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Einladung zur Gesprächsrunde

Multilateralismus - Krise oder Neuorientierung?:
Auf dem Weg nach Johannesburg angesichts neuer und alter Risiken
anlässlich der Veröffentlichung des Worldwatch Institute Reports "Zur Lage der Welt 2002"

Berlin, 23. April 2002, 19.00 bis 20.30 Uhr

mit
Jürgen Trittin, Bundesumweltminister
Hilary French, Worldwatch Institut, Washington
Christoph Bals, GERMANWATCH
Moderation: Barbara Unmüßig, Heinrich-Böll-Stiftung

Veranstalter:  GERMANWATCH und Heinrich Böll Stiftung

Anmeldung

Wird bis zum 19. April erbeten an Erwin Jünemann 
Heinrich Böll Stiftung 
Tel. +49 (0)30/28534-243 
Fax: +49/ (0)30/28534-108 
E-Mail: juenemann@boell.de

Ort

Bundespressekonferenz 
Schiffbauerdamm 40 
10117 Berlin-Mitte 
(am S-Bahnhof Friedrichstraße)

Der Multilateralismus - nicht nur, aber auch im Umweltbereich - scheint in der Krise. Von den großen Konventionen und Protokollen, die auf der Weltkonferenz 1992 in Rio und auf den Folgekonferenzen verabschiedet wurden, sind die Ergebnisse mager. Selbst das Kioto-Protokoll zur Klimarahmenkonvention enthält nur unzureichende Verpflichtungen, auch wenn es immerhin den Einstieg in eine klimafreundlichere Entwicklung darstellt. Nicht zuletzt nach den Terroranschlägen am 11. September gibt es zunehmende Tendenzen, zum Unilateralismus zurückzukehren. 

Wie ist diese Krise zu bewerten? Ist aufgrund der weltweiten Risiken wie dem Klimawandel mit einer Neuorientierung hin zum Multilateralismus zu rechnen? Welche Chancen bietet in dieser Situation der kommende Weltgipfel in Johannesburg? Über diese kontroversen Themen wollen wir in dieser Gesprächsrunde diskutieren. 


zuletzt geändert am 16.04.02