Editorial Liebe Leserin, lieber Leser, mit dem Klima steht es nicht zum Besten! Das gilt für den globalen Klimawandel mit seinen Auswirkungen - dem Schwerpunkt der vorliegenden Germanwatch-Zeitung - aber auch für das Klima der transatlantischen Beziehungen nach dem Irak-Krieg sowie das Weltklima für Multilateralismus und UNO. Im eigenen Land erleben wir einen politischen Klimawandel rund um die "Agenda 2010" und der Diskussion über ihre soziale und ökologische Zukunftsfähigkeit. Antworten für eine sichere, würdevolle Zukunft brauchen insbesondere die Menschen in Entwicklungsländern. Um nachhaltige Antworten zu finden, sind Verständigung und Verstehen notwendiger denn je. Eine Kostprobe davon könnte der Ökumenische Kirchentag Ende Mai in Berlin liefern. Sein Motto: "Ihr sollt ein Segen sein" - was die Nordlichter auf diesem Planeten leider nicht von sich behaupten können: Durch ihren Energiehunger, ihren Produktions- und Konsumstil der letzten 150 Jahre hat "der Norden" den weltweiten Klimawandel hauptsächlich erzeugt. Wir als Verursacher müssen Verantwortung übernehmen und etwas ändern. Werden Sie Klima-Kampagnero bzw. -Kampagnera und helfen Sie mit! Es grüßt Klaus Milke |
Diese Zeitung erschien am 26.5.03 als Beilage in der taz
Impressum
| Redaktion | Dörte Bernhardt (V.i.S.d.P.), Heike Ifland |
Diese Ausgabe wurde gefördert
durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und
Entwicklung sowie die Nordrhein-Westfälische Stiftung für Umwelt
und Entwicklung. Hier vertretene Standpunkte geben die Ansicht der Herausgeber
wieder und stellen in keiner Weise die offizielle Meinung unserer Förderer
dar.