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Klimaabkommen

Thema: Klimaabkommen

Cover: MDBs und G20
Publikation

Die Rolle Multilateraler Entwicklungsbanken zur Umsetzung des Pariser Abkommens

Handlungsoptionen und Empfehlungen an die G20

Im Pariser Klimaabkommen hat sich die Staatengemeinschaft verpflichtet, den globalen Temperaturanstieg auf unter 2°C zu begrenzen und Anstrengungen für die Erreichung eines 1,5°C-Ziels zu unternehmen. Außerdem sollen Anpassungsmaßnahmen vertieft und alle Finanzflüsse in Richtung einer treibhausgasarmen und klimaresilienten Entwicklung gelenkt werden. Die G20 als Gruppe der wirtschaftlich wichtigsten Staaten, welche für 80% der weltweiten Emissionen verantwortlich sind, sind ein wichtiges Forum, um die Umsetzung des Pariser Abkommens voranzutreiben. >> mehr
Bild: Germanwatch Pressemitteilung
Pressemitteilung
4. Oktober 2016

"Eindrucksvolles Startsignal": Weltklimaabkommen tritt in Kraft

Germanwatch: Rekord-Ratifizierung muss genauso entschiedene Umsetzung folgen

Nach der erfreulich breiten Mehrheit im EU-Parlament kann das Pariser Klimaabkommen in Rekordzeit in Kraft treten. Voraussichtlich am Freitag soll die Ratifizierungsurkunde bei den UN hinterlegt werden, dann würde das Abkommen genau zu Beginn des Weltklimagipfels in Marrakesch (Marokko) - 30 Tage später - in Kraft treten. "Es ist extrem ungewöhnlich, dass ein völkerrechtlich verbindliches Abkommen binnen weniger als einem Jahr in Kraft tritt. Das ist ein eindrucksvolles Startsignal für eine neue Ära im globalen Klimaschutz", sagt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch. >> mehr
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Publikation

Warum hat Indien das Pariser Abkommen unterzeichnet und was sind die nächsten Schritte Indiens Klimapolitik?

Blog-Beitrag von Sanjay Vashist (Climate Action Network South Asia), Oktober 2016

Es war Indien, das heute am 2. Oktober - und damit an Gandhis Geburtstag und einem besonderen Tag für Indien - weltweit für Schlagzeilen gesorgt hat, indem es die Ratifizierung des Pariser Klimaabkommens an die Vereinten Nationen überreicht hat. Dadurch, dass Indien nun offiziell dem Vertrag beigetreten ist, akzeptiert es nicht nur die Verpflichtungen, die damit verbunden sind, sondern macht ein Inkrafttreten jenes Vertrages auch wahrscheinlicher. Die Ratifizierung von Indien signalisiert eine neue und aktivere Rolle im internationalen Klimaregime und baut auf den Errungenschaften auf, die bereits auf nationaler Ebene erreicht wurden. Es wird sich nun in den kommenden Jahren zeigen, ob Indien weiter diesen Weg in Richtung einer nachhaltigen und grünen Entwicklung geht. Partnerschaften mit Ländern wie Deutschland werden entscheidend dabei sein diese Entwicklung zu unterstützen. >> mehr
Bild: Germanwatch Pressemitteilung
Pressemitteilung
22. September 2016

Bundestag setzt mit Paris-Ratifizierung wichtiges Zeichen - doch Bundesregierung tut nicht genug für Erreichen der Ziele

Germanwatch: Deutschland nur glaubwürdig mit deutlich verbessertem Klimaschutzplan 2050

Germanwatch begrüßt die heute erwartete Annahme des Pariser Klimaabkommens durch den Bundestag als "wichtiges Signal für den Abschied von Kohle, Öl und Gas". Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch: "60 Staaten haben das Abkommen bereits ratifiziert - dass Deutschland ab morgen auch dabei sein wird, ist ein wichtiges Signal. Es ist jetzt nahezu sicher, dass das Abkommen noch in diesem Jahr in Kraft treten wird. Die Weltwirtschaft muss sich auf den Abschied von Kohle, Öl und Gas bis Mitte des Jahrhunderts einstellen." >> mehr
Flagge der Vereinten Nationen, United Nations Flag
Pressemitteilung
22. April 2016

Pariser Klimaabkommen beginnt zu wirken

Germanwatch sieht in heutiger Unterzeichnung starkes Signal der Weltgemeinschaft / Pariser Abkommen zeigt Wirkung in der Wirtschaft - Bundesregierung noch zu zögerlich

Als "starkes Signal der Weltgemeinschaft" stuft die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch die heutige Unterzeichnungszeremonie des Pariser Klimaabkommens in New York ein. "Über 165 Staaten werden vertreten sein, mehr als 60 Staats- und Regierungschefs werden erwartet - das ist Weltrekord. Es haben noch nie so viele Staaten am ersten Tag der Unterzeichnungsperiode einen völkerrechtlichen Vertrag unterschrieben", sagt Klaus Milke, Vorstandsvorsitzender von Germanwatch. "Damit ist die Unterzeichnung mehr als ein formaler Akt. Die Staatengemeinschaft betont eindrucksvoll die große Bedeutung, die sie dem Abkommen beimisst." Mit der Unterschrift erklären die Staaten, dass sie die Prinzipien des Abkommens unterstützen und verpflichten sich, es zügig zu ratifizieren und bis dahin alles zu unterlassen, was den Zielen des Abkommens schaden könnte. Wenn 55 Staaten, die insgesamt mindestens 55% der globalen Emissionen verantworten, ratifiziert haben, tritt das Pariser Abkommen in Kraft. >> mehr
Bild: Germanwatch Pressemitteilung
Pressemitteilung
2. März 2016

EU-Kommission stiehlt sich aus der Verantwortung

Beurteilung des Paris-Abkommens durch Kommission gefährdet neue globale Klimaschutzdynamik massiv. Germanwatch fordert Bundesregierung zu klarer Distanzierung auf.

Mit großer Besorgnis reagiert Germanwatch auf die heute veröffentlichte Analyse der Ergebnisse des Pariser Klimaabkommens durch die Europäische Kommission. "Die Kommission scheitert bereits an der ersten Hürde nach dem Pariser Abkommen", sagt Klaus Milke, Vorstandsvorsitzender von Germanwatch. "Diese Analyse unterminiert mit ihrer Selbstgefälligkeit die internationale Aufbruchstimmung beim Klimaschutz, die Paris erzeugt hat." >> mehr
Bild: Germanwatch Pressemitteilung
Pressemitteilung
16. Februar 2016

Die eigentliche Herausforderung steht jetzt bevor

Germanwatch-Fachkonferenz Fast Forward: Internationale Experten diskutieren, wie aus dem Pariser Klimaabkommen und den Globalen Nachhaltigkeitszielen konkrete Politik wird

Mit wegweisenden Entscheidungen zum Klimaschutz und zur nachhaltigen Entwicklung hat die internationale Staatengemeinschaft 2015 eine neue Richtung eingeschlagen. Doch die eigentliche Herausforderung steht mit der Umsetzung der Beschlüsse aus New York (Globale Ziele für Nachhaltige Entwicklung, SDGs) und Paris (Weltklimaabkommen) noch bevor. Mit einem positiven Rückblick und einem visionären Blick in die Zukunft hat heute Vormittag die internationale Germanwatch-Fachkonferenz "Fast Forward" in Bonn begonnen. >> mehr
Bild: Germanwatch Pressemitteilung
Pressemitteilung
16. Februar 2016

EU muss Klimapolitik mit Friedensagenda verbinden

Germanwatch kritisiert Schlussfolgerungen des Europäischen Rats zu EU-Klimadiplomatie als konzeptlos

Der Europäische Außenministerrat hat auf das Pariser Klimaabkommen mit Schlussfolgerungen für die EU-Klimadiplomatie reagiert. Der Rat würdigt das Abkommen als entscheidenden Wendepunkt hin zu umfassendem globalem Klimaschutz und will die Klimaaußenpolitik aufwerten. Germanwatch begrüßt diese Positionierung, kritisiert aber das Fehlen einer konsistenten Friedensstrategie. Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch: "Es ist gut, dass Klimaaußenpolitik höher gewichtet wird. Allerdings wird die Chance vertan, die Verbindung zwischen dem in Paris angekündigten Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas mit einer Friedensagenda konsequent voranzutreiben." >> mehr
Bild: Pressemitteilung ohne Schriftzug
Pressemitteilung
14. Dezember 2015

Unternehmen erklären Paris-Gipfel zum Wendepunkt und wünschen sich von Bundesregierung und EU ehrgeizigen Klimaschutz

Gemeinsame Pressemitteilung von Stiftung 2°, B.A.U.M., Germanwatch

Führende Unternehmen in Deutschland begrüßen in ihrer heute veröffentlichten Erklärung das neue Weltklimaabkommen als Wendepunkt hin zur globalen Energiewende. Die 34 großen und mittelständischen Unternehmen aus einer großen Bandbreite von Branchen versprechen, den Klimaschutz selber als Vorreiter voranzutreiben und fordern von der Politik ambitionierte Rahmenbedingungen für die Dekarbonisierung in Deutschland und in der EU. Die Unternehmensverbände Stiftung 2° und B.A.U.M. sowie Germanwatch unterstützen die Erklärung. >> mehr
Bild: Germanwatch Pressemitteilung
Pressemitteilung
12. Dezember 2015

Paris: Startpunkt einer neuen Ära in der Klima- und Energiepolitik

Germanwatch begrüßt globales Klimaabkommen / Symbol für Kooperation und Transformation

195 Regierungen haben sich heute Abend in Paris auf das erste universale Klimaabkommen verständigt. Einen Monat nachdem Paris zum Symbol für Hass und Zerstörung wurde, wird es nun zum Symbol für Kooperation und Transformation. "Das Abkommen wird die Welt der Energie- und Klimapolitik verändern", kommentiert Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch. >> mehr