Till Rockenbauch und Sven Harmeling
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Vollständiges Hintergrundpapier [PDF, 1,9 MB]
| Global gesehen befinden sich viele
Regionen der Welt, insbesondere in Entwicklungsländern, auf dem Weg
in eine ernsthafte Wasserkrise - trotz Fortschritten auf dem Weg zur Erreichung
der wasserbezogenen Millennium-Entwicklungsziele (MDGs). Eine ausreichende
und saubere Wasserversorgung könnte aufgrund der positiven Effekte
auf andere MDG-Bereiche, wie z. B. die Gesundheit von Frauen und Kindern,
zur Armutsbekämpfung beitragen. Doch durch den weltweiten Klimawandel
droht die bereits existierende Wasserkrise in vielen Regionen sogar noch
verschärft zu werden.
Dieses Hintergrundpapier untersucht daher die potenziellen Auswirkungen des Klimawandels auf die Wassersituation in Entwicklungsländern, die sich je nach erwartetem Temperaturanstieg unterscheiden. Es identifiziert Handlungsmöglichkeiten, um der Wasserkrise unter Einbezug des Klimawandels langfristig entgegenzutreten. Das Ziel muss eine insgesamt nachhaltigere und effizientere Wassernutzung sein, die allerdings nur durch ein breites Maßnahmenbündel erreicht werden kann. Dazu gehören institutionelle, strukturelle und ökonomische Reformen in Entwicklungsländern, gerade aber auch die systematische Analyse und Anwendung von Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel. |
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