Die Finanzierungshilfen für die am stärksten betroffenen Länder des Klimawandels sind keine Wohltätigkeit in Zeiten des Reichtums, sondern eine moralische Verpflichtung. Dies haben Brot für die Welt, Germanwatch, Misereor und Oxfam gemeinsam mit mehr als 50 weiteren Umwelt- und Entwicklungsorganisationen in einem offenen Brief an die europäischen Staats- und Regierungschefs klargestellt. Das Schreiben fordert Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihre Amtskollegen auf, mit belastbaren Aussagen über Finanzierungshilfen die anstehenden UN-Verhandlungen zu einem neuen Klima-Abkommen voranzubringen. Andernfalls, so die Organisationen, droht der internationale Klimazug auf dem Abstellgleis zu verharren und wertvolle Zeit zu vergeuden. Die nächsten UN-Klimaverhandlungen finden Ende März in Bonn statt, Vorentscheidungen fallen bereits in diesen Tagen bei den internen Abstimmungen in Berlin und Brüssel.
>> Offener Brief vom 19.2.2009 [PDF, 30 KB]