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Welternährung, Landnutzung und Handel

Unsere Vision ist eine nachhaltige Landnutzung für klimafreundliche Welternährung. Wir setzen uns ein für eine faire und umweltgerechte Reform der EU-Agrarpolitik (GAP) sowie eine internationale Agrarpolitik, die Kleinbauern, waldabhängige Bevölkerung und Klimaschutz in den Mittelpunkt stellt.

Aktuelles

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Meldung
1. Februar 2016

Verbesserte Chancen für den Wasserschutz

Die SPD hat in der vergangenen Woche im Bundestag eine Verwässerung des Wasserschutzes in der Novelle des Düngegesetzes bis auf Weiteres gestoppt. Germanwatch begrüßte diese Zäsur und forderte ebenso wie der Bundesverband der Wasserwirtschaft (BDEW) deutliche Verbesserungen des Gesetzentwurfes, um Nitrat- und Phosphatbelastung aus der Fleisch- und Milchproduktion zu drosseln. Konkret fordern die SozialdemokratInnen eine Zeitvorgabe für eine verpflichtende Nährstoffbilanz in Form einer sogenannten "Hoftorbilanz". >> mehr
Blog Vorschaubild
Publikation

Der große Strukturwandel

Blog-Beitrag von Tobias Reichert, Januar 2016

In Geld gemessen, ist die Landwirtschaft in Deutschland nur noch wenig bedeutend. Gemeinsam mit Fischerei und Forstwirtschaft macht sie weniger als ein Prozent der gesamten Wirtschaftsleistung aus und beschäftigt gerade einmal 1,5 Prozent der Erwerbstätigen. Die Tierhaltung ist ihr wichtigster Produktionszweig. Von den über 50 Milliarden Euro, die die deutschen Landwirte und Landwirtinnen erwirtschaften, entfallen etwa 11 Milliarden Euro auf die Milcherzeugung, 7,5 Milliarden Euro auf Schweinefleisch, 4 Milliarden Euro auf Rind- und Kalbfleisch und etwa 2,3 Milliarden Euro auf Geflügelfleisch. Die Erzeugung von Geflügel- und Schweinefleisch ist in den letzten zehn Jahren stark angestiegen. >> mehr
Wir haben es satt! Demonstration am 16.1.16
Meldung
12. Januar 2016

Bauern und Verbraucher gemeinsam für zukunftsfähige Landwirtschaft

Repräsentative Forsa-Umfrage zeigt: über 70 Prozent der Bauern befürworten Qualitäts-Kennzeichnung von Milch- und Fleischprodukten

Unter dem Motto „Agrarindustrie ist Mist“ wurde heute eine große Fuhre Mist vor dem Bundestag auf die Straße gekippt, gespickt mit Schildern auf denen „Gentechnik“, „TTIP“, „Tierfabriken“ und „Existenzbedrohende Milchpreise“ zu lesen war. Die Aktion unterstrich das Motto der „Wir haben Agrarindustrie satt!“-Großdemonstration am kommenden Samstag in Berlin. >> mehr
Cover Recherche Reserveantibiotika
Publikation

Reserveantibiotika in der Milcherzeugung in Deutschland

Weniger Hochleistung – eine Gesundheit für Alle

Rund 80 Prozent der Milchkühe in Deutschland erhalten Antibiotika vor der Geburt des jeweils nächsten Kalbes, jede zehnte Behandlung erfolgt laut Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) mit sogenannten Reserveantibiotika aus der Wirkstoffgruppe der Cephalosporine der 4. Generation. Die Weltgesundheitsorganisation, WHO, stuft diese Antibiotikawirkstoffgruppe als "besonders wichtig" für den Menschen ein und weist darauf hin, dass diese Arzneien in der Humanmedizin benötigt werden, weil in bestimmten Fällen herkömmliche Antibiotika nicht wirken. Germanwatch fordert einen Systemwechsel in der Tierhaltung und insbesondere in der Tierzucht, damit der Einsatz von Antibiotika wieder zur Ausnahme statt zur Regel wird. >> mehr
Bild: Pressemitteilung ohne Schriftzug
Pressemitteilung
11. Januar 2016

Mehr Reserveantibiotika im Kuhstall – Hohes Risiko von Resistenzen

Germanwatch-Recherche: 80 Prozent der Milchkühe erhalten regelmäßig Antibiotika, jede zehnte Behandlung erfolgt mit für den Menschen besonders wichtigen Reserveantibiotika, die benötigt werden, wenn andere Antibiotika nicht mehr wirken.

Rund 80 Prozent der Milchkühe in Deutschland erhalten Antibiotika vor der Geburt des jeweils nächsten Kalbes, jede zehnte Behandlung erfolgt mit sogenannten Reserveantibiotika. Diese Größenordnung - sie ergibt sich aus Zahlen des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) - ist nach Einschätzung von Germanwatch besorgniserregend. Reserveantibiotika kommen in der medizinischen Behandlung von Menschen besonders dann zum Einsatz, wenn andere Antibiotika - wegen bereits entwickelter Resistenzen - nicht mehr wirken. Ein steigender Einsatz von Reserveantibiotika im Kuhstall erhöht die Gefahr, dass sich bei Kühen gegen diese "letzten Mittel" resistente Keime entwickeln, die dann auch auf Menschen übertragen werden können. Bereits heute sterben in Deutschland mehr als 15.000 Menschen pro Jahr, weil Antibiotika bei ihnen nicht mehr wirken. >> mehr
Bild: Germanwatch Pressemitteilung
Pressemitteilung
20. Dezember 2015

Welthandelskonferenz: Großes Drama, aber kleiner Fortschritt

WTO: Germanwatch begrüßt sofortiges Ende für (fast alle) Exportsubventionen / Entwicklungsländer verhindern Ausweitung der Agenda

Trotz zähen und teilweise chaotischen Verhandlungen ist es den Handelsministern der 164 WTO-Mitgliedsländer gelungen, eine neue Krise der Organisation zu verhindern. 30 Stunden nach dem ursprünglich vorgesehenen Ende der Konferenz einigten sich die Mitglieder darauf, Exportsubventionen für landwirtschaftliche Güter mit sofortiger Wirkung zu verbieten. Allerdings dürfen die Schweiz, Norwegen und Kanada bis zum Jahr 2020 noch den Export von Milchprodukten und die EU die Ausfuhr von bis zu 95.000 Tonnen Schweinefleisch subventionieren. >> mehr
Bild: Germanwatch Pressemitteilung
Pressemitteilung
17. Dezember 2015

Kleiner Lichtblick bei WTO-Ministerkonferenz: Endgültiges Ende der Exportsubventionen greifbar

Beschlussvorlage für Verbot der Subventionierung von Agrarexporten vorgelegt

Die seit 14 Jahren anhaltenden und von Krisen und Stillstand geprägten Verhandlungen zur Doha-Runde der WTO werden auch bei der aktuellen Ministerkonferenz nicht zu einem Durchbruch kommen. Doch ein positives Ergebnis scheint nun greifbar: das endgültige Ende der direkten Exportsubventionen für landwirtschaftliche Güter, das Entwicklungsländer und zivilgesellschaftliche Organisationen schon seit 30 Jahren fordern. >> mehr
10. WTO Ministerkonferenz in Nairobi
Publikation

Midlife Crisis mit Zwanzig - Die WTO sucht vor der 10. Ministerkonferenz nach ihrer Rolle

Blog-Beitrag von Tobias Reichert aus Nairobi, Dezember 2015

Vom 14.-18. Dezember treffen sich die Mitglieder der Welthandelsorganisation WTO in der kenianischen Hauptstadt Nairobi zur zehnten Ministerkonferenz, die auch den zwanzigsten Geburtstag der 1995 gegründeten Organisation markiert. Zum Feiern wird den anreisenden Ministern allerdings kaum zumute sein. Das wichtigste Projekt der WTO, die Doha Runde (auch Doha Development Agenda) schleppt sich nun seit vierzehn Jahren dahin und vor der 10. Konferenz ist der Streit unter den Mitgliedsstaaten darüber wie, und vor allem ob die Verhandlungen fortgesetzt werden sollen so heftig wie selten zuvor. >> mehr
10. WTO Ministerkonferenz in Nairobi
Publikation

10. WTO Ministerkonferenz: Totengeläut zum Auftakt

Blog-Beitrag von Tobias Reichert aus Nairobi, Dezember 2015

14 Jahre nach ihrem Beginn und zahlreichen Rückschlägen steht die als Doha-Entwicklungsagenda bezeichnete Verhandlungsrunde vor dem Aus. Die von Beginn an von Krisen, Zusammenbrüchen und Stillstand geprägten Verhandlungen sollen nach dem Willen der US-Regierung und mit Unterstützung von EU und Japan weitgehend ergebnislos abgebrochen werden. Nachdem die USA dies seit einigen Monaten hinter verschlossenen Türen in Genf fordern, hat der Handelsbeauftragte Froman gestern in einem Meinungsbeitrag für die Financial Times nachgelegt: In Nairobi, wo das 10. WTO-Ministerial heute begonnen hat, müsse ein neuer Ansatz für das multilaterale Handelssystem gefunden werden, da die Doha-Runde offensichtlich nicht zu Ergebnissen führe. Stattdessen >> mehr
Motiv 1 "Planet Erde"
Meldung
16. Dezember 2015

Statt Geschenke: Ihre Spende für die große Transformation

Ein Geburtstag, Jubiläum, Hochzeit steht an? Und Sie wissen noch nicht, was Sie Sinnvolles schenken sollen? Dann verschenken Sie doch mal ein "Stück Zukunftsfähigkeit" und transformieren Sie mit uns die Welt!

Schon heute leiden viele Menschen unter den Folgen einer Globalisierung, die nicht fair gestaltet ist. Germanwatch macht  >> mehr

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Kurzfilm: Klimagericht

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Bildnachweis Titel: ©Great Divide Photo (Fotolia.com)