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Nr. 17 / März 2002
Beschluss des EU-Umweltministerrats
Europäische Union stimmt Ratifizierung des Kioto-Protokolls zu
US-Präsident stellt neue Klimastrategie der USA vor: Normaler technischer Fortschritt ist der (einzige) Schlüssel
Bush krempelt Ärmel hoch: radikales ... "Weiter wie bisher"
Rede von Lord Brown, CEO von British Petroleum, zu den Erfahrungen von BP im Klimaschutz
Beyond Petrol: Wirtschaft und Umwelt im 21. Jhd.
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Frühlingserwachen

Die Thermometer schlagen aus. Damit ist nicht nur gemeint, dass der Frühling kommt, sondern dass sich die Klimaänderung wieder bemerkbar macht. Der Januar 2002 war weltweit der wärmste seit Beginn der Temperaturaufzeichnungen. In Kanada spricht man wegen ausbleibendem Frost und Schnee von "einem Jahr ohne Winter". Ein weiterer El Nino ist im Anmarsch.

Und die Politik reagiert. Nach dem Grundsatzbeschluss der EU-Umweltminister hat sich der Deutsche Bundestag am 22. März einstimmig für die Ratifizierung des Kyoto-Protokolls ausgesprochen. Nach Zustimmung des Bundesrats  wird das 21-Prozent-Ziel für Deutschland im Rahmen der Verteilung der Reduktionsmengen des Kyoto-Protokolls unter den EU-Mitgliedsstaaten rechtsverbindlich.

Nun sollte das Gezerre einiger deutscher Unternehmensvertreter um die Einführung des EU-Emissionshandelssystems einer rationalen Planung weichen, die durchaus das bisher Geleistete berücksichtigt. Denn ohne solches Handeln ist eine preisgünstige Emissionsreduktion kaum möglich. Die USA liegen noch im Winterschlaf.

Manfred Treber

Impressum

Redaktion Germanwatch e.V. 
C. Bals, G. Kier, K. Milke, E. Stute, Dr. M. Treber (V.i.S.d.P.)

Dieses Projekt wird finanziell vom Bundesumweltministerium und vom Umweltbundesamt gefördert.
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zuletzt geändert am 31.3.02