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Klima

Wir stehen vor zwei großen Klima-Herausforderungen. Erstens: Unbewältigbare Ausmaße des Klimawandels zu vermeiden - durch Klimaschutz. Zweitens: Unvermeidbare Auswirkungen des Klimawandels zu bewältigen - durch Anpassung. Zu beiden arbeitet Germanwatch an gerechten und effizienten Lösungen.

Aktuelles

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Publikation

IPCC will bis 2018 Sonderbericht zu 1,5 Grad Erwärmung erstellen

Blog von Manfred Treber zur 43. IPCC-Sitzung in Nairobi, April 2016

Die 43. Plenarsitzung des Weltklimarates IPCC fand vom 11. bis 13. April 2016 am UN-Standort in Nairobi statt und Germanwatch war dort als einzige anwesende Vertretung der Zivilgesellschaft. Es war die erste Plenarsitzung nach der Wahl des neuen IPCC-Vorsitzenden Hoesung Lee und des neuen Vorstands ("Bureau") im Oktober 2015 in Dubrovnik. Inhaltliches Schwerpunktthema war dabei die Entscheidung über die im sechsten IPCC-Zyklus anstehenden Sonderberichte. >> mehr
Bild: Germanwatch Pressemitteilung
Pressemitteilung
29. April 2016

Nach EU-Klage wegen Nitratbelastung: Germanwatch fordert Vorrang für Wasserschutz vor Interessen der Fleischindustrie

Bürger zahlen jedes Jahr über 8 Milliarden Euro für Schäden durch Überdüngung / Germanwatch fordert wirksame Düngeverordnung

Anlässlich der gestern von der EU-Kommission eingereichten Klage gegen Deutschland wegen Wasserverschmutzung mit Nitrat fordert Germanwatch Priorität für den Wasserschutz vor den Interessen der Fleisch- und Milchindustrie. "Die Bundesregierung missachtet seit zehn Jahren die Regeln zum Wasserschutz und hat damit die Schleusen für die industrielle Massentierhaltung geöffnet. Der Nitratverseuchung durch zu viel Gülle muss nun endlich Einhalt geboten werden", sagt Reinhild Benning, Agrarexpertin von Germanwatch. >> mehr
KlimaKompakt
KlimaKompakt
28. April 2016

KlimaKompakt Nr. 89: Folgen durch El Niño und den Klimawandel

Das Klimaphänomen El Niño hat weltweite Auswirkungen: Überschwemmungen in Mittelamerika, Dürren in weiten Teilen Afrikas und Asiens, ein weltweites Korallensterben. Die Folgen dieser Katastrophen werden noch auf Jahre Millionen Menschen weltweit betreffen. Ein El-Niño-Jahr ist wie eine „Vorspultaste“ für die globale Erwärmung... >> mehr
Logos-Germanwatch,-INKOTA-netzwerk,-BUNDjugend,-Fairbindung,-BER,-KATE
Pressemitteilung
28. April 2016

Deutscher Erdüberlastungstag: Ab morgen leben wir auf Pump

Natürliche Ressourcen für dieses Jahr in Deutschland komplett aufgebraucht

Schon morgen hat die deutsche Bevölkerung rechnerisch die gesamte Menge an natürlichen Ressourcen verbraucht, die ihr an Biokapazität in diesem Jahr zusteht. Der morgige deutsche Erdüberlastungstag zeigt, dass wir dringend unsere Produktions- und Handelspraktiken sowie unser Konsumverhalten anpassen müssen und dass eine politische Kurskorrektur notwendig ist. In Deutschland wird die Erde vor allem durch die hohen CO2-Emissionen in den Bereichen Energie, Verkehr und industrielle Landwirtschaft und zudem durch den sehr hohen Flächenanspruch, vor allem für die Fleischproduktion, überlastet >> mehr
Bild: Germanwatch Pressemitteilung
Pressemitteilung
27. April 2016

Schwieriger Kompromiss - Atomkonzerne müssen jetzt mehr Verantwortung übernehmen

Kurzkommentar zur Einigung in der Kommission zur Überprüfung der Finanzierung des Kernenergieausstiegs

Zu dem heute verkündeten Kompromiss in der sogenannten Atomkommission erklärt Klaus Milke, Vorstandsvorsitzender von Germanwatch: „Es ist gut, dass nach langen Verhandlungen und unzähligen Verzögerungen durch die Wirtschaftsverbände endlich eine Lösung gefunden wurde. Mit den 23,3 Milliarden Euro für die Zwischen- und Endlagerung des Atommülls, also nur rund 35 Prozent über den bereits gesetzten Rückstellungen von 17 Milliarden Euro, konnten sich die Atomkonzerne aber vergleichsweise günstig aus der Verantwortung ziehen. Wir hätten uns einen deutlicheren Risikoaufschlag von mindestens 50 Prozent gewünscht." >> mehr
Flagge der Vereinten Nationen, United Nations Flag
Pressemitteilung
22. April 2016

Pariser Klimaabkommen beginnt zu wirken

Germanwatch sieht in heutiger Unterzeichnung starkes Signal der Weltgemeinschaft / Pariser Abkommen zeigt Wirkung in der Wirtschaft - Bundesregierung noch zu zögerlich

Als "starkes Signal der Weltgemeinschaft" stuft die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch die heutige Unterzeichnungszeremonie des Pariser Klimaabkommens in New York ein. "Über 165 Staaten werden vertreten sein, mehr als 60 Staats- und Regierungschefs werden erwartet - das ist Weltrekord. Es haben noch nie so viele Staaten am ersten Tag der Unterzeichnungsperiode einen völkerrechtlichen Vertrag unterschrieben", sagt Klaus Milke, Vorstandsvorsitzender von Germanwatch. "Damit ist die Unterzeichnung mehr als ein formaler Akt. Die Staatengemeinschaft betont eindrucksvoll die große Bedeutung, die sie dem Abkommen beimisst." Mit der Unterschrift erklären die Staaten, dass sie die Prinzipien des Abkommens unterstützen und verpflichten sich, es zügig zu ratifizieren und bis dahin alles zu unterlassen, was den Zielen des Abkommens schaden könnte. Wenn 55 Staaten, die insgesamt mindestens 55% der globalen Emissionen verantworten, ratifiziert haben, tritt das Pariser Abkommen in Kraft. >> mehr
KlimaKompakt
KlimaKompakt
22. April 2016

KlimaKompakt Nr. 88: Indische Perspektiven auf das Klimaabkommen

Für die zukünftige Entwicklung des Weltklimas spielt Indien eine entscheidende Rolle. Millionen Inderinnen und Inder leben noch immer in Armut und fordern Entwicklungschancen ein. Um diesen Menschen Zugang zu moderner Energie zu gewähren, aber auch um den Energiehunger einer rasant wachsenden Mittel- und Oberschicht zu stillen, plant Indien einen massiven Zubau von Kraftwerken. Das Land steht vor der Entscheidung, weiterhin stark auf Kohle zu setzen oder stärker Erneuerbare Energien und Energieeffizienz zu fördern. >> mehr
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Publikation

Cities at the centre of climate change: Seizing opportunities towards transformation

Blog post by Lisa Junghans and Sönke Kreft, April 2016

Within two generations our entire energy system needs to be carbon free for the world to avoid dangerous impacts of climate change. This transformation needs to happen first in developed countries then in all countries soon afterwards. With the majority of the world’s population residing in urban areas releasing more than 70% of global greenhouse gas emissions, the necessity for cities to take centre stage in addressing climate change is without doubt. Cities are often hotspots of climate vulnerability, hosting masses of marginalised and poor people that have little to resist floods, cyclones, and storms. Experts often talk about the need for an urban transformation towards low carbon and climate resilient development. In practical terms, such a transformation requires a significant makeover and adjustment of urban structures, its organisation, and its residents’ lifestyles. >> mehr
Bundespressekonferenz 20.04.16 Bild 2
Pressemitteilung
20. April 2016

Zivilgesellschaft fordert Nachschärfung der nationalen Klimaziele

Mehr als 40 Organisationen legen gemeinsamen „Klimaschutzplan 2050“ vor

Kurz vor der Unterzeichnung des Pariser Klimaabkommens am Freitag in New York appelliert ein breites Spektrum von mehr als 40 Organisationen an die Bundesregierung, die nationalen Klimaschutzziele zu verschärfen und dies gesetzlich festzuschreiben. Für das Jahr 2050 müsse das deutsche Klimaschutzziel auf mindestens 95 Prozent weniger CO2 im Vergleich zu 1990 angehoben werden. Dies erforderten die Pariser Klima-Beschlüsse, mit denen sich die Weltgemeinschaft auf eine Begrenzung der Erderwärmung auf deutlich unter 2 Grad, und wenn möglich unter 1,5 Grad Celsius, geeinigt hat. >> mehr
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Publikation

Der Klimaschutzplan 2050 der deutschen Zivilgesellschaft

In diesem Sommer legt die Bundesregierung mit dem Klimaschutzplan 2050 die Zielrichtung für die langfristige Klimapolitik in Deutschland fest. Leitbild war bislang die international vereinbarte 2-Grad-Obergrenze für die globale Erderwärmung gegenüber vorindustriellem Niveau. Vor dem Hintergrund des Pariser Abkommens und der sich immer dramatischer abzeichnenden Folgen des Klimawandels, insbesondere in den Ländern des Globalen Südens, ist dieser Maßstab jedoch nicht mehr angemessen. Verstärkte Zusammenarbeit mit Schwellen- und Entwicklungsländern und eine höhere Klimafinanzierung für die besonders betroffenen Länder sowie ein ambitionierter Klimaschutz sind Schlüsselbeiträge Deutschlands zu internationaler Klimagerechtigkeit. Die Ergebnisse von Paris sind ein klarer Auftrag an Deutschland, die nationalen Klimaschutzanstrengungen deutlich zu erhöhen und frühzeitig einen konsequenten und ambitionierten Klimaschutzpfad einzuschlagen. >> mehr

Ansprechpartner

Der Klimaschutz-Index

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