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EU-Agrarpolitik

Die EU-Agrarpolitik hat Auswirkungen auf Klima und Entwicklung weltweit. Sie muss ihrer internationalen Verantwortung gerecht werden, indem sie eine nachhaltige Landwirtschaft und das Recht auf Nahrung in den Ländern des Südens fördert und zu einem positiven Faktor für den Klimaschutz wird.

Aktuelles                                                                                                                       
Bild: Germanwatch Pressemitteilung
Pressemitteilung
17. Januar 2014

EU-Vorstoß zum Ende der Exportsubventionen nach Afrika ist ein zaghafter erster Schritt

Ankündigung von EU-Agrarkommissar Ciolos ist an Bedingungen für Handelsabkommen gebunden

EU-Agrarkommissar Dacian Ciolos hat bei seiner gestrigen Eröffnungsrede zur Grünen Woche in Berlin angekündigt, dass die EU landwirtschaftliche Exporte nach Afrika in Zukunft nicht mehr subventionieren will. Die Entwicklungs- und Umweltorganisation Germanwatch begrüßt Ciolos' Schritt, bewertet ihn allerdings als zu zaghaft. Insbesondere die von Ciolos vorgenommene Verknüpfung mit den gerade verhandelten Wirtschaftspartnerschaftsabkommen ist eine große Einschränkung. >> mehr
Bild: Germanwatch Pressemitteilung
Pressemitteilung
10. Oktober 2013

EU-Agrarpolitik erhöht Hungerrisiko in armen Ländern

Trendanalyse zur globalen Ernährungssicherung: Germanwatch fordert vor dem Welternährungstag Wende in der Landwirtschaftspolitik

Die Risiken für die Ernährungssicherheit weltweit nehmen zu - und die europäische und deutsche Landwirtschaftspolitik hat großen Anteil daran. Zu diesem Schluss kommt die neue "Trendanalyse zur globalen Ernährungssicherung" der Entwicklungs- und Umweltorganisation Germanwatch. "Wir sind weit entfernt von einer Entspannung der Lage, wie sie der neue Jahresbericht der UN-Landwirtschaftsorganisation FAO suggeriert", betont Dr. Klemens van de Sand, Autor der Studie und Germanwatch-Vorstandsmitglied. >> mehr
Weitblick
Weitblick
18. Juli 2013

Schwerpunkt: Welternährung und EU-Agrarreform

Die globalen Herausforderungen für die Ernährung der Weltbevölkerung werden immer größer: Negative Auswirkungen eines sich ändernden Klimas werden sichtbar, die Nachfrage nach Futter- und Energiepflanzen steigt und die Konflikte um Agrarland nehmen zu. Um in diesem Kontext den Hunger effektiv bekämpfen zu können, sind grundlegende Änderungen in Landwirtschaft und Agrarpolitik nötig ... >> mehr
Cover Schweine im Weltmarkt
Publikation

Schweine im Weltmarkt

... und andere Rindviecher. Die Klimawirkung der exportorientierten Landwirtschaft in Deutschland.

Die vorliegende Studie stellt die derzeit verfügbaren Informationen zu den Klimawirkungen der deutschen Agrarexporte zusammen und bewertet sie. Mit der Studie soll eine Diskussion darüber angestoßen werden, ob die Ausrichtung der Landwirtschaft auf Konkurrenzfähigkeit am Weltmarkt und die damit einhergehende Steigerung der Produktion der zu exportierenden Produkte mit den Zielen des Klimaschutzes kompatibel ist. >> mehr
Cover Konkurrenz oder Kooperation
Publikation

Konkurrenz oder Kooperation?

Wohin steuert die europäische Handelspolitik?

Ein von Oxfam Deutschland e.V. in Kooperation mit Germanwatch und anderen herausgegebenes Faltposter stellt der aktuellen EU-Handelspolitik eine positive Vision gegenüber: Eine Landkarte des gerechten Handels. >> mehr
Bild-Logos-BfdW-AbL-Misereor-Germanwatch
Pressemitteilung
6. Februar 2013

EU-Sondergipfel zur Finanzpolitik: Die Chance für eine nachhaltige und global verantwortliche EU-Agrarpolitik nutzen

Gemeinsame Pressemitteilung von Brot für die Welt, Misereor, Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft und Germanwatch

(Aachen/ Berlin/Brüssel/Hamm, 6. Februar 2013) Die Entwicklungswerke der beiden christlichen Kirchen, Germanwatch und die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) haben an die EU-Regierungschefs appelliert, die EU-Direktzahlungen für Landwirte künftig an ökologischen Kriterien auszurichten. Dafür habe die EU-Kommission gute Vorschläge gemacht. Auf dem morgen beginnenden EU-Finanzgipfel verhandeln die Regierungschefs unter anderem über die zukünftige EU-Agrarpolitik. >> mehr
Weitblick
Weitblick
12. Oktober 2012

Schwerpunkt: Welternährung

Verdorrte Maispflanzen, aufgerissene Böden, verdurstete Tiere – solche Bilder des Elends sind meist aus ärmeren Ländern des Südens bekannt. Doch dieses Jahr haben die Wetterextreme im Norden zugeschlagen. Die USA stöhnen unter der schwersten Dürre seit einem halben Jahrhundert... >> mehr
Cover Tierproduktion und GAP
Publikation

Vorschläge zur Reform der EU-Agrarpolitik müssen die Probleme aus der industriellen Tierhaltung angehen

Positionspapier der Arbeitsgruppe Landwirtschaft und Ernährung im Forum Umwelt und Entwicklung

Ab 2014 soll die europäische Agrarpolitik „grüner und gerechter“ werden. So sieht es der vorliegende Reformvorschlag der EU-Kommission vor. Der Ansatz, Zahlungen demnach stärker an ökologische und gesellschaftliche Leistungen zu knüpfen, geht in die richtige Richtung. Allerdings ignoriert der Vorschlag einen Bereich, der mit die größten ökologischen und entwicklungspolitischen Probleme verursacht: die intensive Tierhaltung im industriellen Maßstab. Das u.a. von Germanwatch miterarbeitete Positionspapier beleuchtet insbesondere die Auswirkungen der steigenden Importe von Futtermitteln, die benötigt werden, um das derzeitige Niveau der Fleisch- und Milchproduktion in der EU zu ermöglichen. >> mehr
Deckblatt: Artikel Alter Wein in gruenen Schlaeuchen
Publikation

Alter Wein in grünen Schläuchen

Der im Oktober veröffentlichte Vorschlag der EU-Kommission zur Reform der EU-Agrarpolitik will Instrumente zur Ökologisierung schaffen. Eigentlich ein Fortschritt, doch es mangelt stark an der richtigen Umsetzung. >> mehr
Deckblatt: Dokumentation internationale Fleischtagung kl
Publikation

Dokumentation: Internationale Tagung zu den Perspektiven für eine nachhaltige Tierhaltung und einen zukunftsfähigen Fleischkonsum

7.- 8. November 2011, Berlin

Wie geht es weiter mit der Fleischerzeugung: In Massen und für den Weltmarkt oder in Maßen für einen nachhaltigen, zukunftsfähigen Konsum? Unter dieser Fragestellung stand die Tagung „Fleisch in Massen – Fleisch in Maßen“, zu der ein breites Bündnis von Organisationen im Rahmen der Kampagne „Meine Landwirtschaft“ am 7. und 8. November 2011 nach Berlin eingeladen hatte. >> mehr