Deutsche Klimapolitik

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KlimaKompakt
KlimaKompakt
5. Dezember 2013

KlimaKompakt Nr. 79: Internationale Wahrnehmung der deutschen Energiewende

Mit der Energiewende will Deutschland – hoffentlich auch unter der neuen Regierung – Pionier auf dem Weg in eine Welt niedriger CO2-Emissionen sein. Zu Recht. Wird die deutsche Energiewende weltweit als Erfolgsmodell wahrgenommen, stärkt sie die Akteure, die auch in anderen Ländern Effizienz und Erneuerbare Energien vorantreiben. Das neue globale Klimaschutzabkommen kann nur dann ambitioniert gelingen, wenn entscheidende Regierungen ausreichend Vertrauen in Klimaschutz als Wirtschaftschance haben. >> mehr
Bild: Germanwatch Pressemitteilung
Pressemitteilung
4. Dezember 2013

Konflikte um den Netzausbau: So gelingt die Energiewende

Germanwatch veröffentlicht Papier zu erweiterter Bürgerbeteiligung bei Stromtrassen-Planung

Im Zuge der Energiewende sollen laut Bundesbedarfsplangesetz rund 2.800 Kilometer neue Stromtrassen und rund 2.900 Kilometer Optimierungs- und Verstärkungsmaßnahmen in Deutschland gebaut werden. Während die Unterstützung für die Energiewende insgesamt groß ist, wächst in einigen Regionen der Widerstand gegen den Netzausbau. Doch ohne ein erhebliches Maß an neuen Leitungen kann die Transformation zu einer emissionsarmen Energieerzeugung nicht gelingen. Die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch hat heute ein Hintergrundpapier veröffentlicht, das Lösungsvorschläge für ein faires Verfahren in der Stromnetzdebatte bietet. >> mehr
Germanwatch bei Energiewendedemo
Meldung
3. Dezember 2013

Germanwatch bei großer Energiewende-Demo in Berlin

16.000 gehen gegen Ausbremsen der Energiewende und fossile Lobbyinteressen auf die Straße

Bei der Demo „Energiewende retten“ haben am Samstag den 30. November rund 16.000 Menschen die künftige Bundesregierung dazu aufgefordert, zusammen mit dem Atomausstieg jetzt auch zügig aus der Kohle auszusteigen. >> mehr
Cover PP Public Participation
Publikation

Recommendations on Transparency and Public Participation in the Context of Electricity Transmission Lines

This position paper by Germanwatch develops specific recommendations to the issue of public participation in the context of electricity transmission power lines. Public participation has become more and more important in policy making during the past years. Policy makers have reacted to the urgent need to enhance public participation in the field of power grids. New laws in this context, for example in Germany or at the European level, demonstrate this approach. >> mehr
Bild: Germanwatch Pressemitteilung
Pressemitteilung
28. November 2013

Koalitionäre wollen Deutschland beim Klimaschutz vom Vorreiter zum Mitläufer machen

Analyse der energie- und klimapolitischen Einigungen im Koalitionsvertrag

Mit großer Enttäuschung reagiert die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch auf die energie- und klimapolitischen Einigungen im Koalitionsvertrag von Union und SPD. „Dieser Vertrag ist die offizielle Aufkündigung der deutschen Klimavorreiterschaft. Das ist eine Wende rückwärts und ein großer Sieg der fossilen Lobbyisten", sagt Klaus Milke, Vorstandsvorsitzender von Germanwatch. Es sei bezeichnend, dass selbst im letzten Koalitionsvertrag von 2009 Deutschlands Rolle als Klimavorreiter betont wurde. "Im aktuellen Vertrag steht kein Wort davon", so Milke. Stattdessen schrieben die Koalitionäre, Deutschland solle seine Klimaziele ab sofort von den lahmenden internationalen Klimaverhandlungen abhängig machen, deren Treiber es einst war. >> mehr
Bild: Germanwatch Pressemitteilung
Pressemitteilung
10. November 2013

Koalitionsverhandlungen in Deutschland werfen langen Schatten auf Klimagipfel in Warschau

Germanwatch: Erfolg der am Montag beginnenden Konferenz hängt auch von Berlin ab

Am morgigen Montag beginnt die zweiwöchige UN-Klimakonferenz in Warschau (COP 19). Sie soll den Pfad für ein neues, rechtlich verbindliches Abkommen für die Zeit nach 2020 ebnen, das 2015 in Paris beschlossen werden soll. Zugleich geht es um mehr Klimaschutz vor 2020 und Unterstützung für die Länder, die am meisten vom Klimawandel betroffen sind. Als Gastgeber der Klimagipfel von Warschau (2013) und Paris (2015) wird international von der EU eine Vorreiterrolle erwartet. Doch insbesondere das Gastgeberland Polen bremst. Und auch die Ergebnisse der parallel laufenden Koalitionsverhandlungen in Deutschland haben große Bedeutung für einen Erfolg in Warschau. >> mehr
Logos von BUND, WWF, Germanwatch, Greenpeace, Brot für die Welt
Pressemitteilung
8. November 2013

Deutschland droht Bremser in der EU-Klimapolitik zu bleiben

Koalitionäre wollen nur schwache Klimaziele für Europa unterstützen

Bei den Koalitionsverhandlungen zwischen CDU/CSU und SPD besteht die Gefahr, dass der Bremserkurs der schwarz-gelben Koalition beim Thema Klimaschutz fortgesetzt wird. Davor warnen heute in Berlin die Umwelt- und Entwicklungshilfeverbände Brot für die Welt, Germanwatch, Greenpeace, BUND und WWF. Derzeit soll eine Formulierung in den Koalitionsvertrag aufgenommen werden, die verhindert, dass das bereits erreichte, viel zu schwache Klimaziel der EU (20 Prozent weniger Emissionen als im Jahr 1990) und der krisengeschüttelte EU-Emissionshandel bis zum Jahr 2020 nachgebessert werden. Damit würde die EU in den kommenden sieben Jahren faktisch keinen weiteren Klimaschutz mehr leisten. >> mehr
Bild: Germanwatch Pressemitteilung
Pressemitteilung
8. November 2013

Breites Bündnis aus Sozialverbänden, Umweltorganisationen und BEE für die Energiewende

Gemeinsame Pressemitteilung von Germanwatch und weiteren Organisationen

Ein Bündnis aus großen Sozialverbänden wie der AWO, den wichtigsten deutschen Umweltschutzorganisationen, dem Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverband, Germanwatch sowie dem Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) hat einen dringenden Appell an CDU/CSU und SPD für eine dynamische, gerechte und soziale Energiewende gerichtet. Vor dem Hintergrund einer nach wie vor überwältigenden gesellschaftlichen Unterstützung für den Umbau der Energieversorgung und des alarmierenden jüngsten Berichts des Weltklimarats IPCC fordern die Verbände die künftigen Koalitionäre in ihrem gemeinsamen Papier auf, die Energiewende mit ihren Beschlüssen zu stabilisieren und unumkehrbar zu machen. >> mehr
Logos GW-WWF-GP-BfdW-Misereor
Pressemitteilung
18. Oktober 2013

Umwelt- und Entwicklungsverbände fordern Klimaschutzgesetz und höhere EU-Klimaziele

Klimaschutz und Energiewende in Koalitionsverhandlungen priorisieren

Die fünf Entwicklungs- und Umweltverbände Brot für die Welt, Germanwatch, Greenpeace, MISEREOR und WWF rufen dazu auf, die Koalitionsverhandlungen nicht allein auf Mindestlohn und Steuern zu verengen. Alle Parteien müssten sich daran messen lassen, ob sie jetzt die richtigen Weichenstellungen vornehmen, um Deutschland für die Bewältigung der globalen Zukunftsfragen aufzustellen. Die Menschen wollten wissen, welche konkreten Antworten die künftige Regierung auf den Klimawandel mit seinen dramatischen Folgen für die menschliche Entwicklung, die Überwindung der Armut sowie die planetaren Ökosysteme gibt. >> mehr
Bild: Germanwatch Pressemitteilung
Pressemitteilung
8. Oktober 2013

Umweltrat: Politikschwenks gefährden Energiewende

Germanwatch begrüßt SRU-Empfehlungen zur Reform des Strommarkts

Germanwatch begrüßt das heute vom Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) vorgestellte Eckpunktepapier "Den Strommarkt der Zukunft gestalten". "Mit ihren Vorschlägen versachlichen die sieben Umweltweisen die marktschreierisch geführte Debatte um die Reform des Strommarktes", befürwortet Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch das Papier. "Selbstgerechte und unausgegorene Politikempfehlungen von Wirtschaftslobbyisten hatten wir genug in den letzten Wochen." >> mehr

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