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Bild: Germanwatch Pressemitteilung
Pressemitteilung
2. Juli 2015

Klimabeitrag: Pyrrhussieg der Kohlelobby - Die Kohledämmerung hat begonnen


Germanwatch kritisiert Verzicht auf Klimaschutzabgabe und begrüßt überfällige Einigung zum Stromnetzausbau 


Als "Pyrrhussieg der Kohlelobby" bewertet die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch den heute beschlossenen Kompromiss um den Beitrag der Energiebranche zum deutschen Klimaziel. Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch: "Die Kohlelobby feiert sich als Sieger. Sie hat ein Instrument abgeschossen, mit dem kostenverträglich sichergestellt worden wäre, dass der Stromsektor seinen Teil des deutschen Klimaziels erreicht. Nach dem vorgelegten Ergebnis ist es sehr wahrscheinlich, dass Deutschland sein 40%-CO2-Reduktionsziel bis 2020 vermutlich nicht in voller Höhe erreichen wird. ..." >> mehr
Bild: Germanwatch Pressemitteilung
Pressemitteilung
30. Juni 2015

Klima-Trendwende in China

Germanwatch begrüßt Vorlage der offiziellen chinesischen Klimaziele

Heute hat China offiziell sein Klimaziel für das Weltklimaabkommen eingereicht, das im Dezember in Paris verabschiedet werden soll. China will den Höhepunkt der Emissionen spätestens gegen 2030 erreichen. Bei der Vorstellung des Ziels hat der chinesische Premier Li Keqiang unterstrichen, dass dies möglichst deutlich früher geschehen soll. Außerdem will das Land den Anteil nicht-fossiler Energien bis 2030 auf 20 Prozent erhöhen, die Emissionsintensität der chinesischen Wirtschaft weiter vermindern und ein großes Aufforstungsprogramm durchführen. "Es ist beeindruckend, wie deutlich sich China von der Kohle ab- und den Erneuerbaren Energien zuwendet", sagt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch. >> mehr
Cover Forum Umwelt und Entwicklung Recycling
Meldung
26. Juni 2015

Über den Umgang mit Seltenen Erden: "Recycling ist nur der drittbeste Weg"

Artikel von Johanna Sydow im Rundbrief Forum Umwelt & Entwicklung zu "Kreislaufwirtschaft: Ist Recycling eine Illusion?"

"Seltene Erden – vor 10 Jahren wussten wenige, dass es diese Metalle gibt. Seit sie 2010 aber schwer zu bekommen waren, stieg ihr Bekanntheitsgrad enorm an. Seltene Erden sind eine Gruppe von Metallen, beziehungsweise chemischen Elementen wie Neodym und Scandium, die jedoch nicht so selten sind wie es ihr Name suggeriert. Ihr Abbau ist sehr aufwendig und geht mit extremen Umweltschäden einher. Es entstehen giftige Substanzen, radioaktive Abfälle und Einträge ins Grundwasser. [...]" >> mehr
KlimaKompakt
KlimaKompakt
25. Juni 2015

KlimaKompakt Nr. 85: Die Enzyklika „Laudato si'“ von Papst Franziskus

Mit der Enzyklika „Laudato si'“ ist Papst Franziskus ein großer Wurf gelungen. Auf der Grundlage des Standes der Wissenschaft richtet er einen Aufruf zu Dialog und Handeln an Politik und alle Menschen, welcher der Dramatik der sozialen und ökologischen Herausforderungen gerecht wird. Prägnant und innovativ verbindet er die ökologische mit der sozialen Frage in einer integralen "Humanökologie". Dies gipfelt in prägnanter Kritik an einer Wegwerfkultur, die immer mehr Menschen ausschließt, einen dramatischen Artenschwund achselzuckend in Kauf nimmt und die Atmosphäre, die Ozeane sowie das Land zumüllt. Er drängt Menschen dieser Generation zur Verantwortung. >> mehr
Cover Handbuch Beteiligung und Transparenz bei der Stromnetzplanung
Publikation

Beteiligung und Transparenz bei der Stromnetzplanung. Handlungsempfehlungen vom BESTGRID-Projekt

Handbuch - Teil 1

Das vorliegende Handbuch bündelt Erfahrungen und neue Ansätze frühzeitiger, transparenter Beteiligung, die die Partner im europäischen BESTGRID-Projekt erprobt haben. Übertragungsnetzbetreiber und Umweltverbände aus Belgien, Großbritannien, Italien und Deutschland haben gemeinsam von 2013 bis 2015 neue Formen der Zusammenarbeit entwickelt und vor Ort getestet. Germanwatch hat die Umsetzung der verschiedenen Pilotprojekte intensiv begleitet und die gemeinsamen Erfahrungen mit frühzeitiger Beteiligung an Netzausbauprojekten in diesem Handbuch zusammen gefasst. >> mehr
Offener Brief an Merkel, Juni 2015
Meldung
19. Juni 2015

Elmau ernst nehmen, Klimaschutzbeitrag beschließen

Offener Brief der Umweltverbände an Bundeskanzlerin Angela Merkel

"Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin, die Beschlüsse von Elmau sprechen eine klare Sprache: Erstmals haben sieben wichtige Industriestaaten angekündigt, aus der Nutzung von Kohle, Öl und Gas auszusteigen und bis Mitte des Jahrhunderts ihre Energiewirtschaft umzustellen. Dies ist aus unserer Sicht ein wichtiges Signal in Richtung einhundert Prozent Erneuerbarer Energien – insbesondere für den Weg zur Pariser Klimakonferenz am Ende des Jahres. Nicht zuletzt durch Ihren Einsatz auf dem G7-Gipfel wurde dieses Signal möglich. ..." >> mehr
Bild: Germanwatch Pressemitteilung
Pressemitteilung
18. Juni 2015

Enzyklika: "Eine gelungene Provokation"

Germanwatch begrüßt die Impulse des Papstes für eine weltweite Debatte über universale Solidarität sowie den Ausstieg aus dem fossilen Zeitalter und der Wegwerfkultur

Als "gelungene Provokation" begrüßt Germanwatch die Aussagen des Papstes zu globaler Gerechtigkeit, Umweltschutz und Klimawandel in der heute veröffentlichten Enzyklika Laudato Si'. "Der Papst eröffnet eine Debatte über die globale Wegwerfkultur, die sowohl ausgeschlossene Menschen und andere Lebewesen betrifft als auch Dinge, die sich rasch in Abfall verwandeln. Dieser Debatte kann sich eine pluralistische Gesellschaft nicht entziehen, für die Menschenwürde Leitlinie des Handelns ist", sagt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch. >> mehr
Cover INDC Morocco
Publikation

Marokkos INDC - Ein starkes Signal für ambitionierten Klimaschutz

Am 5. Juni reichte Marokko als dritter afrikanischer Staat, nach Äthiopien und Gabun, seinen angestrebten Beitrag zum Klimaschutz (die sogenannte Intended Nationally Determined Contribution - INDC) ein. Der Gastgeber des UN Klimagipfels im nächsten Jahr ist damit auch das erste arabische Land, welches konkrete Ziele zur Dekarbonisierung seiner Wirtschaft vorstellt. Dies ist ein wichtiger Schritt hin zum neuen internationalen Klimaabkommen, welches im Dezember in Paris verabschiedet werden soll. >> mehr
Blog Vorschaubild
Publikation

Starkes Gipfelergebnis: G7 kündigen Ende des fossilen Zeitalters an

Blog-Beitrag von Lutz Weischer, Juni 2015

Am Dienstag, den 9. Juni 2015 schaffte es der angekündigte Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas auf die Titelseite der Financial Times. Anlass waren die Beschlüsse der G7 zum Klimaschutz – von einer historischen Einigung war die Rede, vom Ende der fossilen Emissionen und von einer großen Herausforderung für Energieunternehmen. Auch viele andere Medien weltweit berichteten von der geplanten Dekarbonisierung, von der Konkretisierung des Zwei-Grad-Limits und der Bekräftigung der Zusage, jährlich 100 Milliarden Dollar für die Klimafinanzierung zu mobilisieren. >> mehr
Foto Alanus Hochschule Campus II
Meldung
12. Juni 2015

NGO-Stipendium für das duale Studium „BWL – Wirtschaft neu denken“ an der Alanus Hochschule

Bewerbung bis zum 31. Juli für die Zeit ab September 2015 jetzt möglich

Du findest entwicklungs- und klimapolitische Themen spannend und wolltest immer schon mal wissen, was eine NGO eigentlich macht? Dabei möchtest Du Wirtschaft studieren, um die Welt nachhaltig zu verändern? Dann bewirb Dich jetzt bei Germanwatch und der Alanus Hochschule um das NGO-Stipendium! >> mehr

Germanwatch zum G7-Gipfel 2015

Weitblick, Kurznachrichten, KlimaKompakt

Termine

Meine Termine

05.09.
13.09
11.09.

Germanwatch unterstützt vom Klimawandel Betroffene

Germanwatch zum Europäischen Jahr für Entwicklung 2015

Ausstellung

Germanwatch in den Medien (Auswahl)

SWR 1 - Sonntagmorgen
Eine kleine Revolution?
Interview mit Christoph Bals zur Papst-Enzyklika


RTL Aktuell (online)
G7-Gipfel: Ist das der Durchbruch in der Energiewende?


Deutschlandfunk
"Der weltweite Ausbau ist beeindruckend"
Interview mit Jan Burck


ARD Mittagsmagazin
Klimadialog: Hohe Ziele - gedämpfte Erwartungen
Beitrag mit O-Tönen von Christoph Bals


stern.de/dpa
CO2-Konzentration in der Atmosphäre erreicht Rekordwert


WAZ/derwesten.de
"Europa trägt zur Not in Afrika bei"
Interview mit Stefan Rostock


Süddeutsche Zeitung / sueddeutsche.de
Peruanischer Kleinbauer fordert RWE heraus


>> weitere Meldungen

Einmischen: Mehr politisches Engagement für einen kleineren CO2-Fußabdruck