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Deutsche Klimapolitik

Thema: Deutsche Klimapolitik

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Publikation

Der Klimaschutzplan 2050 der deutschen Zivilgesellschaft

In diesem Sommer legt die Bundesregierung mit dem Klimaschutzplan 2050 die Zielrichtung für die langfristige Klimapolitik in Deutschland fest. Leitbild war bislang die international vereinbarte 2-Grad-Obergrenze für die globale Erderwärmung gegenüber vorindustriellem Niveau. Vor dem Hintergrund des Pariser Abkommens und der sich immer dramatischer abzeichnenden Folgen des Klimawandels, insbesondere in den Ländern des Globalen Südens, ist dieser Maßstab jedoch nicht mehr angemessen. Verstärkte Zusammenarbeit mit Schwellen- und Entwicklungsländern und eine höhere Klimafinanzierung für die besonders betroffenen Länder sowie ein ambitionierter Klimaschutz sind Schlüsselbeiträge Deutschlands zu internationaler Klimagerechtigkeit. Die Ergebnisse von Paris sind ein klarer Auftrag an Deutschland, die nationalen Klimaschutzanstrengungen deutlich zu erhöhen und frühzeitig einen konsequenten und ambitionierten Klimaschutzpfad einzuschlagen. >> mehr
Parlamentarischer Abend "IKT für die Energiewende"
Meldung
10. März 2016

"Mit Informations- und Kommunikationstechnologien die Energiewende meistern?"

Parlamentarischer Abend zum Thema "IKT für die Energiewende" mit 80 Gästen

Energiemärkte, Mobilität, Gebäude und Produktion - in allen diesen Segmenten liegen erhebliche Potentiale durch Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) für das Gelingen der Energiewende und den weltweiten Klimaschutz. Die Bundesregierung hat gerade das Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende auf den Weg gebracht. >> mehr
Bild: Germanwatch Pressemitteilung
Pressemitteilung
4. März 2016

EU-Umweltministerrat ehrgeiziger als Kommission

Germanwatch: Einsatz von Kanzlerin Merkel für höhere EU-Klimaziele jetzt zentral

Der Rat der EU-Umweltminister hat heute der Europäischen Kommission mit ihrer schwachen Positionierung widersprochen und damit eine Chance geschaffen, dass die EU nach dem Pariser Abkommen ihr Emissionsreduktionsziel für 2030 anhebt. Germanwatch begrüßt, dass sich die Bundesregierung bei der Ratssitzung gemeinsam mit einer Reihe weiterer Staaten für ehrgeizigere EU-Verpflichtungen stark gemacht hat. Für ein Einfrieren der 2030-Klimaambition auf dem bisherigen Stand nach dem erfolgreichen Klimagipfel von Paris - dies hatte die EU-Kommission vorgeschlagen - gab es aus den Mitgliedsstaaten nur geringe Unterstützung, wie die niederländische Ratspräsidentin nach der Sitzung feststellte. >> mehr
Unternehmenserklärung, B.A.U.M. Germanwatch Stiftung 2°
Meldung
14. Dezember 2015

Paris macht die globale Energiewende unumkehrbar

Unternehmenserklärung zum Klimaabkommen von Paris

Der Klimagipfel von Paris hat eindrucksvoll bestätigt, was sich spätestens seit den Elmauer G7-Beschlüssen abzeichnet. Die Regierungen weltweit wollen ernst damit machen, in Übereinstimmung mit den Ergebnissen der Klimawissenschaft deutlich vor Ende des Jahrhunderts aus den fossilen Energieträgern auszusteigen. Wir begrüßen die klare Ansage der großen Industrieländer, selbst die notwendige Transformation der Energiesysteme bis Mitte des Jahrhunderts vollziehen zu wollen. Die positive Kostenentwicklung bei Erneuerbaren Energien und Energieeffizienz verschafft dazu die Spielräume. >> mehr
Bild: Germanwatch Pressemitteilung
Pressemitteilung
19. März 2015

Wichtiger Schritt zum Erreichen des Klimaziels 2020

Germanwatch begrüßt "nationalen Klimabeitrag" und fordert konsequente Reduzierung der Überkapazitäten bei Kohleverstromung

Zum heute bekannt gewordenen Eckpunktepapier „Strommarkt“ und dem geplanten Instrument eines „nationalen Klimabeitrags“ erklärt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch: „Der Gesetzesvorschlag ist ein wichtiger Schritt, um die massive Lücke zum Klimaziel für 2020 zu schließen." >> mehr
Bild: Germanwatch Pressemitteilung
Pressemitteilung
25. Februar 2015

Bundesregierung bahnt per Gesetz den Weg in die Wegwerfgesellschaft

Bundestag berät über Elektrogerätegesetz - heftige Kritik von Umweltverbänden

Vor der ersten Lesung im Bundestag Anfang März steht der Entwurf zum neuen Elektrogerätegesetz (ElektroG) im Kreuzfeuer der Kritik von Umweltverbänden. Germanwatch, NABU, BUND, Deutsche Umwelthilfe, Bundesverband für Umweltberatung und Deutscher Naturschutzring kritisieren, dass die Bundesregierung es fast unmöglich macht, dass Elektrogeräte länger genutzt oder wieder aufbereitet werden können. >> mehr
Bild: Germanwatch Pressemitteilung
Pressemitteilung
2. September 2014

Druck für ambitionierten Klimaaktionsplan steigt

Neue Studie prognostiziert Verfehlen der deutschen Klimaziele für 2020. Germanwatch fordert den Einstieg in den Ausstieg aus der Kohle und die massive Steigerung der Energieeffizienz von Gebäuden.

Nach Einschätzung von Germanwatch steigt der Druck auf Bundesumweltministerin Barbara Hendricks, einen ambitionierten Klimaaktionsplan vorzulegen. Eine heute erschienene Studie prognostiziert, dass Deutschland die Mehrheit der für 2020 gesetzten Klima- und Energieziele verfehlen wird - darunter die Reduzierung der CO2-Emissionen um 40 Prozent und die Ziele zur Senkung des Primärenergie- und Stromverbrauchs. "Die Studie zeigt, wie wichtig ein ambitioniertes Klimaschutzaktionsprogramm von Umweltministerin Hendricks ist, um die Klimaschutzlücke zu schließen", sagt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch. >> mehr
Ruderaktion Atlantik Veit Quack
Pressemitteilung
19. August 2014

Handeln für mehr Klimaschutz: Zwei Ruderer schaffen gemeinsam 47-Kilometer-Tour durch den Atlantik

Veit Quack und Anna Warnke machen mit Ruderaktion in Kooperation mit Germanwatch auf die Gefahren eines steigenden Meeresspiegels aufmerksam

Vollkommen erschöpft, mit schmerzenden Armen und Beinen, aber überglücklich hat der Berliner Veit Quack gestern Abend gemeinsam mit seiner Frankfurter Ruderpartnerin Anna Warnke in Madeira angelegt. Die Freizeitruderer haben es geschafft: In gut acht Stunden bewältigten sie in einem kleinen Doppel-Ruderboot die 47 Kilometer lange Strecke von der Insel Porto Santo nach Madeira - mitten durch den Atlantik. Angetrieben hat beide nicht allein der sportliche Ehrgeiz, sondern auch die Botschaft, für die sie in Kooperation mit Germanwatch gerudert sind. "Es ist wichtig, dass alles getan wird, um den Klimawandel in den Griff zu bekommen und damit Deutschland Vorreiter beim Klimaschutz bleibt", sagt Quack. >> mehr
Bild: Germanwatch Pressemitteilung
Pressemitteilung
23. Juli 2014

Enttäuschendes Energieeffizienzziel für 2030

Mutloser EU-Kommissionsvorschlag ist Tiefschlag für Wirtschaft, Klimaschutz und Energiesicherheit

Die Europäische Kommission hat heute mit 30 Prozent ein Energieeffizienzziel bis 2030 vorgeschlagen, das die Bezeichnung Ziel aus Sicht von Germanwatch nicht verdient. "Die abgehende Kommission hinterlässt der EU mit diesem mutlosen Vorschlag eine schwere Hypothek", kommentiert Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch. "Das ist eine schlechte Nachricht für Klimaschutz, Energiesicherheit und Wirtschaft." >> mehr
Bild: Germanwatch Pressemitteilung
Pressemitteilung
3. Juni 2014

USA wird zum Klimaschutzvorbild für Deutschland

Neue US-Auflagen für Kohlekraftwerke: Jetzt muss Merkel nachziehen

Die Ankündigung der US-Umweltbehörde, die Treibhausgasemissionen existierender Kraftwerke zu beschränken, kann nach Ansicht der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch neuen Schwung in den internationalen Klimaschutz bringen. „Obamas neue Klimaverordnung hat Signalwirkung für den weltweiten Abschied von der Kohle“, so Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch. „Der US-Präsident macht uns vor, wie es geht. Angela Merkel sollte den Anschluss nicht verpassen." >> mehr