Finanzierung für Klima und Entwicklung / Ernährung

Germanwatch setzt sich dafür ein, dass Deutschland in den Bereichen Klima-, Ernährungs- und Entwicklungsfinanzierung seine internationalen Zusagen glaubwürdig umsetzt. Neben der Höhe der Mittelbereitstellung ist es gleichermaßen wichtig, dass sinnvolle Maßnahmen und Instrumente finanziert werden, die langfristig dazu beitragen, die Armut zu reduzieren, das Klima zu schützen und die Ernährungssicherheit zu verbessern.

Aktuelles

Weitblick
Weitblick
8. November 2013

Schwerpunkt: Klimagipfel Warschau

„Nichts ist mächtiger als eine Idee, deren Zeit gekommen ist”, so Victor Hugo. Die großen weltpolitischen Veränderungen – diese Siege großer Ideen – sind selten über Nacht gekommen. Meistens gärten Missstände Jahrzehnte. Die Veränderungswilligen mussten wieder Rückschläge einstecken, da sich mächtige Kräfte an alten Ideen festgeklammert haben. Doch ihre Zahl ist immer mehr gewachsen und hat den großen Ideen zum Durchbruch verholfen. Auch auf die aktuelle Energiedebatte scheint diese Sichtweise zu passen ... >> mehr
Cover CDKN Guide Warschau 2013 11
Publikation

Climate finance negotiations at COP19 in Warsaw

CDKN Policy Brief - November 2013

This guide provides negotiators with a synopsis of the key climate finance discussions undertaken during 2013 under the United Nations Framework Convention on Climate Change (UNFCCC). It aims to inform negotiators and stakeholders who are interested in the different climate finance agenda items and deliverables at the 19th Conference of Parties (COP19) to be held in Warsaw. Furthermore, it assesses possible outcomes in Warsaw that can prepare the way – together with decisions at COP20 in 2014 – for the new global agreement on climate change, which will be agreed at the COP in Paris in 2015. >> mehr
Cover Building Paper
Publikation

Financing for energy efficiency in buildings in China and Germany

A scoping study

Diese Studie beschreibt Politikmaßnahmen zur Finanzierung von Energieeffizienz in Gebäuden in China und Deutschland. In beiden Ländern stellt der Energieverbrauch im Gebäudesektor einen großen Anteil des Gesamtenergieverbrauchs dar. Wenngleich die Situation in Bezug auf die Größe und das Alter des Gebäudebestands sowie die Neubaurate von Gebäuden in beiden Ländern sehr unterschiedlich ist, gibt es dennoch teilweise ähnliche Schwierigkeiten, zu denen ein Erfahrungsaustausch hilfreich sein könnte. >> mehr
Bild: Germanwatch Pressemitteilung
Pressemitteilung
26. September 2013

Vereinten Nationen gelingt wichtiger Fortschritt für Klimaschutz und Entwicklung

UN geben Startschuss für gemeinsame Entwicklungs- und Umweltagenda.

Bei einer Sonderveranstaltung der 68. UN-Vollversammlung in New York gelang es in der Nacht, den Verhandlungsprozess zur neuen Entwicklungsagenda zu vereinbaren. „Dies ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung“, sagt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer der Nichtregierungsorganisation Germanwatch. „Die Staaten haben sich nun verpflichtet, gemeinsame Entwicklungs- und Umweltziele für die globale Entwicklungsagenda nach 2015 zu entwickeln. Angesichts ökologischer Krisen, die Entwicklung insbesondere für die Ärmsten zunehmend bedrohen, muss die Entwicklungs- und Umweltagenda zusammen gedacht werden. >> mehr
Cover CDKN Policy Brief 03-2013
Publikation

Towards the Fifth Review of the UNFCCC’s Financial Mechanism

Climate & Development Knowledge Network

The Fifth Review of the UNFCCC’s Financial Mechanism provides an opportunity for Parties to consider improvements in climate finance in a comprehensive way. Lessons can be drawn from past reviews, but the scope of the Fifth Review is much broader and involves new institutions. The UNFCCC’s Standing Committee on Finance (SCF) will lead the Fifth Review and should draw upon a wide range of inputs from processes across the UNFCCC. >> mehr
Cover ODA-Studie 2013
Publikation

Aus ODAstan nichts Neues: Es gilt das gebrochene Wort

Die unzureichende deutsche „Öffentliche Entwicklungsunterstützung“ 2006 bis 2011/2012

Die vorliegende Studie analysiert die deutsche „Öffentliche Entwicklungsunterstützung“ von 2006 bis 2011/2012. Die Industrieländer versprachen schon 1970 in der UN-Vollversammlung, 0,7 % ihres Bruttonationaleinkommens (BNE, damals BSP) bis etwa 1975 für Entwicklungsländer zur Verfügung zu stellen. Gehalten haben dieses Versprechen nur fünf Länder, die anderen – auch Deutschland, zuletzt im Koalitionsabkommen von 2009 – haben das Versprechen immer wieder erneuert, aber nie auch nur annähernd erreicht. Auch das Bundesentwicklungsministerium BMZ unter Bundesminister (BM) Dirk Niebel verharrte unter 0,4 %. >> mehr
ETS Joint Publication
Publikation

Using EU ETS Auctioning Revenues for Climate Action

What is the appetite for earmarking within specific EU member states?

Das Emissionshandelssystem der EU (EU ETS) muss sich mit ernst zu nehmenden Problemen auseinander setzen. Eindeutige Entscheidungen sind notwendig, damit das Emissionshandelssystem seinen doppelten Nutzen während der dritten Handelsperiode entfalten kann, nämlich Emissionen zu reduzieren und gleichzeitig Einnahmen für nationale und internationale Klimschutzaktivitäten zu generieren. Das vorliegende Papier beleuchtet das Potenzial des Emissionshandels als Finanzierungsinstrument und "reaktiviert" die Frage nach der Zweckbindung der Emissionshandelserlöse. >> mehr
Bild: Germanwatch Pressemitteilung
Pressemitteilung
15. April 2013

EU-Parlament will Beteiligung des internationalen Flugverkehrs am Klimaschutz aussetzen

Neue Studie: Globaler Mechanismus kann Flugemissionen wirksam adressieren

Morgen entscheidet das Europaparlament endgültig über das temporäre Aussetzen des Emissionshandels für den internationalen Flugverkehr. Im November 2012 hatte die Europäische Kommission angekündigt, den EU-Emissionshandel für internationale Flüge zu unterbrechen. Die Ausnahme soll bis zur Generalversammlung der Internationalen Zivilluftfahrt-Organisation ICAO im Herbst 2013 in Kraft bleiben. Wird die ICAO im Herbst keine ambitionierte globale Lösung liefern, so soll laut EU-Kommission der internationale Flugverkehr automatisch wieder zur Teilnahme am EU-Emissionshandel verpflichtet werden. >> mehr
Deckblatt: Dokumentation Flugverkehr Presse-Lunchbriefing
Meldung
14. März 2013

Klimaschutz im europäischen oder internationalen Flugverkehr

Warum 2013 das Jahr der Richtungsentscheidung werden kann

Die Emissionen aus dem Flugverkehr steigen stetig. Bisher ist es nicht gelungen, den Flugsektor auf internationaler Ebene in ein Klimaschutzabkommen einzubinden. Seit fast zwei Dekaden ringt man bei der zuständigen UN-Sonderorganisation für Internationale Zivilluftfahrt (ICAO) um eine Einigung. Dieses Jahr findet die Hauptversammlung der ICAO statt, die nur alle drei Jahre tagt – eine große Chance, um den bisherigen Stillstand aufzubrechen. Bericht zum Presse-Lunchbriefing, zu dem BUND, Germanwatch, VCD, WWF und Brot für die Welt am 28. Februar 2013 eingeladen hatten. >> mehr
Cover Flugemissionen
Publikation

Emissionen begrenzen und Mittel für Klimafinanzierung generieren

Bepreisung von Emissionen im Flugverkehr international voranbringen

Auf internationaler Ebene sollte ein globaler Mechanismus implementiert werden, mit dessen Hilfe die Emissionen des Luftverkehrs begrenzt werden. In diesem Positionspapier stellt Germanwatch dar, wie der Weg hin zu einem solchen globalen Mechanismus aussehen sollte und warum dessen Implementierung so wichtig ist. >> mehr