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Die Global Climate Coalition

 

 
 
 

Die Global Climate Coalition (GCC) wurde 1989 von der US-amerikanischen PR-Agentur Burson-Marsteller mit Sitz in Washington, D.C. gegründet. Sie repräsentiert ca. 15 private Unternehmen und 25 Verbände, vor allem Firmen der Bereiche Öl und Kohle, Flugverkehr, Autohersteller und Chemiekonzerne. Bedeutende Mitglieder sind neben Exxon die American Forest & Paper Association, das American Petroleum Institute, Chevron, General Motors, Texaco und die US-Handelskammer. Drei Karten zieht die GCC, um internationalen Klimaschutz zu stoppen: Erstens die "Wissenschaftskarte", indem sie die Forschungsergebnisse der Wissenschaft in Mißkredit bringt. Zweitens die "Wirtschaftskarte": Klimaschutz schwäche die Wirtschaft und erhöhe die Arbeitslosigkeit. Drittens die "Entwicklungsländerkarte": Die Industrieländer, vor allem die USA, sollen erst dann Maßnahmen ergreifen, wenn auch die Entwicklungländer im Klimaschutz aktiv werden - obwohl deren pro-Kopf-Anteil am Ausstoß klimarelevanter Gase viel niedriger ist.

LG
Hintergrundinfos zum Thema "Klimaschutzverpflichtungen für Entwicklungsländer" finden Sie auf den Webseiten von Rio Konkret!
 


zuletzt geändert am 23.11.00