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Aktuelles

Foto: "Äthiopien 2011" von S. Kreft/Germanwatch e.V.
Meldung
13. Januar 2017

Gezwungen zu gehen: Migration im Kontext von Klimawandel und fossilen Energieträgern

Eine Veranstaltung von Germanwatch und der Stadt Bonn am 23. Januar im Haus der Bildung in Bonn

Die Auswirkungen des menschgemachten Klimawandels gehören zu den größten Herausforderungen unserer Zeit. Der Klimawandel bedroht die Heimat von Menschen an verschiedenen Orten der Welt, beispielsweise durch Dürren, Bodenerosionen und den Anstieg des Meeresspiegels. Aber auch der Zugang zu fossilen Energieträgern zwingt Menschen, ihre angestammten Wohnorte zu verlassen. Neben Perspektiven aus dem globalen Süden und dem globalen Norden werden auch Lösungsansätze diskutiert. >> mehr
Fundamente statt Saeulen - Coverfoto
Publikation

Fundamente statt Säulen: Vorschläge für eine Neuausrichtung der europäischen Agrarpolitik

Eine Analyse und Position von Reinhild Benning und Tobias Reichert, Germanwatch

"Nachhaltigkeit" hat im Jahr 2015 eine neue globale Bedeutung erhalten: Wie groß ist der messbare Beitrag eines Politikfeldes zu maximal 1,5 °C Erderwärmung und in wie weit trägt die Politikgestaltung messbar zur Beendigung von Hunger und Armut und mehr Nachhaltigkeit weltweit bei. Ob die Agrar- und Ernährungspolitik in diesem Sinne zukunftsfest ist, gilt es zu prüfen. Verbraucherinnen und Verbraucher fordern in Umfragen seit Jahren mehr Umwelt- und Tierschutz als Gegenleistung für die 55 Milliarden Euro an Agrarsubventionen, die sie über ihre Steuergelder aufbringen. Und viele Menschen in Europa sind skeptisch geworden gegenüber der Industrialisierung der Lebensmittelerzeugung. >> mehr
Bild: Germanwatch Pressemitteilung
Pressemitteilung
11. Januar 2017

Bundesregierung macht sich mit Neuauflage ihrer Nachhaltigkeitsstrategie an Umsetzung der UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung

Germanwatch und Stiftung Zukunftsfähigkeit loben klare Orientierung an Hauptzielen der Agenda 2030, sehen aber Defizite mit Blick auf konkrete Maßnahmen

Heute hat das Bundeskabinett nach einem mehrstufigen Konsultationsprozess eine Neuauflage der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie auf den Weg gebracht. Die erste Bewertung des 260-Seiten-Papiers durch die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch und die Stiftung Zukunftsfähigkeit fällt trotz einiger Schwachpunkte grundsätzlich positiv aus: „Wir sehen gute Signale und verbesserte Prozesse rund um die Nachhaltigkeitsstrategie, aber auch Defizite", sagt Klaus Milke, Vorsitzender von Germanwatch und der Stiftung Zukunftsfähigkeit. >> mehr
Logos, Germanwatch, Oxfam, BUND, Le Monde Diplomatique, Heinrich Boell Stiftung, Rosa Luxemburg Stiftung
Pressemitteilung
10. Januar 2017

Konzernatlas 2017 zeigt beispiellose Fusionswelle in Agrar- und Ernährungsindustrie

Umwelt- und Entwicklungsorganisationen warnen vor enormer Markt- und Lobbymacht einzelner Konzerne. Um Verbraucher zu schützen und die UN-Ziele für Nachhaltige Entwicklung zu erreichen, müsse die Politik weltweit den Agrar- und Ernährungssektor stärker kontrollieren.

Immer weniger Konzerne bestimmen weltweit über einen immer höheren Anteil der Lebensmittelerzeugung und Ernährung - zum Nachteil von Kleinbäuerinnen und -bauern, Landarbeiterinnen und -arbeitern sowie der regionalen Lebensmittelversorgung. Das zeigt der heute vorgestellte „Konzernatlas 2017“, eine Zusammenstellung von Fakten und Grafiken zur Agrarindustrie. Die Herausgeber - Heinrich-Böll-Stiftung, Rosa-Luxemburg-Stiftung, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Oxfam Deutschland, Germanwatch und Le Monde Diplomatique - warnen davor, dass die laufenden Konzentrationsprozesse im Agrarsektor die 2015 beschlossenen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen gefährden und fordern stärkere Kontrolle im Agrar- und Ernährungsbereich. >> mehr
Logo: Germanwatch 145px × 52px (Vorschaubild)
Meldung
9. Januar 2017

Stellenangebot: Referent/in für Klimaschutzpolitik und Finanzflüsse

32 h / Woche, Arbeitsort Bonn oder Berlin, Beginn möglichst zum 01.03.2017

Um einen im großen Maßstab gefährlichen Klimawandel zu vermeiden, ist es erforderlich, in den nächsten Jahren und Jahrzehnten die globalen Investitionsströme in eine klimafreundliche Richtung umzulenken ("Shifting the trillions") und Koalitionen unterschiedlicher Akteure (neben nationalen Regierungen auch Unternehmen, Regionen, Städte usw.) für den Klimaschutz zu mobilisieren. Germanwatch setzt sich aktiv für diese Veränderungen ein, u.a. im Rahmen eines Projekts zur Analyse und Beeinflussung des G20-Prozesses, in der Begleitung der internationalen Klimaverhandlungen, in der Zusammenarbeit mit Netzwerken verschiedener klimapolitischer Stakeholder und in geplanten Projekten zur Mobilisierung klimafreundlicher Investitionen von Entwicklungsbanken und institutionellen Investoren. >> mehr
Demo "Wir haben es satt! Agrarkonzerne: Finger weg von unserem Essen!"
Meldung
4. Januar 2017

Engagement gegen Agrarkonzerne und für die Rechte von Bäuerinnen, Bauern und VerbraucherInnen

Diverse Vorträge +++ Demo im Januar 2017 +++ Neue Veröffentlichungen

Bäuerliche Landwirtschaft kann gesunde Lebensmittel, Landschaftspflege, Naturschutz und tierschonende Haltung bedeuten - industrielle Landwirtschaft kann all das nicht. Während Ernährungsindustrie und Discounter noch immer "Wiesenhof" und "Bauernglück" versprechen, stammen immer mehr Lebensmitteln aus Megamastanlagen und Maismonokulturen. Antibiotikamissbrauch in Tierfabriken und Pestizidrückstände in unseren Lebensmitteln rufen vielerorts gesellschaftliche Proteste hervor. Germanwatch benennt Fakten und Hintergründe zur Lebensmittelerzeugung, Tierhaltung und Agrarpolitik in Deutschland und engagiert sich auf unterschiedliche Weise für eine nachhaltigere Landwirtschaft, die Bäuerinnen sowie VerbraucherInnen gerecht wird. >> mehr
Bild: Gruppe Rueckkehrerinnenseminar
Meldung
22. Dezember 2016

Wandel in Bewegung setzen

Klimawandelseminar für Rückkehrer*innen

Vom 21.-24. Oktober 2016 fand im Haus Annaberg in Bonn ein Klimawandelseminar für Rückkehrer*innen von Freiwilligendiensten statt. Unter dem Motto "Wandel in Bewegung setzen" hatten die Teilnehmenden ein Wochenende Zeit, sich intensiv und kreativ mit Formen wirkungsvollen Engagements auseinanderzusetzen. Welche Rahmenbedingungen behindern die Große Transformation im Kleinen und Großen? Wie können bleibende Strukturen in unserer Gesellschaft verändert werden? Welche Formen politischer Arbeit müssen wir mitdenken, wenn wir etwas anschieben möchten? Als inhaltlicher Themenschwerpunkt stand dabei der Klimawandel mit all seinen global realen Facetten und Auswirkungen im Fokus. >> mehr
Logo: Germanwatch 145px × 52px (Vorschaubild)
Meldung
22. Dezember 2016

Stellenangebot: Referent/Referentin für zukunftsfähiges Wirtschaften in globalen Lieferketten

Arbeitsort Berlin; 30h / Woche; Arbeitsbeginn möglichst zum 15.03.17

Germanwatch sucht eine Person in Elternzeitvertretung mit Erfahrung in der Bildungs- und Netzwerkarbeit und zum Thema Unternehmensverantwortung und Menschenrechtsverletzungen in globalen Lieferketten. Ihre zentrale Aufgabe ist die Vernetzung, den Aufbau von Kapazitäten und die Strategieentwicklung von Berliner NROs und Initiativen in der Stadt zu unterstützen sowie die Bildungs- und Informationsarbeit. Sie wecken damit das Potenzial sowohl politischer Veränderungsmöglichkeiten als auch von eigenen Engagements. Die Stelle ist im Germanwatch-Team Unternehmensverantwortung angesiedelt. >> mehr
Blog Vorschaubild
Publikation

Erneuerbare helfen gegen Energiekrise: Argentiniens neue Energie- und Klimapolitik

Blog-Beitrag von Enrique Maurtua Konstantinidis (FARN & CAN International), Dezember 2016

Während der Klimaverhandlungen in Paris im Dezember 2015 fand in Argentinien ein bemerkenswerter Regierungswechsel statt. Seitdem arbeitet die neue, konservative Regierung von Präsident Mauricio Macri, die die zwölfjährige Präsidentschaft des Ehepaars Kirchner ablöste, an einer "Wiederbelebung der Wirtschaft" und der Öffnung des Landes für den internationalen Handel. Der Regierungswechsel ist international deutlich positiv aufgenommen worden und weckte Hoffnungen von Investoren und der Zivilgesellschaft auf eine wirtschaftliche Belebung. Die neue Außen- und Wirtschaftspolitik Argentiniens zeigt positive ökonomische Effekte und kommt vielen Unternehmen zugute, sie birgt aber auch Risiken, die insbesondere Umweltstandards und die nachhaltige Entwicklung des Landes betreffen. >> mehr
Logos Amnesty International, Brot für die Welt, Germanwatch, Misereor, Oxfam, Südwind
Pressemitteilung
21. Dezember 2016

Bundesregierung lehnt verbindliche menschenrechtliche Verantwortung für Unternehmen ab

Nichtregierungsorganisationen kritisieren den heute verabschiedeten Aktionsplan für Wirtschaft und Menschenrechte als unzureichend

Zivilgesellschaftliche Organisationen würdigen erste positive Ansätze des heute vom Bundeskabinett verabschiedeten Nationalen Aktionsplans für Wirtschaft und Menschenrechte, kritisieren ihn aber als unzureichend. Amnesty International in Deutschland, Brot für die Welt, Germanwatch, Misereor, Oxfam Deutschland und Südwind weisen auf zahlreiche Schwachstellen hin. Insbesondere fordern sie ein konsequentes Monitoring der Umsetzung des Plans, da viele Maßnahmen zu vage formuliert oder nur als Prüfaufträge aufgenommen sind. >> mehr

Fakten über die Agrar- & Lebensmittelindustrie

Engagement für globale Klimagerechtigkeit

Weitblick, Kurznachrichten, KlimaKompakt

Germanwatch unterstützt die SDG

Germanwatch in den Medien (Auswahl)

Süddeutsche Zeitung/sueddeutsche.de
Diese Konzerne ernähren die Welt

zum Konzernatlas 2017


MDR Kultur
"Es gibt gutes und klimaschädliches Fleisch"

Interview mit Reinhild Benning


Tagesschau (ARD)
Warum ein Anden-Bauer RWE verklagt

zum Prozessauftakt im "Fall Huaraz"


MorgenMagazin (ZDF)
Peruaner klagt gegen RWE


Zeit Online
Indien tut mehr fürs Klima als Deutschland

zum Klimaschutz-Index


tagesschau.de
Extremwetter trifft vor allem arme Länder

zum Klima-Risiko-Index


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