Making the adaptation fund work for the most vulnerable people

Diskussionspapier von Germanwatch und Brot für die Welt

Aktualisierte Fassung, November 2008

Der unter dem Dach des Kyoto-Protokolls etablierte Anpassungsfonds ist der innovativste Finanzmechanismus, der für die Unterstützung von Anpassungsprojekten und -programmen in Entwicklungsländern geschaffen wurde. Die Struktur für seine Steuerung ("Governance Structure") wurde auf dem Klimagipfel von Bali 2007 vereinbart. Im Jahr 2008 hat der Vorstand des Anpassungsfonds darauf hingearbeitet, den Fonds funktionsfähig zu machen. Eine Schlüsselherausforderung for den Anpassungsfonds wird es sein, Wege zu finden, wie die Anpassungsbemühungen diejenigen Menschen, Haushalte und Länder erreichen, die gegenüber dem Klimawandel am verletzlichsten sind.

Im September 2008 fand das dritte Treffen des Vorstands des Anpassungsfonds in Bonn statt. Das vorliegende Papier ist ein erster Diskussionsbeitrag von Germanwatch und Brot für die Welt, der die potenziellen Herangehensweisen dafür evaluiert, wie die am stärksten verletzlichen Gemeinschaften in der Arbeit des Anpassungsfonds berücksichtigt werden können. Das Papier basiert auf den Ergebnissen einer Analyse, die zeigt, dass die meisten Entwicklungsländer dem Punkt, wie die verletztlichsten Gemeinschaften in Projekten und Programmen identifiziert und berücksichtigt werden können, bisher nicht viel Aufmerksamkeit geschenkt haben. Dies zeigen beispielsweise die für den UNFCCC-Prozess erarbeiteten Berichte wie die Initialen Nationalberichte, die nationalen Anpassungsaktionsprogramme oder die Bestandsaufnahmen für die Bedürfnisse nach Technologien.

>> Diskussionspapier "Making the adaptation fund work for the most vulnerable people" [PDF, 650KB]