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Editorial Liebe Leserin, lieber Leser, Haben Sie sich auch schon mal gefragt, ob sich die Interessen der Bauern und Bäuerinnen bei uns in Europa und in den Entwicklungsländern vereinbaren lassen? Dass der Norden viel mehr Mittel zur Verfügung hat, um seine Landwirtschaft zu fördern, ist ja bekannt. Ebenso klar ist, dass einige der Agrarsubventionen im Norden den Kleinbauern im Süden größte Schwierigkeiten bereiten. Doch wie sieht es genau aus? Delegierte aus Afrika, Asien und Lateinamerika, die bei der Welthandelsorganisation WTO für ihre Länder verhandeln, haben sich auf Einladung von Germanwatch und anderen Organisationen auf deutschen Bauernhöfen umgesehen. Sie ließen sich zeigen, wofür Subventionen hierzulande verwendet werden, und haben sich ihre eigene Meinung dazu gebildet - der Leitartikel und das Interview auf Seite 4 berichten davon. Und auf Seite 2 erfahren Sie, wie die WTO die Sommerpause genutzt hat: In Genf wurden wichtige Entscheidungen getroffen. Dabei war nicht nur die kritische Öffentlichkeit ausgeschlossen, sondern bis kurz vor Schluss auch die Mehrzahl der Delegierten. Kann das richtig sein? Anregende Diskussionen wünscht Ihnen Dr. Brigitta Hermann |
Diese Zeitung erschien am 30.9.04 als Beilage in der taz
Impressum
| Redaktion | Dörte Bernhardt (V.i.S.d.P), Ralf Willinger |
Diese Ausgabe wurde gefördert durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) Hier vertretene Standpunkte geben die Ansicht der Herausgeber wieder und stellen nicht die offizielle Meinung unserer Förderer dar.