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Welternährung, Landnutzung und Handel

Unsere Vision ist eine nachhaltige Landnutzung für klimafreundliche Welternährung. Wir setzen uns ein für eine faire und umweltgerechte Reform der EU-Agrarpolitik (GAP) sowie eine internationale Agrarpolitik, die Kleinbauern, waldabhängige Bevölkerung und Klimaschutz in den Mittelpunkt stellt.

Aktuelles

Weitblick
Weitblick
12. Oktober 2012

Schwerpunkt: Welternährung

Verdorrte Maispflanzen, aufgerissene Böden, verdurstete Tiere – solche Bilder des Elends sind meist aus ärmeren Ländern des Südens bekannt. Doch dieses Jahr haben die Wetterextreme im Norden zugeschlagen. Die USA stöhnen unter der schwersten Dürre seit einem halben Jahrhundert... >> mehr
Cover Rio-Analyse
Publikation

Eine strategische Analyse des Nachhaltigkeitsgipfels von Rio 2012

Beschwörung einer grünen Wirtschaft vor dem Hintergrund struktureller Handlungsunfähigkeit der Staatengemeinschaft

Der Nachhaltigkeitsgipfel in Rio de Janeiro vom 20. bis 22. Juni 2012 demonstrierte deutlich die strukturelle Handlungsunfähigkeit der internationalen Staatengemeinschaft in Nachhaltigkeitsfragen. Die Regierung der Weltmacht USA ist aufgrund innerer Blockaden nur begrenzt handlungsfähig. Die geopolitischen Verschiebungen zwischen aufstrebenden und an Bedeutung verlierenden Mächten führen zu weiteren Blockaden. Angesichts der Finanz- und Wirtschaftskrise stellen immer mehr Regierungen auf einen kurzfristigen Krisenbekämpfungsmodus um. So verwundert es nicht, dass es bei den großen Fragen von Rio nur kleinschrittige Fortschritte gab. >> mehr
Cover Tierproduktion und GAP
Publikation

Vorschläge zur Reform der EU-Agrarpolitik müssen die Probleme aus der industriellen Tierhaltung angehen

Positionspapier der Arbeitsgruppe Landwirtschaft und Ernährung im Forum Umwelt und Entwicklung

Ab 2014 soll die europäische Agrarpolitik „grüner und gerechter“ werden. So sieht es der vorliegende Reformvorschlag der EU-Kommission vor. Der Ansatz, Zahlungen demnach stärker an ökologische und gesellschaftliche Leistungen zu knüpfen, geht in die richtige Richtung. Allerdings ignoriert der Vorschlag einen Bereich, der mit die größten ökologischen und entwicklungspolitischen Probleme verursacht: die intensive Tierhaltung im industriellen Maßstab. Das u.a. von Germanwatch miterarbeitete Positionspapier beleuchtet insbesondere die Auswirkungen der steigenden Importe von Futtermitteln, die benötigt werden, um das derzeitige Niveau der Fleisch- und Milchproduktion in der EU zu ermöglichen. >> mehr
Cover: Positionspapier zu Rio20
Publikation

Die Chancen des Nachhaltigkeitsgipfels von Rio nutzen

Germanwatch-Positionspapier zu Rio20+: Nachhaltige Entwicklungsziele, starke UN-Institutionen sowie ein verbindlicher Rahmen für eine Grüne und Faire Wirtschaft

Beim Nachhaltigkeitsgipfel in Rio geht es um nichts weniger als um die Frage, wie sich die UN in den nächsten 20 Jahren aufstellt, um sich auf die großen Nachhaltigkeits-Herausforderungen, die Grenzen des Planeten und die großen geopolitischen Veränderungen einzustellen - sowohl im Hinblick auf institutionelle Fragen wie auf Nachhaltigkeitsziele und Rahmensetzungen für die Wirtschaft. Mit dem vorliegenden Positionspapier zeigen wir die Chancen von "Rio20+" auf und geben einen kommentierten Einblick in relevante Abschnitte des Verhandlungstextes. >> mehr
Weitblick
Weitblick
2. Juni 2012

Schwerpunkt: UN-Gipfel Rio20+

Im Juni kommen die Regierungen der Welt 20 Jahre nach dem historischen „Rio-Erdgipfel“ von 1992 erneut zusammen, um über Strategien für eine Nachhaltige Entwicklung zu verhandeln. Ein Rekord scheint bereits sicher: Mit 50.000 registrierten Gästen werden beim „Rio20+“-Gipfel mehr Gäste erwartet, als beim letzten Erdgipfel vor zehn Jahren in Johannesburg. >> mehr
Bild: Poster Connecting the Dots, T-Bone-Steak
Publikation

Poster 1 von 3: Wenn Du Dich immer noch fragst, was Dein T-Bone-Steak mit Wüstenbildung zu tun hat... (aus der Posterserie „Connecting the dots“)

Gewinner des Posterwettbewerbs Klimagerechtigkeit

Der Grafiker Malte Hein hat es mit seiner Posterserie geschafft, die komplexen Verbindungen - vom alltäglichen Verbraucherverhalten über den CO2-Ausstoß bis hin zu den Auswirkungen des Klimawandels - eindrucksvoll zu visualisieren. Das hat die Jury überzeugt und ihm den ersten Preis beim Germanwatch-Posterwettbewerb 2012 Klimagerechtigkeit eingebracht. >> mehr
Cover Bausteine Green Economy Doha-Runde
Publikation

Bausteine für die „Green Economy“ in den Trümmern der Doha-Runde?

Vom Beitrag der WTO zum Green-Economy-Konzept für Rio+20

Ein zentrales Thema der UN-Konferenz zu Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro im Juni soll es sein, Impulse für eine "Green Economy" zu setzen. Dabei besteht die Gefahr, dass unter dieser noch unklaren Überschrift einfach der Status quo als "grün" deklariert wird. Die internationale Handelspolitik ist ein Politikbereich, an dem dies besonders deutlich wird. >> mehr
Deckblatt: Zur Lage der Welt 2012
Publikation

Zur Lage der Welt 2012

Nachhaltig zu einem Wohlstand für alle: Rio 2012 und die Architektur einer weltweiten grünen Politik

Die Ausgabe 2012 mit dem Titel "Nachhaltig zu einem Wohlstand für alle. Rio 2012 und die Architektur einer weltweiten grünen Politik" enthält ein Kapitel "Politische Leitplanken und unternehmerische Verantwortung für eine 'Green and Fair Economy'" von Christoph Bals, Cornelia Heydenreich und Klaus Milke (Germanwatch). >> mehr
Cover: Green and Fair Economy
Publikation

Deutschland auf dem Weg in eine "Green and Fair Economy"?

Eine NGO-Perspektive als Beitrag zu Rio20+

Dieses Papier führt in die deutsche und internationale Debatte ein, macht den Versuch einer Begriffsklärung und formuliert Erwartungen an den „Rio20+”-Gipfel. Zu vier zentralen Handlungsfeldern – Nachhaltigkeitsstrategie, Klima und Energie, Landwirtschaft und Unternehmensverantwortung – formuliert Germanwatch basierend auf seiner langjährigen Expertise konkrete Politikvorschläge, die sich an die Akteure in der deutschen Politik richten. Die Rolle der Wirtschaft für den Umbau zu einer „Green and Fair Economy“ wird dabei in besonderer Weise diskutiert. >> mehr
Cover REDDplus und Armut
Publikation

REDDplus – Waldschutz als Chance für Entwicklung und Armutsminderung

Der internationale Mechanismus zum Schutz der Tropenwälder und der Verminderung von Treibhausgasen in der Atmosphäre - REDDplus - kann nach Meinung von Germanwatch nur langfristig effektiv sein, wenn Umweltschutzaktivitäten in den Entwicklungsländern Hand in Hand mit Maßnahmen zur Verringerung der Armutssituation und einer nachhaltigen Entwicklung vor Ort gehen. >> mehr

Ansprechpartner

Kampagne & Fotoausstellung

Kurzfilm: Klimagericht

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Bildnachweis Titel: ©Great Divide Photo (Fotolia.com)