RSS

Startseite

Aktuelles

Blog Vorschaubild
Publikation

"Nur noch 13 Jahre bis 2030"

Blog-Beitrag von Klaus Milke, Februar 2017 (zuerst erschienen als Beitrag im Band "Deutschlands Neue Verantwortung")

Seit 25 Jahren beobachtet Germanwatch, ob die deutsche Politik und die deutsche Wirtschaft ihrer angemessenen globalen Verantwortungnachkommen. 1991, kurz nach der deutschen Vereinigung, wurde die advocacy-Organisation gegründet, weil vorhersehbar war, dass das größer gewordene Deutschland innerhalb der EU und auch international in neue Rollen und in eine neue ­leadership geraten würde. Vieles davon hat sich nach dem Systemzusammenbruch im Kontext der neuen Globalisierung bewahrheitet. Germanwatch sieht nun heute in den SDGs eine Widerspiegelung seines eigenen Leit­bildes »Für globale Gerechtigkeit und den Erhalt der Lebensgrundlagen« und auch eine Bestätigung der Gründungsprämisse von 1991, dass auch Deutschland Entwicklungsland ist. >> mehr
Logo LaKo2017
Meldung
22. Februar 2017

Weltbaustelle Klimamigration – Flucht vor den Folgen der Klimakrise

Podiumsdiskussion auf der 20. Eine-Welt-Landeskonferenz NRW

Die Folgen der Klimakrise und der Kampf um fossile Rohstoffe treiben schon heute viele Menschen in die Flucht. Die Kleinstadt Huaraz in Peru wird z. B. von einem schmelzenden Gletschersee bedroht. Der peruanischer Kleinbauer Saúl Luciano Lliuya hat deshalb RWE wegen Mitschuld auf Schadensersatz verklagt. Das Landgericht Essen wies die Klage vorerst ab – eine Berufung ist möglich. Klima-Katastrophen werden aber noch in keinem Abkommen der Welt als Asylgrund anerkannt. >> mehr
Blog Vorschaubild
Publikation

G20 und V20 auf Augenhöhe

Blog-Beitrag von Renato Redentor Constantino (Direktor des Instituts für Klima und nachhaltige Städte iCSC), Februar 2017

Ein Bündnis der G20-Staaten mit den am stärksten vom Klimawandel betroffenen Staaten und ihrer Ministergruppe V20 auf Augenhöhe? Das ist möglich und Deutschland sollte einen formalen G20-V20-Dialog auf den Weg bringen – im Interesse des Pariser Klimavertrags. Für viele der vom Klimawandel besonders bedrohten Staaten ist Klimapolitik eine Frage des Überlebens. Deswegen gehen die im Climate Vulnerable Forum (CVF) zusammengeschlossenen besonders verletzlichen Staaten in den Klimaverhandlungen immer wieder voran. Die G20, die Gruppe der größten Emittenten, sträubt sich hingegen nach wie vor, die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um den globalen Temperaturanstieg auf 1,5 Grad zu begrenzen. >> mehr
Informationen rund um die G20
Meldung
15. Februar 2017

G20 sollen sich für eine offene, integrative Gesellschaft einsetzen

Germanwatch unterstützt das G20 Engagement Groups Statement for Open and Inclusive Societies

Am 16./17. Februar treffen sich die Außenminister der G20 in Bonn. Aus diesem Anlass hat sich ein Bündnis ungewohnter Breite zusammengefunden: Die Vorsitzenden der zivilgesellschaftlichen Begleitgruppen des G20, von Business über Wissenschaft, Nichtregierungsorganisationen, Think Tanks, Frauen und Gewerkschaften, haben ein gemeinsames Statement unterzeichnet, in welchem sie vor den Gefahren des Nationalismus und der autoritären Staatsführung warnen, und sich ausdrücklich gegen zunehmende Ungleichheit und für eine tolerante, demokratische, offene und integrative Gesellschaft stark machen. Globale Probleme lassen sich nur durch internationale Kooperation lösen – der Appell an die G20 lautet, diese Kooperation unter Beteiligung der Zivilgesellschaft weiterzuführen und im Sinne nachhaltiger und gerechter Entwicklung zu gestalten. >> mehr
Logo: Germanwatch 145px × 52px (Vorschaubild)
Meldung
15. Februar 2017

Stellenausschreibung: Referent/in für Stromnetze und Klimapolitik

30-40 h / Woche, Arbeitsort Berlin, Beginn möglichst ab April oder Mai 2017

Germanwatch sucht für politische Kommunikations-, Netzwerk- und Lobbyarbeit eine Person, die Erfahrungen in der Strom- und möglichst Stromnetzdebatte mitbringt. Die Stelle ist im Germanwatch-Team für Deutsche und EU-Klimapolitik angesiedelt. >> mehr
Blog Vorschaubild
Publikation

Afrika und Europa - Neue Partnerschaft für Entwicklung, Frieden und Zukunft | Von der richtigen Analyse zur wirksamen Politikänderung? Das Beispiel Handelspolitik

Blog-Beitrag von Tobias Reichert, Februar 2017

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung hat mit den "Eckpunkten für einen Marshallplan mit Afrika" ein in weiten Teilen überzeugendes Plädoyer für eine Neuordnung der Beziehungen zwischen der EU und Afrika vorgelegt. Die wenn auch kurze Analyse der Gründe für die krisenhafte Situation vieler afrikanischer Staaten (S. 7-9) erkennt die historische Verantwortung Europas durch den Kolonialismus ausdrücklich an, und geht auch auf aktuelle Probleme wie das Verhalten internationaler Konzerne bezüglich Umwelt und Menschenrechten sowie der Steuervermeidung ein. Auch die europäische Politik habe sich zu stark an kurzfristigen Wirtschafts- und Handelsinteressen orientiert. Die Eliten Afrikas haben dem meist nicht nur nichts entgegengesetzt, sondern die Probleme durch Kapitalflucht, Raubbau an natürlichen Ressourcen und Unterdrückung der Zivilgesellschaft noch verschärft. >> mehr
Foto: Strategietage Haus Wasserburg
Meldung
11. Februar 2017

Mobilität der Zukunft

Strategietage für Jugendgruppen und -initiativen, 31.3. bis 2.4.2017 in Vallendar

Mobilität ist ein Menschenrecht und eine zentrale Voraussetzung für das Funktionieren und die Entwicklung jeder Gesellschaft. Gleichzeitig führen Umweltbelastungen und Flächen- sowie Ressourcenverbrauch durch Verkehr zur Überschreitung planetarer Grenzen und gefährden so Gesellschaften in Süd und Nord. Unsere Nahrungsmittel und Güter werden immer weiter transportiert. Der ökologische Fußabdruck unserer Verkehrssysteme ist mit nachhaltiger Entwicklung nicht vereinbar. Hinzu kommen massive Gesundheitsgefährdungen und zu viele Opfer von Verkehrsunfällen. Für die Zukunft sind daher neue Modelle für Mobilität gefragt. Welche Konzepte ökologischer und solidarischer Mobilität gibt es bereits? Wie können Jugendverbände sich für eine klimafreundliche Mobilität und Verkehrspolitik im privaten und politischen einsetzen? >> mehr
Foto: Podiumsdiskussion "Gezwungen zu gehen" am 23.01.2017
Meldung
9. Februar 2017

"Gezwungen zu gehen"

Expertinnen und Experten aus Zivilgesellschaft und UN diskutierten über Migration im Kontext von Klimawandel und fossilen Energien

Mehr als 100 Gäste folgten der gemeinsamen Einladung von Germanwatch und der Stadt Bonn zu einer Podiumsdiskussion am Abend des 23.01.2017 in das Haus der Bildung. Eröffnet wurde die Diskussion zunächst von Susanne Nolden von der Stadt Bonn bevor Vera Künzel von Germanwatch das Publikum durch die Podiumsdiskussion führte. Die geographische und thematische Breite des Abends wurde bereits durch das Experten-Podium deutlich. >> mehr
Logo: Germanwatch 145px × 52px (Vorschaubild)
Meldung
8. Februar 2017

Stellenangebot: Referent/in für Ressourcenpolitik und IT-Branche

28-32 h / Woche, Arbeitsort Berlin, Beginn möglichst zum 01.05.2017

Germanwatch sucht eine Person in Elternzeitvertretung für Advocacy-, Netzwerk- und Projektarbeit mit Erfahrungen im Bereich Ressourcenpolitik, mit Schwerpunkt auf Kreislaufwirtschaft und IT-Branche. Die Stelle ist im Germanwatch-Team Unternehmensverantwortung angesiedelt. Weltweit kommt es bei Abbau und Verarbeitung von Rohstoffen, die z.B. in den Informationstechnologien genutzt werden, zu Menschenrechtsverletzungen, Umweltproblemen oder Konflikten. Mit dem wachsenden Rohstoffbedarf werden immer aufwendigere Verfahren genutzt um an die Rohstoffe zu gelangen - mit zunehmenden sozialen und ökologischen Problemen. Deshalb sollte der Rohstoffverbrauch absolut reduziert werden, u.a. durch eine längere Nutzung und verstärkte Wiederverwendung von IT-Geräten. Dafür braucht es einen intelligenten Mix aus freiwilligen Maßnahmen von Vorreiterunternehmen sowie verbindlicher politischer Rahmensetzung. >> mehr
Logo: Germanwatch 145px × 52px (Vorschaubild)
Meldung
6. Februar 2017

Stellenangebot: ReferentIn Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation (Schwerpunkte: Redaktion, Online / Social Media, Layout)

20 - 40 h / Woche (50-100%), möglichst zum 1. April 2017, Arbeitsort Bonn

Germanwatch e.V. sucht eine Person, die bezüglich der Kenntnisse, Erfahrungen und Interessen im Bereich Öffentlichkeitsarbeit und politische Kommunikation breit aufgestellt ist − von redaktionellen Arbeiten an Publikationen für Fachleute und die breitere Öffentlichkeit über Layout-Arbeiten bis hin zur Betreuung unserer Online-Arbeit inkl. Social Media. >> mehr

Fakten über die Agrar- & Lebensmittelindustrie

Engagement für globale Klimagerechtigkeit

Weitblick, Kurznachrichten, KlimaKompakt

Germanwatch unterstützt die SDG

Germanwatch in den Medien (Auswahl)

Zeit Online
Wer Sicherheit will, muss das Klima schützen

Gastbeitrag von Christoph Bals


WDR (online)
Peruanischer Kleinbauer klagt weiter gegen RWE

zur Berufung im "Fall Huaraz"


Bayern 2
Donald Trump und die Umwelt

Interview mit Christoph Bals


Süddeutsche Zeitung/sueddeutsche.de
Diese Konzerne ernähren die Welt

zum Konzernatlas 2017


MDR Kultur
"Es gibt gutes und klimaschädliches Fleisch"

Interview mit Reinhild Benning


MorgenMagazin (ZDF)
Peruaner klagt gegen RWE


>> weitere Meldungen