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Einladung zur Podiumsdiskussion

Zur Lage der Welt 2009

Ein Planet vor der Überhitzung - Intelligente Politik gegen ein destabilisiertes Klima
 
Dienstag, 28. April 2009, 19.30 Uhr

Ort: Heinrich-Böll-Stiftung, Beletage, Schumannstraße 8, 10117 Berlin (gegenüber dem Deutschen Theater)

Eintritt frei, Anmeldung nicht erforderlich

mit

  • Chris Flavin, Präsident des Worldwatch Instituts, Washington D.C.
  • Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer, Germanwatch, Bonn 
  • Bill Hare, Gastdozent am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung
Moderation: Ralf Fücks, Vorstand Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin

Simultanübersetzung Englisch - Deutsch

Informationen:

  • Dorothee Dick, Heinrich-Böll-Stiftung, Referentin Ökologie und Nachhaltigkeit, Tel. 030-28534-238, dick@boell.de
  • Larissa Neubauer, Germanwatch, Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Tel.: +49 (0)228 / 60 492 -23, neubauer@germanwatch.org
Zum Worldwatch-Bericht "Zur Lage der Welt 2009": Die deutsche Ausgabe des Berichts wird in Kooperation mit der Heinrich Böll Stiftung und Germanwatch herausgegeben und erscheint im April 2009 im Verlag Westfälisches Dampfboot

 

2009 wird ein Jahr der Weichenstellungen für die Klimapolitik: Im Dezember soll auf dem Gipfeltreffen in Kopenhagen ein ambitioniertes, globales Klimaabkommen verabschiedet werden. Auswege aus der Klimakrise existieren bereits. Der diesjährige Bericht Zur Lage der Welt des Worldwatch Instituts beschreibt, welche Handlungsoptionen offen stehen, damit das Zwei-Grad-Ziel nicht überschritten wird.

Noch ist offen, ob die großen Emittenten USA und Europa ihre nicht nur historische Verantwortung wahrnehmen und einen positiven Impuls bei den Klimaverhandlungen setzen werden. Die Vorzeichen haben sich geändert: Die USA - einst Bremser im Klimaschutz - signalisieren einen Kurswechsel und setzen deutliche, ökologische Akzente in ihrem Konjunkturprogramm. Der einstige Vorreiter im Klimaschutz - die EU - rudert zurück und zögert mit den notwendigen, vertrauensbildenden Signalen.

Offensichtlich gefährdet die Wirtschaftskrise die Bereitschaft der Staaten, hohe, verpflichtende  Klimaschutzziele zu akzeptieren. Zugleich aber eröffnet die Krise die einmalige Chance, durch einen "Green New Deal" den ökologischen Umbau von Wirtschaft und Gesellschaft voranzutreiben. 
Werden die USA ernst machen mit dem Klimaschutz? Hält die EU an ihrer Vorreiterrolle fest oder bekommt sie angesichts der Krise weiche Knie? Was müssten die beiden großen  CO2-Verursacher USA und EU aus der Sicht des Südens einbringen, damit ein ausreichendes Klimaabkommen für die Zeit nach 2012 zustande kommen kann?


zuletzt geändert am 7.4.09