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Landwirtschaft

Thema: Landwirtschaft

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Publikation

Germanwatch Stellungnahme zum Koalitionssondierungspapier zur Landwirtschaft

Blog-Beitrag von Tobias Reichert, November 2017

Das in den Sondierungsgesprächen von CDU/CSU, FDP und Grünen erarbeitete Papier zur Landwirtschaft enthält auf allgemeiner Ebene richtige Zielsetzungen: Bäuerinnen und Bauern sollen durch verlässliche und kostendeckende Erträge wirtschaftlich erfolgreich sein. Zugleich sollen sie mit ihrer Arbeit für Klima-, Boden- und Gewässerschutz, vielfältige Flora und Fauna, Umweltschutz, und Tierwohl sorgen. Um von diesen groben Zielvereinbarungen zu einem Koalitionsvertrag mit konkret umzusetzenden Punkten zu kommen, sind noch viele große Schritte notwendig. Nicht klar wird allerdings, wie die Ziele erreicht werden sollen. >> mehr
Weitblick Artikel
28. September 2017

Bessere Tierhaltung schützt das Klima

Mit dem Klimaabkommen von Paris hat sich die Welt 2015 zum Ziel gesetzt, die globale Erwärmung auf deutlich unter zwei Grad, möglichst sogar 1,5°C im Vergleich zur vorindustriellen Zeit zu begrenzen. Um das zu erreichen, dürfen ab Mitte des Jahrhunderts praktisch keine menschengemachten Treibhausgase mehr ausgestoßen werden. Dazu ist auch eine konsequente Neuausrichtung der Landwirtschaft weltweit und in Deutschland notwendig. >> mehr
Weitblick 3/2017 Rückgang Reserveantibiotika
Weitblick Artikel
28. September 2017

Industrielle Tierhaltung bedroht die Wirksamkeit von Antibiotika weltweit

Eine der großen Herausforderungen für das globale Nachhaltigkeitsziel (SDG) 3 zum Thema Gesundheit besteht in der zunehmenden Resistenz von Krankheitserregern gegen Antibiotika. Damit drohen einfache Infektionen wieder zu lebensbedrohlichen Krankheiten zu werden. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) der Vereinten Nationen befürchtet, dass Infektionen bald Krebs als derzeit global häufigste Todesursache ablösen werden. Schon 2050 könnten über zehn Millionen Patienten jährlich sterben, weil Antibiotika nicht mehr wirken. >> mehr
Weitblick 3/2017 Kennzeichnungspflicht
Weitblick Artikel
28. September 2017

Germanwatch-Konzept für eine neue Agrarpolitik der Europäischen Union

Um die globalen Ziele für nachhaltige Entwicklung erreichen zu können, muss sich die Landwirtschaft auch in Deutschland und der EU grundlegend verändern. Die landwirtschaftlichen Betriebe können das nur dann leisten, wenn die politischen Rahmenbedingungen stimmen und höhere Kosten einer nachhaltigeren Erzeugung künftig gedeckt werden. Eine grundlegende Veränderung kann nur auf europäischer Ebene erfolgen, da die EU eine Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) verfolgt, an die Mitgliedstaaten wie Deutschland gebunden sind. >> mehr
Weitblick 1/2017: Titel Wimmelbild-Farm
Weitblick Artikel
28. September 2017

Globale Entwicklungsziele brauchen eine andere Landwirtschaft

Die Zahl der Hungernden in der Welt wird dieses Jahr wieder auf mehr als 800 Millionen Menschen ansteigen, nachdem sie jahrelang langsam gesunken war. Wichtigster Grund sind Kriege und Konflikte, die auch mehr als 60 Millionen Menschen zur Flucht gezwungen haben. Der menschengemachte Klimawandel und der Artenverlust schreiten weiter voran. Um diese Probleme anzugehen, hat die Weltgemeinschaft 2015 einen Katalog von Zielen beschlossen, an dem wir Politik, Wirtschaften und Leben grundlegend neu und nachhaltig ausrichten sollen. >> mehr
Weitblick
Weitblick
28. September 2017

Schwerpunkt: Nachhaltige Landwirtschaft

Vor ziemlich genau zwei Jahren haben die Vereinten Nationen die Agenda 2030 mit den globalen Zielen für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) verabschiedet. Die drängendsten sozialen und ökologischen Probleme von Armut und Hunger über den Klimawandel bis zum Verlust der biologischen Vielfalt sollen bis zum Jahr 2030 gelöst werden. In dieser Weitblick-Ausgabe machen wir deutlich, dass im Bereich Landwirtschaft und Ernährung besonderer Reformbedarf besteht. Denn mit der derzeitigen Agrarpolitik sind die Ziele zu Hungerbekämpfung, gesunder Ernährung, Gesundheit, Gewässer-, Boden- und Klimaschutz, aber auch die ländliche Entwicklung in Afrika unmöglich zu erreichen. >> mehr
Bild: Petition Düngerecht 2017
Meldung
14. August 2017

PETITION: Stoppt die Gülle-Verschmutzung – Schützt unser Wasser!

Neue Initiative von 10 Institutionen richtet sich an die Bundesregierung und die Europäische Kommission. Ziel ist es, dass das bestehende Düngerecht verschärft wird.

Jedes Jahr wird in Deutschland viel mehr Gülle auf den Feldern ausgebracht als Pflanzen und Böden aufnehmen können. Die großindustrielle Agrarwirtschaft ist eine Gefahr für unsere wichtigste Lebensgrundlage: das Wasser. Wir setzen uns für nachhaltigen Gewässerschutz und eine gewässer- und umweltverträgliche Landwirtschaft ein. Helfen auch Sie, die Nitrat-Verschmutzung unserer Böden und Gewässer zu stoppen! Unterschreiben Sie unsere Petition für eine Verschärfung des Düngerechts sowie eine Kehrtwende in der Agrarpolitik. >> mehr
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Publikation

Die Rolle der Landwirtschaft in den Eckpunkten für den Marshallplan mit Afrika: Politikkohärenz als Voraussetzung für Entwicklung

Blog-Beitrag von Tobias Reichert, März 2017

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung stellt in seinem Papier: "Afrika und Europa - Neue Partnerschaft für Entwicklung, Frieden und Zukunft" eine Reihe von richtungsweisenden Ansätzen für die Armuts- und Hungerbekämpfung im ländlichen Raum heraus. Landwirtschaft wird zu Recht als eines der "Fundamente" des Marshallplans herausgestellt. Ähnlich wie die Thesen des Papiers zur Handelspolitik sollten die richtigen Ansätze weiter konkretisiert und Unklarheiten und Widersprüche zu anderen Aussagen ausgeräumt werden. Zentral ist jedoch, dass eine neue Partnerschaft mit Afrika ein Projekt nicht nur des BMZ, sondern eines der gesamten Bundesregierung wird. >> mehr
Bild: Pressemitteilung ohne Schriftzug
Pressemitteilung
26. Januar 2017

Umweltverbände fordern Düngegesetzgebung ohne erneute Zugeständnisse an die Agrarlobby

Germanwatch, BUND, DNR, DUH, Greenpeace, Grüne Liga, Nabu und WWF: Verwässerungsstrategie von Bundesminister Schmidt ist nicht akzeptabel

Nachdem sich Vertreter von Bund und Ländern vorletzte Woche auf einen Kompromiss zur künftigen Neufassung des Düngerechts geeinigt hatten, ist die Verabschiedung des Düngegesetzes diese Woche ein weiteres Mal im Bundestag verschoben worden. Grund ist offenbar die fehlende Bereitschaft der Unionsfraktion und des Bundeslandwirtschaftsministeriums, die vereinbarte Einführung einer Hoftorbilanz der Nährstoffströme für Agrarbetriebe mitzutragen. Aus Sicht der Umweltverbände BUND, DNR, DUH, Germanwatch, Greenpeace, Grüne Liga, NABU und WWF ist dieser Rückzieher eine herbe Enttäuschung, zumal Landwirtschaftsminister Schmidt noch am 11. Januar selbst das Ergebnis des Kompromisses verkündet hatte. >> mehr
Bild: Germanwatch Pressemitteilung
Pressemitteilung
18. Januar 2017

Reserveantibiotika in der Tierhaltung: Umetikettierung von Wirkstoffen behebt keine Missstände

Germanwatch warnt vor Gesundheitsgefahr: Mehr Resistenzen gegen Notfall-Antibiotika drohen - Widerstand der Länder gefordert

Das Bundeslandwirtschaftsministerium plant offenbar zwei Antibiotikaklassen von der Liste der sogenannten Reserveantibiotika zu streichen. Damit würde sich auch das Risiko für Menschen vergrößern, dass sich gegen diese Antibiotika resistente Keime bilden, warnt die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch. Denn diese Arzneimittel könnten dann in deutlich größerem Umfang in der Tierhaltung eingesetzt werden. Reserveantibiotika werden von der Weltgesundheitsorganisation WHO als "besonders wichtig" für die Humanmedizin angesehen, da sie eingesetzt werden wenn herkömmliche Antibiotika nicht mehr wirken. >> mehr