Ressourcenpolitik

Wir verbrauchen in Deutschland  überdurchschnittlich viele Ressourcen wie Metalle, Wasser und Land. Unsere Ressourcennutzung führt an anderen Orten oft zu Knappheiten, Menschenrechtsverletzungen und gewalttätigen Konflikten. Germanwatch setzt sich deshalb für einen gerechten Zugang zu Ressourcen, Ressourcenschonung und Menschenrechte ein.

Aktuelles

Weitblick
Weitblick
4. September 2014

Schwerpunkt: Ressourcenschonung im IT-Sektor

„Die Ursünde der Wirtschaft ist ihre Ressourcenintensität“, so Friedrich Schmidt-Bleek in seinem Buch „Grüne Lügen“ vom Sommer 2014. Der ehemalige Vizepräsident des Wuppertal-Institutes mahnt immer wieder mit Nachdruck an, den ausufernden Ressourcenverbrauch in den Blick zu nehmen. Der Ressourcenverbrauch ist auch für Branchen wie die Informationstechnologie (IT) immens. >> mehr
Logos GW Inkota BUNDjugend Fairbindung NAJU
Pressemitteilung
19. August 2014

Erdüberlastungstag in 2014 so früh wie nie: Ab heute brauchen wir Alternativen

Am 19.08.14 ist der Tag erreicht, an dem die nachhaltig verfügbaren natürlichen Ressourcen der Erde für das gesamte Jahr verbraucht sind

Anlässlich des Erdüberlastungstages (Earth Overshoot Day) am 19. August fordern das INKOTA-netzwerk, Germanwatch, BUNDjugend, Naturschutzjugend und FairBindung eine Abkehr von der Ausbeutung der Ressourcen auf Kosten künftiger Generationen. Mit einer Aktion vor der Weltzeituhr auf dem Alexanderplatz rufen sie heute Politiker/innen aber auch Verbraucher/innen dazu auf, über Alternativen zum derzeitigen Wachstum ohne Beachtung der Grenzen des Planeten nachzudenken. Symbolisch saugen Vattenfall, Bayer, Apple und Easyjet die Ressourcen aus einer aufblasbaren Erdkugel, bis sie platt auf dem Boden liegt. Die Aktivist/innen schreiten ein. Sie weisen darauf hin, dass es Lebensweisen gibt, die auf einer nachhaltigen Nutzung der Ressourcen basieren, und so auch nachfolgenden Generationen ein gutes Leben ermöglichen. >> mehr
Bild: Germanwatch Pressemitteilung
Pressemitteilung
14. Juli 2014

Bundesregierung nimmt für Versorgung mit Rohstoffen Missachtung von Menschenrechten und Umwelt in Kauf

Regierung unterzeichnet Rohstoffpartnerschaft mit Peru trotz der Rückschritte bei Menschenrechten und Umweltschutz vor Ort

Germanwatch übt scharfe Kritik an der zwischen der Bundesregierung und Peru vereinbarten Rohstoffpartnerschaft. Obwohl es in Peru bei der Durchsetzung von Menschenrechten und Umweltschutz jüngst deutliche Rückschritte gab, wird das Abkommen heute in Berlin unterzeichnet. „Wir müssen trotz gegenteiliger Ankündigungen damit rechnen, dass hier deutsche Rohstoffsicherheit auf Kosten von Menschenrechten und Umwelt durchgesetzt wird", sagt Cornelia Heydenreich, Teamleiterin für Unternehmensverantwortung bei Germanwatch. >> mehr
Cover_Statement für Fachgespräch deutsch-peruanische Rohstoffpartnerschaft
Publikation

Statement für Fachgespräch deutsch-peruanische Rohstoffpartnerschaft

Für die 16. Sitzung des Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit, 2. Juli 2014

Im Jahr 2010 verabschiedete die deutsche Regierung die Rohstoffstrategie der Bundesregierung. Diese soll den Zugang deutscher Unternehmen zu Rohstoffen sicherstellen. >> mehr
Bild: Germanwatch Pressemitteilung
Pressemitteilung
4. Juni 2014

Vodafone fördert Wegwerfgesellschaft

Germanwatch kritisiert umweltschädliche Marketingstrategie von Mobilfunkanbieter anlässlich des Weltumwelttages

Anlässlich des Weltumwelttages am 5. Juni kritisiert Germanwatch die unverantwortliche Marketingstrategie von Vodafone. Seit Mitte April versucht Vodafone mit dem Slogan "Jedes Jahr ein neues Smartphone" Kunden zu binden. „Damit heizt Vodafone die Nachfrage nach Smartphones an und fördert Ressourcenverschwendung“, kritisiert Cornelia Heydenreich, Teamleiterin Unternehmensverantwortung bei Germanwatch. >> mehr
Bild: Germanwatch Pressemitteilung
Pressemitteilung
8. März 2014

CeBIT blendet Debatte um Ressourcenverbrauch aus

Germanwatch fordert: Elektronikbranche muss ihre Geschäftsmodelle überdenken

Anlässlich der am Montag beginnenden Messe CeBIT kritisiert Germanwatch das Geschäftsmodell der Elektronikbranche: Im Fokus stehe allein die schnelle Entwicklung von neuen Produkten und Technologien, die mit sehr kurzen Produktzyklen einhergehen. Die damit eng verwobenen Themen Ressourcenschonung und Konflikte beim Rohstoffabbau werden dabei verschwiegen. „Ohne ein grundsätzliches Umdenken bei den Geschäftsmodellen in der Elektronikindustrie sind technische und digitale Entwicklungen nicht zukunftsfähig“, sagt Cornelia Heydenreich, Teamleiterin Unternehmensverantwortung bei Germanwatch. >> mehr
Bild: Germanwatch Pressemitteilung
Pressemitteilung
5. März 2014

EU-Kommission kneift vor Wirtschaftslobby

Germanwatch kritisiert schwache Initiative der EU-Kommission

Germanwatch kritisiert massiv den heute vorgelegten Gesetzentwurf der EU-Kommission, der eine verantwortungsvolle Beschaffung von Rohstoffen aus Konfliktgebieten sicherstellen soll. Mit dem Gesetzesvorschlag wollte die Kommission eigentlich verhindern, dass europäische Unternehmen künftig mit dem Einkauf von Rohstoffen Konflikte oder Menschenrechtsverletzungen finanzieren. Doch statt verbindliche Rahmenbedingungen festzulegen, hat die EU-Kommission lediglich freiwillige Maßnahmen angekündigt. „Die EU-Kommission kneift vor der Unternehmenslobby“, kritisiert Cornelia Heydenreich, Teamleiterin Unternehmensverantwortung bei Germanwatch. >> mehr
Logos: GW Misereor
Pressemitteilung
26. Februar 2014

Kanzleramt darf Menschenrechte in der Wirtschaft nicht länger zur Nebensache erklären

Neuer Prüfbericht von Germanwatch und MISEREOR belegt mangelnde Umsetzung der "UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte" in Deutschland

Deutsche Unternehmen geraten im Ausland immer wieder in Konflikt mit den Menschenrechten. Importe von Kupfer aus Peru, Steinkohle aus Kolumbien und Textilien aus Bangladesch sind nur einige von vielen Beispielen, die ein heute vorgelegter Prüfbericht von Germanwatch und MISEREOR dokumentiert. >> mehr
Cover Breaking the links
Publikation

Für eine EU-weite Regelung zu Konfliktrohstoffen

NRO-Koalition fordert gesetzliche Sorgfaltspflichten zu Rohstoffen aus Konfliktgebieten

Gemeinsam mit 58 anderen europäischen und internationalen Nichtregierungsorganisationen (NRO) setzt sich Germanwatch für eine EU-weite Rahmensetzung zu unternehmerischen Sorgfaltspflichten beim Umgang mit Konfliktrohstoffen ein. >> mehr
Bild: PP Rohstoffpolitik
Meldung
9. September 2013

Germanwatch unterstützt Forderung nach einer demokratischen und global gerechten Rohstoffpolitik

Über 35 Umwelt-, Entwicklungs- und Menschenrechtsorganisationen veröffentlichen ein neues Positionspapier

Im Vorfeld des ersten Deutschen Rohstofftags am 11. September in Berlin fordern Umwelt-, Entwicklungs- und Menschenrechtsorganisationen in einem Positionspapier von der Bundesregierung eine Änderung ihrer Rohstoffpolitik. Deutschland steht in einer hohen Verantwortung für die sozialen und ökologischen Folgen des weltweiten Rohstoffabbaus, da viele Produkte, die in Deutschland produziert werden, stark von Rohstoffimporten abhängig sind. Die bisherige Politik der Bundesregierung wird dieser Verantwortung nicht ausreichend gerecht. >> mehr

Ansprechpartnerin

Netzwerk

AK Rohstoffe: Der Arbeitskreis Rohstoffe ist ein Netzwerk deutscher Nichtregierungsorganisationen, die sich für Menschenrechte, soziale Standards und Umweltschutz im Rohstoffsektor einsetzen. >> Blog des AK Rohstoffe

Germanwatch in den Medien:
Ausgewählte Beiträge zum Thema Ressourcenpolitik


Spiegel Online
14.07.2014
Wichtige Metalle: Deutschland schließt Rohstoffabkommen mit Peru


fr-online.de
14.07.2014
Partnerschaft beim Ausbeuten


welt.de
04.06.2014
Umweltschützer kritisieren Smartphone-Aktion von Vodafone


handelsblatt.com
13.02.2014
Apple will keine Mineralien aus Konfliktregionen


EurActiv.de
25.11.2013
Industrie will Regeln für Rohstoffhandel mit Konfliktregionen