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Quellen internationaler Klimafinanzierung

Eine kriterienbasierte Analyse der im UNFCCC-Rahmen diskutierten Optionen

Der UN-Klimaverhandlungsprozess soll bis zum Kopenhagen-Gipfel Ende 2009 in einem internationalen Klima-Abkommen münden. Eines seiner wichtigsten Ergebnisse sollte es sein, substanziell erhöhte, neue und zusätzliche Finanzmittel zur Verfügung zu stellen, die angemessen, vorhersagbar und nachhaltig sein müssen. Solche Mittel sind notwendig, um Entwicklungsländer dabei zu unterstützen, Emissionen zu verringern (auch durch vermiedene Entwaldung) und sich an die negativen Auswirkungen des Klimawandels anzupassen (auch durch Versicherungslösungen). Im vergangenen Jahr haben mehrere Länder Vorschläge für Instrumente vorgelegt, mit denen entsprechende finanzielle Ressourcen generiert werden könnten.

Dieses Hintergrundpapier analysiert sieben wichtige Ansätze, die in dieser Richtung vorgeschlagen wurden, und bewertet sie anhand von mehreren politikrelevanten Kriterien. Die bevorzugte Option erscheint demzufolge der internationale Verkauf von Emissionszertifikaten ("AAUs"), indem ein Teil von ihnen versteigert oder zu einem Fixpreis verkauft wird. Dies würde idealerweise in Kombination mit Ansätzen erfolgen, die Finanzmittel aus dem internationalen Flug- und Schiffsverkehr generieren. Allerdings bestehen hinsichtlich der verschiedenen Vorschläge weiterhin ungeklärte juristische und technische Fragen, die einer näheren Untersuchung bedürfen.

>> Zusammenfassung für politische Entscheidungsträger [PDF]

>> Pressemitteilung 29.3.09
>> Langfassung (englisch)
 


zuletzt geändert am 1.4.09