Sprache: deutsch oder englisch, je nach Teilnehmerstruktur
Zielsetzung:
Basierend auf drei Impulsreferaten werden
Die Diskussion hat zum Ziel, ein kurzes Statement in Form von Folgerungen und Forderungen zu erarbeiten, welches bei der FAO-Konferenz "Welternährungssicherung: Herausforderungen durch Klimawandel und Bioenergie" (3.-5. Juni 2008, Rom) ebenso wie bei den UNFCCC als Botschaft eingebracht werden könnte.
Ergebnis: Die Teilnehmenden einigen sich auf ein solches Statement. Dieses wird im anschließenden Plenum als Botschaft aus der Arbeitsgruppe von einem zu wählenden Rapporteur eingebracht.
Ansprechpartner: Thomas Hirsch, Brot
für die Welt, t.hirsch@brot-fuer-die-welt.de
"Reducing Emissions from Deforestation and Degradation (REDD) - where shall the money come from and where shall it go? - Prospects and pitfalls of potential REDD solutions and their political viability on the road to a post-2012 climate regime
Language: English
Workshop outline
The goal of the workshop is to pick up and discuss two of the most important issues of REDD, namely the funding and sub-national transfer options a future REDD mechanism could feature.
To stimulate discussion, three experts will give short, "to-the-point" introductory presentations on the following topics:
Contact person: Lars Schmidt, German
Development Institute (DIE), lars.schmidt@die-gdi.de
Anpassung an den Klimawandel: wie machen wir Fortschritte in Politik und Praxis?
Sprache: in Abhängigkeit von der Teilnehmerstruktur Englisch oder Deutsch
Da nicht mehr alle Konsequenzen des Klimawandels zu vermeiden sind, wird Anpassung an die negativen Konsequenzen immer dringlicher, nicht nur, aber gerade auch in Entwicklungsländern. In der UN-Klimapolitik hat dieser Bereich in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen und wird bei den Bonner Klimaverhandlungen im Juni besonderes Gewicht haben.
Der Workshop soll v.a. folgende Fragen thematisieren:
Rachel Berger von der britischen Entwicklungsorganisation Practical Action stellt die Erfahrungen der Organisation mit der Durchführung von Anpassungsmaßnahmen in verschiedenen Entwicklungsländern vor.
Karl-Otto Zentel vom Deutschen Komitee für Katastrophenvorsorge (DKKV) wird auf die Rolle der Katastrophenvorsorge für die Anpassung an den Klimawandel eingehen.
Basierend auf den Präsentationen und Diskussionen sollen gegen Ende des Workshops zentrale Schlussfolgerungen herausgearbeitet werden, die anschließend im Plenum vorgestellt werden.
Kontaktperson: Sven Harmeling, harmeling@germanwatch.org
Sicherheitspolitik zwischen Klimawandel und Armutsbekämpfung: "Klima-Weltmacht Europa: ein neues sicherheitspolitisches Paradigma?"
Sprache: Deutsch
Die Europäische Union baute mit den Zielen zum Klimaschutz und dem von der EU-Kommission vorgeschlagenen Maßnahmenkatalog - zumindest was die Ankündigungen angeht - ihre Vorreiterrolle in der Klimapolitik aus. Kann sie durch eine koordinierte Klima- und Energiesicherheitspolitik zu einer neuen Rolle als "Global Player" finden, der auf Vorsorge und Kooperation setzt? Welche Chancen und Risiken stecken in einem solchen Ansatz? Dazu möchten wir mit Ihnen unter dem Veranstaltungstitel "Klima-Weltmacht Europa: ein neues sicherheitspolitisches Paradigma?" debattieren.
Germanwatch e.V. lädt in Kooperation mit adelphi research in diesem Kontext herzlich zu diesem Workshop ein. Als Referenten sind Hans Jochen Luhmann (Wuppertal Institut), Anja Köhne (Germanwatch), Dennis Tänzler (adelphi research) und Christoph Bals (Germanwatch) geladen, die ihre Ansichten zu folgenden Themen zur Diskussion stellen werden: Zusammenhänge von EU-Außenpolitik mit dem Ziel der Klima- und Energiesicherheit zwischen Geopolitik und Gerechtigkeit. Dieser Workshop wird im Rahmen des Projektes "Krium: Zivile Krisenprävention - Umwelt und Ressourcen" durch das Bundesumweltministerium und das Umweltbundesamt gefördert.
Kontaktperson: Rixa Schwarz, schwarz@germanwatch.org,
Tel.: 0228 - 60492-25