| Organisiert von Germanwatch
in Kooperation mit dem International Institute for Environment and Development
(IIED), Brot für die Welt, Evangelischer Entwicklungsdienst, Heinrich-Böll-Stiftung
und weiteren Partnern
Spätestens mit der Klimakonferenz in Kopenhagen wurde deutlich, dass die Frage nach der globalen Gerechtigkeit eine entscheidende Rolle im Kampf gegen den Klimawandel spielen wird. Es ist zu spät für gegenseitige Schuldzuweisungen, das Stichwort der Zukunft lautet Kooperation. Mit weit reichenden Veränderungen in der Infrastruktur, der Energieversorgung, der Energieeffizienz und der Lebensweise der VerbraucherInnen ist es möglich, den Pfad zu verlassen, der uns in die Klimakrise geführt hat. Allerdings besteht die Gefahr, dass viele Menschen am Rande der Gesellschaften - im globalen Norden wie im Süden - von diesen neuen Möglichkeiten ausgeschlossen bleiben. Der zentrale Gedanke der Klimagerechtigkeit ist es daher, den Weg in eine Zukunft der erneuerbaren Energien so zu gestalten, dass es auch für die Verwundbarsten möglich sein wird, ihn zu gehen. Bei der Konferenz, die in der Nachfolge des letztjährigen "Development and Climate Day" zu sehen ist, werden WissenschaftlerInnen, VerhandlungsteilnehmerInnen und Nichtregierungsorganisationen aus "Entwicklungsländern" und "Industriestaaten" an einen Tisch kommen und verschiedene Dimensionen von Klimagerechtigkeit beleuchten, um diese Debatte weiter voranzubringen. Ein besonderer Schwerpunkt soll dabei auf der gerechten Chancenverteilung in einer Zukunft der erneuerbaren Energien liegen. Die Möglichkeiten und Risiken einer solchen Zusammenarbeit werden auch anhand des Beispiels der DESERTEC-Initiative untersucht. Ziel der Konferenz ist es, offen über die Aspekte des Gerechtigkeitsdreiklangs - Entwicklung, Klima und Chancen - zu diskutieren. Dies wird aus verschiedenen Perspektiven geschehen, jedoch stets mit dem Blick auf diejenigen Gemeinsamkeiten, die das Potential haben, eine neue politische und technische Dynamik anzustoßen, damit in Zukunft über den Nord-Süd-Gegensatz hinaus echte Partnerschaften entstehen können.
Die Konferenz findet im Rahmen von
Germanwatch-Projekten mit finanzieller Unterstützung des Bundesministeriums
für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und der Europäischen
Kommission statt
Weitere Veranstaltungen zum Thema:
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