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Reform der gemeinsamen Agrarpolitik
(Agenda 2000)
Die Gemeinsame Agrarpolitik der
EU (GAP) existiert seit 1957, wurde 1992 reformiert und regelt einheitlich
die Agrarpolitik der Mitgliedsstaaten. Wichtige Eckpfeiler sind gemeinsame
Marktordnungen für einen Großteil der landwirtschaftlichen Erzeugnisse.
Außen- und Binnenhandel werden durch ein kompliziertes Preissystem
geregelt, so dass die meisten europäischen landwirtschaftlichen Produkte
keinen Weltmarktpreisen und deren Schwankungen ausgesetzt sind. Von ihrer
Ausrichtung ist die GAP auf den Binnenmarkt orientiert, schützt also
den eigenen Markt, und trägt dadurch zu extremer Überschussproduktion
bei.
Die Agenda 2000 wurde am 24./25.
März 1999 in Berlin verabschiedet und bereitet die EU auf die Osterweiterung
vor. Die Gemeinschaftspolitiken werden bis in die Zeit nach der Jahrtausendwende
geplant und ein langfristiger Finanzplan erstellt. Unter anderem enthält
die Agenda 2000 auch einen Reformbeschluss zur gemeinsamen Agrarpolitik
der EU. Die Studie "Agenda 2000: Entwicklungspolitische Bewertung der
Agrarreform" untersucht, welche Fortschritte und Risiken der Reformansatz
für Entwicklungsländer, ihre Agrarmarktchancen und ihre Ernährungssicherung
bringt.
zuletzt geändert
am 05.05.2000