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Landwirtschaft

Thema: Landwirtschaft

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Publikation

Die Rolle der Landwirtschaft in den Eckpunkten für den Marshallplan mit Afrika: Politikkohärenz als Voraussetzung für Entwicklung

Blog-Beitrag von Tobias Reichert, März 2017

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung stellt in seinem Papier: "Afrika und Europa - Neue Partnerschaft für Entwicklung, Frieden und Zukunft" eine Reihe von richtungsweisenden Ansätzen für die Armuts- und Hungerbekämpfung im ländlichen Raum heraus. Landwirtschaft wird zu Recht als eines der "Fundamente" des Marshallplans herausgestellt. Ähnlich wie die Thesen des Papiers zur Handelspolitik sollten die richtigen Ansätze weiter konkretisiert und Unklarheiten und Widersprüche zu anderen Aussagen ausgeräumt werden. Zentral ist jedoch, dass eine neue Partnerschaft mit Afrika ein Projekt nicht nur des BMZ, sondern eines der gesamten Bundesregierung wird. >> mehr
Bild: Pressemitteilung ohne Schriftzug
Pressemitteilung
26. Januar 2017

Umweltverbände fordern Düngegesetzgebung ohne erneute Zugeständnisse an die Agrarlobby

Germanwatch, BUND, DNR, DUH, Greenpeace, Grüne Liga, Nabu und WWF: Verwässerungsstrategie von Bundesminister Schmidt ist nicht akzeptabel

Nachdem sich Vertreter von Bund und Ländern vorletzte Woche auf einen Kompromiss zur künftigen Neufassung des Düngerechts geeinigt hatten, ist die Verabschiedung des Düngegesetzes diese Woche ein weiteres Mal im Bundestag verschoben worden. Grund ist offenbar die fehlende Bereitschaft der Unionsfraktion und des Bundeslandwirtschaftsministeriums, die vereinbarte Einführung einer Hoftorbilanz der Nährstoffströme für Agrarbetriebe mitzutragen. Aus Sicht der Umweltverbände BUND, DNR, DUH, Germanwatch, Greenpeace, Grüne Liga, NABU und WWF ist dieser Rückzieher eine herbe Enttäuschung, zumal Landwirtschaftsminister Schmidt noch am 11. Januar selbst das Ergebnis des Kompromisses verkündet hatte. >> mehr
Bild: Germanwatch Pressemitteilung
Pressemitteilung
18. Januar 2017

Reserveantibiotika in der Tierhaltung: Umetikettierung von Wirkstoffen behebt keine Missstände

Germanwatch warnt vor Gesundheitsgefahr: Mehr Resistenzen gegen Notfall-Antibiotika drohen - Widerstand der Länder gefordert

Das Bundeslandwirtschaftsministerium plant offenbar zwei Antibiotikaklassen von der Liste der sogenannten Reserveantibiotika zu streichen. Damit würde sich auch das Risiko für Menschen vergrößern, dass sich gegen diese Antibiotika resistente Keime bilden, warnt die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch. Denn diese Arzneimittel könnten dann in deutlich größerem Umfang in der Tierhaltung eingesetzt werden. Reserveantibiotika werden von der Weltgesundheitsorganisation WHO als "besonders wichtig" für die Humanmedizin angesehen, da sie eingesetzt werden wenn herkömmliche Antibiotika nicht mehr wirken. >> mehr
Demo "Wir haben es satt! Agrarkonzerne: Finger weg von unserem Essen!"
Meldung
4. Januar 2017

Engagement gegen Agrarkonzerne und für die Rechte von Bäuerinnen, Bauern und VerbraucherInnen

Diverse Vorträge +++ Demo im Januar 2017 +++ Neue Veröffentlichungen

Bäuerliche Landwirtschaft kann gesunde Lebensmittel, Landschaftspflege, Naturschutz und tierschonende Haltung bedeuten - industrielle Landwirtschaft kann all das nicht. Während Ernährungsindustrie und Discounter noch immer "Wiesenhof" und "Bauernglück" versprechen, stammen immer mehr Lebensmitteln aus Megamastanlagen und Maismonokulturen. Antibiotikamissbrauch in Tierfabriken und Pestizidrückstände in unseren Lebensmitteln rufen vielerorts gesellschaftliche Proteste hervor. Germanwatch benennt Fakten und Hintergründe zur Lebensmittelerzeugung, Tierhaltung und Agrarpolitik in Deutschland und engagiert sich auf unterschiedliche Weise für eine nachhaltigere Landwirtschaft, die Bäuerinnen sowie VerbraucherInnen gerecht wird. >> mehr
Logos Memorandum, Germanwatch, BUND, Naturfreunde, Slow Food, IWE
Pressemitteilung
14. Dezember 2016

Forschungswende zur Sicherung der Welternährung

Breites Bündnis der Zivilgesellschaft fordert Paradigmenwechsel in der Forschungsförderung

Die öffentlichen Gelder, die in die Erforschung einer zukunftsfähigen Landwirtschaft und Ernährung investiert werden, könnten sich als Fehlinvestitionen mit schwer wiegenden Konsequenzen erweisen. Darauf weist ein Bündnis von fünf zivilgesellschaftlichen Organisationen, darunter Germanwatch, hin. Gemeinsam legen sie heute in Berlin ein „Memorandum für eine Forschungswende zur Sicherung der Welternährung“ vor. Das Memorandum stellt fest: „Die Ernährung von zukünftig 10 Milliarden Menschen erfordert eine grundlegende Wende des Agrar- und Ernährungssystems und seiner Wissenschaften.“ >> mehr
Weitblick Artikel
7. Juli 2016

Kühe und Bauern nicht verpulvern!

Petition - Bitte mitmachen!

Die Milchpreise sind im Keller. Täglich müssen kleinere Betriebe aufgeben. DieGroßmolkereien exportieren billiges Milchpulver und richten auch auf den Märkten in den armen Ländern großen Schaden an. Die Aktion Agrar ruft zusammen mit Attac dazu auf, ihren Appell an Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt zu unterschreiben. >> mehr
Weitblick-Bild 2/16: Milchcomic-Collage
Weitblick Artikel
7. Juli 2016

Mensch. Macht. Milch. Wie Konzerne unsere bäuerliche Landwirtschaft verpulvern

Ein Sachcomic von Germanwatch und der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft

Die Landwirtschaft in Deutschland steht vor einem grundlegenden Wandel: Sie wird zunehmend auf Export getrimmt. Dies ist das Ergebnis der Rahmenbedingungen, die von der deutschen und EU-Politik gesetzt werden – maßgeblich auf Druck der exportorientierten Agrarindustrie... >> mehr
Weitblick-Bild 2/16: Glyphosat-Demo
Weitblick Artikel
7. Juli 2016

Glyphosat in aller Munde

Der Kampf um die Wiederzulassung des Herbizids in der EU ist noch nicht ausgefochten

Glyphosat, das weltweit am meisten verwendete Unkrautvernichtungsmittel, gerät zunehmend in die Kritik. Die Anwendung von Glyphosat nimmt von Jahr zu Jahr zu. Ebenso lassen sich seit Jahren schon Rückstände des Herbizids in Mensch, Tier und Umwelt nachweisen und nehmen Resistenzen gegen Glyphosat bei starker Anwendung zu. >> mehr
Weitblick Artikel
7. Juli 2016

Regionales Futter – ein Schritt auf dem Weg aus der Milchkrise

Die zusätzliche Milcherzeugung in der EU ist der wichtigste Grund für die niedrigen Milchpreise. Durch eine andere Fütterung ließen sich Überschüsse reduzieren. >> mehr
Weitblick-Bild 2/16: Kleinmolkerei in Burkina Faso
Weitblick Artikel
7. Juli 2016

„Sie wollen uns von Produzenten zu Konsumenten machen.“

Ende Mai 2016 besuchten auf Einladung von Misereor und seiner burkinischen Partnerorganisation Pasmep zwei deutsche Milchbauern, VertreterInnen des European Milkboard und von Germanwatch Molkereien und MilcherzeugerInnen in Burkina Faso. >> mehr