Pressemitteilung
24.05.2018
Pressemitteilung
Von der Klimakrise betroffene Familien aus Europa und Ländern außerhalb der EU klagen vor dem Gericht der Europäischen Union. Der Vorwurf: Die EU-Klimaziele für 2030 liefern nicht den notwendigen Beitrag zur Abwendung gefährlicher Klimawandelfolgen und verletzen deshalb die Grundrechte der Kläger.

Heute haben zehn Familien aus fünf EU-Staaten, Kenia und Fidschi sowie eine Jugendorganisation aus Schweden Klage gegen die Europäische Union eingereicht. Sie werfen der EU vor, dass die Klimaziele bis 2030 unzureichend seien und damit ihre Grundrechte verletzten. Es klagen ausschließlich Familien, die direkt von Folgen des Klimawandels bedroht sind. Eine solche Klage ist auf EU-Ebene bisher einzigartig. Die Familien wollen insbesondere erreichen, dass die EU den unzureichenden Reduktionspfad für die Emissionen sowie die Klima- und Energieziele für 2030 verbessert und die dafür notwendigen Maßnahmen verabschiedet.

Blogpost
24.05.2018
Blog Vorschaubild
Blog-Beitrag von Jens Klawitter, Mai 2018

Blickt man auf ein von der NASA erstelltes Satellitenbild der Erde bei Nacht, wird eines sehr deutlich: Während in großen Teilen der nördlichen Hemisphäre auch nachts Ballungsräume beleuchtet sind, ist Afrika nur punktuell mit Strom versorgt.
Dieser Blogbeitrag möchte beleuchten, welche Rolle Erneuerbare Energien spielen können, um den Zugang zu Strom für alle Menschen in Afrika zu ermöglichen und welche globalen Leitlinien und Ziele dabei Orientierung bieten können.

Blogpost
23.05.2018
Blog Vorschaubild

Klara Lindner ist Teil des Gründerteams von Mobisol. Das junge Berliner Start-Up möchte einkommensschwachen Menschen ohne Zugang zu Strom eine Alternative zu fossilen Energieträgern bieten. Im Interview mit Germanwatch verrät Klara Lindner, wie das Unternehmen funktioniert und warum Solarenergie so gut für ländliche Elektrifizierung in Afrika geeignet ist

Publikation
16.05.2018
Advice note to companies, member states, and the European Commission
Implementation of the EU Regulation

Am 8. Juni 2017 wurde die EU-Konfliktrohstoffverordnung erlassen. Sie enthält Vorschriften zu Sorgfaltspflichten für EU-Importeure, die Zinn, Tantal, Wolfram, deren Erze und Gold aus Konflikt- und Hochrisikogebieten beziehen. Ziel der Verordnung ist es, das Zusammenwirken von bewaffneten Konflikten, Menschenrechtsverletzungen und dem globalen Mineralienhandel zu durchbrechen. Dafür sollen importierende Unternehmen zur Einhaltung der Sorgfaltspflichten in ihren Lieferketten angehalten werden.

Meldung
16.05.2018
Advice note to companies, member states, and the European Commission
Implementation of the EU Regulation

Am 8 Juni 2017 wurde die EU Konfliktrohstoffverordnung erlassen, die Sorgfaltspflichten für EU-Importeure die Zinn, Tantal, Wolfram, deren Erze und Gold aus Konflikt- und Hochrisikogebieten beziehen vorschreibt. Ziel der Verordnung ist es, dass Zusammenwirken von bewaffneten Konflikten, Menschenrechtsverletzungen und dem globalen Mineralienhandel zu durchbrechen. Dafür sollen importierende Unternehmen, zur Einhaltung der Sorgfaltspflichten in ihren Lieferketten angehalten werden.

Meldung
14.05.2018
WeltWeitWissen 2018: Preisverleihung für den Hand Print
Germanwatch war beim WeltWeitWissen 2018 in Bremen dabei

Auf dem bundesweiten Kongress für Bildung und Nachhaltigkeit, dem WeltWeitWissen 2018 in Bremen, drehte sich in diesem Jahr alles um das Thema "Lernen für den Wandel". Das Germanwatch-Team Bildung für nachhaltige Entwicklung war vom 3.-5. Mai vor Ort und regte die Besucher*innen durch mehrere Angebote dazu an, ihre eigenen gesellschaftlichen Gestaltungsspielräume kennenzulernen und zu nutzen. Als herausragendes Beispiel für Globales Lernen und Bildung für nachhaltige Entwicklung wurde der Hand Print durch die Jury des WeltWeitWissen Kongresses 2018 ausgezeichnet.

Meldung
11.05.2018
Al Gore, The Climate Reality Project
Climate Reality Leadership Corps Activist Training in Berlin, 26.-28. Juni 2018 (Anmeldeschluss: 22. Mai)

Zum ersten Mal seit 2013 findet das Climate Reality Leadership Training des Friedensnobelpreisträger und ehemaligen US-Vizepräsidenten Al Gore wieder in Deutschland statt. Germanwatch begrüßt die weltweit aktive Initiative und unterstützt den Workshop in Berlin mit strategischer Beratung. Das englischsprachige Training bietet allen Personen, die sich z.B. für das Paris Abkommen und globale Klimaziele einsetzen, die Chance sich weiter zu professionalisieren.

Pressemitteilung
10.05.2018
Bild: Germanwatch Pressemitteilung
Germanwatch sieht nach Bonn stabile Grundlage für weitere Verhandlungen, mahnt aber zu mehr Tempo und Ambition / Kanzlerin Merkel ist im Juni beim Petersberger Klimadialog gefordert

Germanwatch sieht nach den knapp zweiwöchigen Klimaverhandlungen, die heute in Bonn zu Ende gehen, erste Fortschritte auf dem Weg zu verbesserten Klimazielen der Staaten. "In Bonn ist deutlich geworden: Die Weltgemeinschaft erkennt an, dass die bisher im Paris-Abkommen hinterlegten Klimaziele der Staaten nicht ausreichen und erhöht werden müssen. Nun müssen die Grundlagen dafür gelegt werden, damit alle Länder sich zu ausreichendem Klimaschutz verpflichten", sagt Rixa Schwarz, Teamleiterin für Internationale Klimapolitik bei Germanwatch.

Meldung
09.05.2018
GuardiansOfTheEarth Fillmplakat
Verlosung von 3x2 Kinokarten & Filmkritik zum Dokumentationsfilm über die Weltklimakonferenz 2015 und das Paris-Abkommen

Am 31. Mai ist der Kinostart des aufrüttelnden Dokumentarfilms zum Klimawandel und insbesondere zur Weltklimakonfernz 2015 in Paris (COP21). "Guardians of the Earth" von Regisseur Filip Antoni Malinowski gewährt gute Einblicke hinter die Kulissen der zwei spannenden Wochen, die zum Paris Abkommen führten. Sie wollen diesen aufschlussreichen Film im Kino sehen? - Germanwatch verlost 3x2 Freikarten!

Pressemitteilung
07.05.2018
Bild: Germanwatch Pressemitteilung
Nach dem internationalen Talanoa-Dialog in Bonn fordern Verbände schnelles und entschiedenes Handeln der Bundeskanzlerin beim Klimaschutz

Anlässlich der internationalen Verhandlungen um wirksamere und ehrgeizigere Klimaziele hat ein großes Spektrum deutscher Nichtregierungsorganisationen, darunter Germanwatch, Bundeskanzlerin Angela Merkel zum Handeln aufgefordert. Beim Talanoa-Dialog, dessen erste Runde am Sonntag in Bonn stattgefunden hat, diskutieren Regierungen aus aller Welt, welche zusätzlichen Anstrengungen von den einzelnen Ländern zu leisten sind, damit die Erderhitzung auf deutlich unter 2 bzw. möglichst 1,5 Grad Celsius begrenzt werden kann.