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Welternährung, Landnutzung und Handel

Unsere Vision ist eine nachhaltige Landnutzung für klimafreundliche Welternährung. Wir setzen uns ein für eine faire und umweltgerechte Reform der EU-Agrarpolitik (GAP) sowie eine internationale Agrarpolitik, die Kleinbauern, waldabhängige Bevölkerung und Klimaschutz in den Mittelpunkt stellt.

Aktuelles

Bild: Germanwatch Pressemitteilung
Pressemitteilung
20. Dezember 2015

Welthandelskonferenz: Großes Drama, aber kleiner Fortschritt

WTO: Germanwatch begrüßt sofortiges Ende für (fast alle) Exportsubventionen / Entwicklungsländer verhindern Ausweitung der Agenda

Trotz zähen und teilweise chaotischen Verhandlungen ist es den Handelsministern der 164 WTO-Mitgliedsländer gelungen, eine neue Krise der Organisation zu verhindern. 30 Stunden nach dem ursprünglich vorgesehenen Ende der Konferenz einigten sich die Mitglieder darauf, Exportsubventionen für landwirtschaftliche Güter mit sofortiger Wirkung zu verbieten. Allerdings dürfen die Schweiz, Norwegen und Kanada bis zum Jahr 2020 noch den Export von Milchprodukten und die EU die Ausfuhr von bis zu 95.000 Tonnen Schweinefleisch subventionieren. >> mehr
Bild: Germanwatch Pressemitteilung
Pressemitteilung
17. Dezember 2015

Kleiner Lichtblick bei WTO-Ministerkonferenz: Endgültiges Ende der Exportsubventionen greifbar

Beschlussvorlage für Verbot der Subventionierung von Agrarexporten vorgelegt

Die seit 14 Jahren anhaltenden und von Krisen und Stillstand geprägten Verhandlungen zur Doha-Runde der WTO werden auch bei der aktuellen Ministerkonferenz nicht zu einem Durchbruch kommen. Doch ein positives Ergebnis scheint nun greifbar: das endgültige Ende der direkten Exportsubventionen für landwirtschaftliche Güter, das Entwicklungsländer und zivilgesellschaftliche Organisationen schon seit 30 Jahren fordern. >> mehr
10. WTO Ministerkonferenz in Nairobi
Publikation

Midlife Crisis mit Zwanzig - Die WTO sucht vor der 10. Ministerkonferenz nach ihrer Rolle

Blog-Beitrag von Tobias Reichert aus Nairobi, Dezember 2015

Vom 14.-18. Dezember treffen sich die Mitglieder der Welthandelsorganisation WTO in der kenianischen Hauptstadt Nairobi zur zehnten Ministerkonferenz, die auch den zwanzigsten Geburtstag der 1995 gegründeten Organisation markiert. Zum Feiern wird den anreisenden Ministern allerdings kaum zumute sein. Das wichtigste Projekt der WTO, die Doha Runde (auch Doha Development Agenda) schleppt sich nun seit vierzehn Jahren dahin und vor der 10. Konferenz ist der Streit unter den Mitgliedsstaaten darüber wie, und vor allem ob die Verhandlungen fortgesetzt werden sollen so heftig wie selten zuvor. >> mehr
10. WTO Ministerkonferenz in Nairobi
Publikation

10. WTO Ministerkonferenz: Totengeläut zum Auftakt

Blog-Beitrag von Tobias Reichert aus Nairobi, Dezember 2015

14 Jahre nach ihrem Beginn und zahlreichen Rückschlägen steht die als Doha-Entwicklungsagenda bezeichnete Verhandlungsrunde vor dem Aus. Die von Beginn an von Krisen, Zusammenbrüchen und Stillstand geprägten Verhandlungen sollen nach dem Willen der US-Regierung und mit Unterstützung von EU und Japan weitgehend ergebnislos abgebrochen werden. Nachdem die USA dies seit einigen Monaten hinter verschlossenen Türen in Genf fordern, hat der Handelsbeauftragte Froman gestern in einem Meinungsbeitrag für die Financial Times nachgelegt: In Nairobi, wo das 10. WTO-Ministerial heute begonnen hat, müsse ein neuer Ansatz für das multilaterale Handelssystem gefunden werden, da die Doha-Runde offensichtlich nicht zu Ergebnissen führe. Stattdessen >> mehr
Motiv 1 "Planet Erde"
Meldung
16. Dezember 2015

Statt Geschenke: Ihre Spende für die große Transformation

Ein Geburtstag, Jubiläum, Hochzeit steht an? Und Sie wissen noch nicht, was Sie Sinnvolles schenken sollen? Dann verschenken Sie doch mal ein "Stück Zukunftsfähigkeit" und transformieren Sie mit uns die Welt!

Schon heute leiden viele Menschen unter den Folgen einer Globalisierung, die nicht fair gestaltet ist. Germanwatch macht  >> mehr
Global Landscape Forum
Publikation

On the Sidelines of COP21 - The Global Landscapes Forum

Guest blog by Julia Dennis, December 2015

Over December 5-6 at the Palais du Congress, the 3rd Annual Global Landscapes Forum (#GLFCOP21) was the largest other meeting in Paris during COP21, attracting close to 3,500 participants, exhibitors and speakers from across disciplines and sectors. Instead of focusing on national climate commitments, the GLF explored alternative ‘un-siloed’ approaches to land use in a warming world, and perhaps equally important, how to finance them. >> mehr
Cover Futtermittel: regional ist zukunftsfähig
Publikation

Futtermittel: regional ist zukunftsfähig

Heimische Alternativen zu importiertem Eiweißfutter

Der zunehmende Anbau von Soja ist weiter einer der wichtigsten Treiber von Umweltzerstörung und Landvertreibung in Lateinamerika. Dabei gibt es Alternativen zur sojabasierten Fütterung. Bohnen, Erbsen, Kleegras und andere Leguminosen können Stickstoff aus der Luft binden und sich damit selbst sowie benachbarte Pflanzen düngen... >> mehr
Logos ABL, BROT, Germanwatch, MISEREOR
Pressemitteilung
14. Oktober 2015

Steigende Milchexporte führen tiefer in die Krise

Nichtregierungsorganisationen warnen in neuer Studie vor Risiken der Exportstrategie für Bauern und Bäuerinnen in Deutschland und in Entwicklungsländern

Der heutige „Exportgipfel“ unter Federführung von Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt soll Wege zur Absatzsteigerung deutscher Milchprodukte auf dem Weltmarkt weisen. Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), Brot für die Welt, Germanwatch und MISEREOR begrüßen zwar, dass Minister Schmidt nach Lösungen für die akute Krise der Milchbauern sucht, sehen aber in der Ausweitung der Exporte keine Lösung der Milchkrise. Im Gegenteil: "Damit geht die Bundesregierung genau den Weg weiter, der erst zu dieser und den vorherigen Preiskrisen geführt hat", sagt Tobias Reichert von Germanwatch. >> mehr
Cover Milchmarkt und Exporte
Publikation

Billiges Milchpulver für die Welt

Das Auslaufen der EU-Milchquote und die Milcherzeugung und -exporte in Deutschland und der EU

Agrarpolitik und Milchwirtschaft in Deutschland und der Europäischen Union setzen auf Exporte für den Weltmarkt, um weiteres Wachstum im Milchsektor zu ermöglichen. Standardisierte Massenprodukte wie Milchpulver und Molkepulver machen allerdings über 60 Prozent der Exporte aus. Hier findet der Wettbewerb vor allem über den Preis statt. Deshalb lassen sich Erzeugerpreise, die eine bäuerliche Milchwirtschaft mit Ihren Vorteilen für ländliche Entwicklung, biologische Vielfalt und Tourismus erfordert, mit dieser Strategie nur in Ausnahmefällen erzielen... >> mehr
Offener Brief zur Milchkrise an Bundesagrarminister Schmidt, S.2
Meldung
1. Oktober 2015

Milchkrise bedroht vor allem kleinere Höfe in Deutschland und Landwirte in Afrika

21 Organisationen warnen Agrarminister Schmidt mit offenem Brief vor Strukturbruch in der Milcherzeugung

Ein halbes Jahr nach dem Auslaufen der Milchquote, die die Erzeugung in der Europäischen Union 30 Jahre lang begrenzte, bewegen sich die Preise nahe eines historischen Tiefstands. Anlässlich der Agrarministerkonferenz in Fulda fordert Germanwatch gemeinsam mit 20 Bauern-, Entwicklungs- und Umweltverbänden Bundesagrarminister Christian Schmidt zum Handeln auf: Die Regierung muss Maßnahmen verabschieden, um die ruinösen Preise zügig wieder auf ein kostendeckendes Niveau zu heben. Sonst droht ein verheerender Strukturbruch. >> mehr

Ansprechpartner

Kurzfilm: Klimagericht

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Kampagne & Fotoausstellung


Bildnachweis Titel: ©Great Divide Photo (Fotolia.com)