Anschauen - Zuhören - Nachfragen - Mitreden
Termine: 11.9., 9.10. und 6.11.2009
Im Sommer 2007 wurde das Hamburger
Klimaschutzkonzept verabschiedet. Das
ehrgeizige Programm verfolgt unter
anderem das Ziel, die Hamburger CO2-Emissionen
bis 2012 um jährlich zwei Millionen
Tonnen zu senken. Insgesamt 277 Maßnahmen
umfasst das Programm zur Zeit; allein
im Jahr 2009 hat die Stadt 25 Mio. Euro für deren
Umsetzung bewilligt.
Klimaschutz geht alle Bürger
etwas an. Germanwatch, die unahängige Organisation
für Klimaschutz und Nord-Süd-Gerechtigkeit,
fragt deshalb nach: Wie sieht die klimaverträgliche
Stadt der Zukunft aus? Welche Maßnahmen
sind in Hamburg geplant und
wie werden sie umgesetzt? Verträgt
sich das Ziel, Vorreiter im Klimaschutz zu sein,
mit dem Leitbild der "wachsenden
Stadt"? Was fehlt uns noch im Klimaschutzkonzept?
In drei Veranstaltungen wollen wir
drei zentrale Themenbereiche des Hamburger Klimaschutzkonzeptes
konkretisieren und diskutieren.
Wir gehen dazu an exemplarische
Orte, erfahren Details von Behördenvertretern
und diskutieren mit ihnen und unabhängigen
Experten.
Die Termine im Einzelnen:
1) Freitag, 11. September 2009, 16:30 Uhr: Thema: "Gebäude"
Ort: Pestalozzi-Schule, Kleine Freiheit 68, St. Pauli
Beim Umbau des Schulkomplexes aus
den 1920er Jahren in ein Wohn- und Arbeitsquartier
sollen gemäß des Klimaschutzkonzepts
ökologische Kriterien eine wichtige Rolle spielen.
Während des Rundgangs über
das Gelände fragen wir zum Beispiel: Wie sieht das klimaverträgliche
Wohnen und Arbeiten der Zukunft
aus? Was ist möglich, was nicht, und warum?
Worauf müssen Architekten und
Bauherren achten, welche Hilfen erhalten sie?
2) Freitag, 9. Oktober 2009, 18:00 Uhr: Thema: "Energie"
Ort: Nitzbon & Partner, Penzweg 5, Harburg
Klimaverträgliche Energieerzeugung
und -nutzung sind einer der Dreh- und Angelpunkte des
Klimaschutzkonzepts. Die Harburger
Maschinenbaufirma Nitzbon & Partner erzeugt einen
Großteil ihrer benötigten
Energie selbst - mit Hilfe einer Biomasse-Hackgut-Heizung und Solarkollektoren.
2007 wurde sie dafür mit dem
Hamburger Solarpreis ausgezeichnet. Ein Vorbild
für andere Betriebe? Und was
ist mit dem privaten und städtischen Energiebedarf?
3) Freitag, 6. November 2009, 18:00 Uhr: Thema: "Mobilität"
Start: Hamburger Hauptbahnhof, Kirchenallee;
danach halten wir u.a. in der HafenCity.
Mobilität spielt in der Stadt
eine große Rolle - für Menschen wie für Waren. Was bedeutet
das für das Klima? Wir machen
uns in einem Wasserstoffbrennzellenbus des HVV auf die
Suche nach Orten in der Hamburger
Innenstadt, an denen Mobilität diskussionsanregend ist.
Informationen und Downloads zum Klimaschutzkonzept auf www.klima.hamburg.de
Kontakt: Annette Huber, Tel.
0173 - 450 36 79, Email huber@germanwatch.org