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Welternährung, Landnutzung und Handel

Unsere Vision ist eine nachhaltige Landnutzung für klimafreundliche Welternährung. Wir setzen uns ein für eine faire und umweltgerechte Reform der EU-Agrarpolitik (GAP) sowie eine internationale Agrarpolitik, die Kleinbauern, waldabhängige Bevölkerung und Klimaschutz in den Mittelpunkt stellt.

Aktuelles                                                                                                                              
Cover EU-Wahlpapier 2014
Publikation

Germanwatch zur Europawahl im Mai 2014

Was die anstehende Wahlentscheidung für die Zukunft der EU bedeutet – und was Germanwatch vom neuen Europäischen Parlament erwartet

Bis zum 25. Mai können in der EU – der zweitgrößten Demokratie nach Indien – 375 Millionen Europäerinnen und Europäer ihr Wahlrecht wahrnehmen. Und das sollten sie auch tun, davon ist Germanwatch überzeugt. Denn diese Europawahl entscheidet maßgeblich darüber mit, ob die EU den politischen Willen organisieren kann, eine an Nachhaltigkeit und Zukunftschancen orientierte gestaltende Rolle zu spielen. >> mehr
Cover: Voices of Transition
Meldung
28. April 2014

Filmtipp: „Voices of Transition: Fruchtbare Wege in die Zukunft“

Werden Sie Germanwatch-Mitglied und gewinnen Sie eine DVD!

Die preisgekrönte Dokumentation des deutsch-französischen Filmemachers und Soziologen Nils Aguilar gibt spannende Einblicke in eine zukunftsfähige, nachhaltige Landwirtschaft als Gegenkonzept zum bestehenden „industriellen Agrarsystem“. Gezeigt wird anhand von wegweisenden Beispielen aus Frankreich, England und Kuba, wie mit einer postfossilen, relokalisierten Landwirtschaft die ganze Welt ernährt werden könnte. >> mehr
Cover Klimawandel und Ernaehrungssicherheit
Publikation

Arbeitsblätter: Klimawandel und Ernährungssicherheit

Trends und zentrale Herausforderungen

Mit den vorliegenden Materialien können die SchülerInnen die Verknüpfung der Themenkomplexe Ernährungssicherheit und globaler Klimawandel erarbeiten. Diese in einer sich zunehmend globalisierenden und ständig wandelnden Welt verstärkenden Zusammenhänge werden regional differenziert und vertiefend betrachtet. >> mehr
Bild: Germanwatch Pressemitteilung
Pressemitteilung
17. Februar 2014

Neuer Agrarminister - neue Ziele?

Germanwatch drängt nun auf größere Kohärenz zwischen Agrar- und Entwicklungspolitik

Für die Entwicklungs- und Umweltorganisation Germanwatch ist es ein hoffnungsvolles Signal, dass Christian Schmidt, bisheriger Parlamentarischer Staatssekretär im Entwicklungsministerium, zum Bundeslandwirtschaftsminister ernannt wird. Dies könne dazu führen, dass die deutsche und EU-Landwirtschaft stärker auch die Bedürfnisse der Hungernden auf diesem Planeten berücksichtigt. >> mehr
Bild: Germanwatch Pressemitteilung
Pressemitteilung
1. Februar 2014

Germanwatch begrüßt zukunftsweisende Antrittsrede des Entwicklungsministers

Klimaverträgliche und ressourcenschonende Umgestaltung der globalen Wirtschaft muss Kernpunkt der "Zukunftscharta" werden

Die Entwicklungs- und Umweltorganisation Germanwatch begrüßt die Antrittsrede des neuen Ministers für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Dr. Gerd Müller. Der Minister hat darin hervorgehoben, dass das derzeitige Wirtschafts- und Konsummodell der Industriestaaten weder nachhaltig noch auf den Rest der Welt zu übertragen ist. „Wir hoffen nun, dass das Entwicklungsministerium die Notwendigkeit einer klimaverträglichen und ressourcenschonenden Umgestaltung der globalen Wirtschaft zum Kernpunkt der angekündigten entwicklungspolitischen "Zukunftscharta" macht“, sagt Germanwatch-Vorstand Dr. Klemens van de Sand. >> mehr
Bild: Germanwatch Pressemitteilung
Pressemitteilung
17. Januar 2014

EU-Vorstoß zum Ende der Exportsubventionen nach Afrika ist ein zaghafter erster Schritt

Ankündigung von EU-Agrarkommissar Ciolos ist an Bedingungen für Handelsabkommen gebunden

EU-Agrarkommissar Dacian Ciolos hat bei seiner gestrigen Eröffnungsrede zur Grünen Woche in Berlin angekündigt, dass die EU landwirtschaftliche Exporte nach Afrika in Zukunft nicht mehr subventionieren will. Die Entwicklungs- und Umweltorganisation Germanwatch begrüßt Ciolos' Schritt, bewertet ihn allerdings als zu zaghaft. Insbesondere die von Ciolos vorgenommene Verknüpfung mit den gerade verhandelten Wirtschaftspartnerschaftsabkommen ist eine große Einschränkung. >> mehr
Cover Artikel WTO fuer Forum UE
Publikation

WTO meldet sich zaghaft zurück

>>Historischer<< Einschnitt in der Handelspolitik knapp verhindert

Die Welthandelsorganisation WTO entgeht knapp dem Sturz in die Bedeutungslosigkeit. Die Zukunft der Doha-Runde und regionaler Abkommen bleibt somit weiter offen. >> mehr
Hans Herren auf der MV 2013
Meldung
20. Oktober 2013

Alternativer Nobelpreisträger Hans Herren empfiehlt Agrarberichte als Instrument zur Hungerbekämpfung

Nur zwei Tage nachdem bekannt gegeben wurde, dass der Schweizer Hans Herren den Alternativen Nobelpreis erhält, spricht der Agrarforscher auf der diesjährigen Germanwatch-Mitgliederversammlung über seine Arbeit und die dringend notwendige Kursänderung in der Landwirtschaft. In der anschließenden Diskussion wird deutlich: keine leichte Herausforderung – dennoch ist Herren optimistisch. >> mehr
Bild: Germanwatch Pressemitteilung
Pressemitteilung
10. Oktober 2013

EU-Agrarpolitik erhöht Hungerrisiko in armen Ländern

Trendanalyse zur globalen Ernährungssicherung: Germanwatch fordert vor dem Welternährungstag Wende in der Landwirtschaftspolitik

Die Risiken für die Ernährungssicherheit weltweit nehmen zu - und die europäische und deutsche Landwirtschaftspolitik hat großen Anteil daran. Zu diesem Schluss kommt die neue "Trendanalyse zur globalen Ernährungssicherung" der Entwicklungs- und Umweltorganisation Germanwatch. "Wir sind weit entfernt von einer Entspannung der Lage, wie sie der neue Jahresbericht der UN-Landwirtschaftsorganisation FAO suggeriert", betont Dr. Klemens van de Sand, Autor der Studie und Germanwatch-Vorstandsmitglied. >> mehr
Cover Trendanalyse 2013
Publikation

Die Risiken nehmen zu

Germanwatch-Trendanalyse zur globalen Ernährungssicherung 2013

Die neue (dritte) Germanwatch-Trendanalyse zur globalen Ernährungssicherung bestätigt die immer bedrohlicheren Perspektiven für die Ernährung eines Großteils der Menschen in Entwicklungsländern. Die pro Kopf verfügbare Produktion an Grundnahrungsmitteln geht zurück, vor allem durch den politisch gewollten Ausbau der Agrarenergie in Europa und Amerika sowie die zunehmende Nutzung von Getreide und Soja als Viehfutter. Die pro Kopf verfügbare Agrarfläche nimmt rapide ab, nicht nur wegen des Bevölkerungswachstums, sondern auch durch rasante Urbanisierung, Erosion und Wüstenausbreitung. Das größte Risiko für die globale Ernährungssicherung liegt im globalen Klimawandel: Die Erwärmung führt in vielen Ländern des Südens zu niedrigeren Erträgen und sich häufende Wetterextreme verursachen weltweit mehr Missernten. >> mehr

Ansprechpartner

Kampagne & Fotoausstellung

Kurzfilm: Klimagericht

Video

Bildnachweis Titel: ©Great Divide Photo (Fotolia.com)