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KlimaKompakt Nr. 94: Klimabedingte Migration

Editorial

Mehr Schutz für Menschen die klimabedingt migrieren müssen?

Die wachsende Klimakrise wird weltweit sichtbar, alle Länder und Regionen sind betroffen. Dennoch sind es die besonders verletzlichen Menschen in den am stärksten betroffenen Ländern, die am meisten unter den Klimaveränderungen leiden. Der steigende Meeresspiegel und die daraus resultierende Versalzung von Frischwasser und landwirtschaftlichen Böden zählen zu den diversen Klimafolgen, die ursprüngliche Lebensräume für Menschen unbewohnbar machen. Hinzu kommen die sehr eingeschränkten Kapazitäten vieler armer Länder, sich an diese Folgen anzupassen und – wo nötig – mit entstandenen Schäden und Verlusten umzugehen. Viele Menschen stellt das vor existenzielle Herausforderungen: Durch Klimafolgen, Grenzen der Anpassung und fehlende Kapazitäten (und Unterstützung) werden sie aus ihrer Lebensumgebung vertrieben und zur Migration gezwungen. Ihre Situation ist von Region zu Region unterschiedlich. Bezüglich ihres Status, ihrer Rechte und ihrer Unterstützung gab es aber seit 2018 wichtige Entwicklungen.


 

Vera Künzel
Referentin für Anpassung an den Klimawandel und Menschenrechte

 


IMPRESSUM

Redaktion: Vera Künzel (V.i.S.d.P.), Janina Longwitz

Gefördert von Engagement Global im Auftrag des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.
Mit Unterstützung von Brot für die Welt.
Für den Inhalt dieser Publikation ist allein Germanwatch verantwortlich.

94 | 03 2020
KlimaKompakt Nr. 94: Klimabedingte Migration