die Entwicklung von kleinen, bürgernahen Windkraftprojekten zu ermöglichen. Das Wirtschaftsministerium hatte angekündigt, dass alle Windenergieanlagen größer als ein Megawatt (MW) ab 2017 ausgeschrieben werden sollen. Dies würde die Realisierung von Bürgerenergievorhaben bedrohen. >> mehr
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Pressemitteilung
19. Dezember 2015

Netzausbau sorgt für mehr Klimaschutz

Umweltverbände begrüßen Gesetz zum Energieleitungsbau. Zügiger Netzausbau sorgt für Integration der erneuerbaren Energien, Zurückdrängen der fossilen Kraftwerke und für mehr Klimaschutz

Die Länderkammer hat heute dem neuen Gesetz zum Energieleitungsbau zugestimmt, das damit in Kraft treten kann. Die Deutsche Umwelthilfe, Germanwatch, der NABU und der WWF begrüßen diese Entscheidung. Mit der Verabschiedung kann der derzeitige Umsetzungsstau bei den großen Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragungs-Leitungen endlich aufgelöst und der Netzausbau weiter voran gebracht werden. >> mehr
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Pressemitteilung
14. Dezember 2015

Unternehmen erklären Paris-Gipfel zum Wendepunkt und wünschen sich von Bundesregierung und EU ehrgeizigen Klimaschutz

Gemeinsame Pressemitteilung von Stiftung 2°, B.A.U.M., Germanwatch

Führende Unternehmen in Deutschland begrüßen in ihrer heute veröffentlichten Erklärung das neue Weltklimaabkommen als Wendepunkt hin zur globalen Energiewende. Die 34 großen und mittelständischen Unternehmen aus einer großen Bandbreite von Branchen versprechen, den Klimaschutz selber als Vorreiter voranzutreiben und fordern von der Politik ambitionierte Rahmenbedingungen für die Dekarbonisierung in Deutschland und in der EU. Die Unternehmensverbände Stiftung 2° und B.A.U.M. sowie Germanwatch unterstützen die Erklärung. >> mehr
Unternehmenserklärung, B.A.U.M. Germanwatch Stiftung 2°
Meldung
14. Dezember 2015

Paris macht die globale Energiewende unumkehrbar

Unternehmenserklärung zum Klimaabkommen von Paris

Der Klimagipfel von Paris hat eindrucksvoll bestätigt, was sich spätestens seit den Elmauer G7-Beschlüssen abzeichnet. Die Regierungen weltweit wollen ernst damit machen, in Übereinstimmung mit den Ergebnissen der Klimawissenschaft deutlich vor Ende des Jahrhunderts aus den fossilen Energieträgern auszusteigen. Wir begrüßen die klare Ansage der großen Industrieländer, selbst die notwendige Transformation der Energiesysteme bis Mitte des Jahrhunderts vollziehen zu wollen. Die positive Kostenentwicklung bei Erneuerbaren Energien und Energieeffizienz verschafft dazu die Spielräume. >> mehr
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Meldung
13. Dezember 2015

Stromnetzausbau: Der Netzentwicklungsplan Strom 2025 muss sich deutlich und ausschließlich an den klimapolitischen Zielvorgaben der Bundesregierung ausrichten

Germanwatch Stellungnahme zum 1. Entwurf des Netzentwicklungsplan Strom (NEP) 2025

Germanwatch hat den Planungsprozess für die deutschen Höchstspannungsnetze wie in den Vorjahren kritisch begleitet und am 13. Dezember 2015 eine Stellungnahme zum „Netzentwicklungsplan Strom - Erster Entwurf der Übertragungsnetzbetreiber“ vom 30. Oktober 2015 bei den Übertragungsnetzbetreibern eingereicht. >> mehr
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Pressemitteilung
12. Dezember 2015

Paris: Startpunkt einer neuen Ära in der Klima- und Energiepolitik

Germanwatch begrüßt globales Klimaabkommen / Symbol für Kooperation und Transformation

195 Regierungen haben sich heute Abend in Paris auf das erste universale Klimaabkommen verständigt. Einen Monat nachdem Paris zum Symbol für Hass und Zerstörung wurde, wird es nun zum Symbol für Kooperation und Transformation. "Das Abkommen wird die Welt der Energie- und Klimapolitik verändern", kommentiert Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch. >> mehr
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Pressemitteilung
30. November 2015

Hollande setzt den Ton für Klimagipfel, Merkel drängt EU zu mehr Ambition

Germanwatch sieht wachsende Chancen für Abkommen / Fahrplan für Kohleausstieg in Deutschland ist die logische Konsequenz der Ziele in Deutschland

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat bei ihrer Rede in Paris nüchtern aber deutlich Akzente gesetzt. Germanwatch begrüßt vor allem das klare Eintreten für ein Dekarbonisierungsziel im Abkommen, die Möglichkeit einer Verschärfung des Zwei-Grad-Limits und die Forderung einer ersten Nachbesserungsrunde der Klimaziele schon vor 2020. "Anders als die EU setzt die Kanzlerin sich weiter für ein deutliches Dekarbonisierungsziel im Paris-Abkommen ein", sagt Klaus Milke, Vorstandsvorsitzender von Germanwatch. >> mehr
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Pressemitteilung
24. November 2015

Peruanischer Kleinbauer klagt gegen RWE wegen Gefahren durch Gletscherschmelze

Erstmals in Europa wird ein Verursacher des Klimawandels verklagt

Heute hat der Kleinbauer und Bergführer Saúl Luciano Lliuya aus Peru beim Landgericht Essen Klage gegen RWE eingereicht. Der Grund: Die gewaltigen Emissionsmengen des Energiekonzerns gefährden seine Familie, sein Eigentum sowie einen großen Teil seiner Heimatstadt Huaraz. Ein durch den Klimawandel schnell wachsender Gletschersee wird zum Risiko für die 120.000-Einwohner-Stadt in den Anden. >> mehr

AnsprechpartnerInnen

Logo: 100 Prozent Zukunft

Einhundert Prozent Erneuerbare Energien in Deutschland und der EU bis 2050 – das war die Kernforderung der Kampagne „100 Prozent Zukunft“. Um dieses Ziel zu erreichen, konnten BürgerInnen, Organisationen und Wirtschaftsvertreter ihre Projekte lokal vernetzen und Politiker vor Ort motivieren, für die Energiewende aktiv zu werden. Das Team Deutsche und EU-Klimapolitik setzt die Arbeit der Kampagne bei Germanwatch auf mehreren Ebenen fort, etwa durch ein Handbuch zu Bürgerbeteiligung beim Stromnetzausbau.


>> Stichwort "Energiewende"
>> "Investitionen & Energiewende"

>> KlimaKompakt Nr. 79: Internationale Wahrnehmung der deutschen Energiewende

Forschungsprojekt zur Energiewende

Germanwatch engagiert sich im europäischen Projekt "BESTGRID" für gute Bürgerbeteiligung und transparente Planung beim Stromnetz