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Publikation

Germanwatch Stellungnahme zum Koalitionssondierungspapier zur Landwirtschaft

Blog-Beitrag von Tobias Reichert, November 2017

Das in den Sondierungsgesprächen von CDU/CSU, FDP und Grünen erarbeitete Papier zur Landwirtschaft enthält auf allgemeiner Ebene richtige Zielsetzungen: Bäuerinnen und Bauern sollen durch verlässliche und kostendeckende Erträge wirtschaftlich erfolgreich sein. Zugleich sollen sie mit ihrer Arbeit für Klima-, Boden- und Gewässerschutz, vielfältige Flora und Fauna, Umweltschutz, und Tierwohl sorgen. Um von diesen groben Zielvereinbarungen zu einem Koalitionsvertrag mit konkret umzusetzenden Punkten zu kommen, sind noch viele große Schritte notwendig. Nicht klar wird allerdings, wie die Ziele erreicht werden sollen. >> mehr
Cover: Unternehmenserklärung für Innovation und Innovationssicherheit
Publikation

Für Innovationen und Investitionssicherheit: Nächste Bundesregierung muss Klimaschutz zur zentralen Aufgabe machen

Erklärung von 52 Unternehmen und Verbänden

Eine breite Allianz von über 50 großen und mittelständischen Unternehmen sowie Unternehmensverbänden fordert die Parteien in den Sondierungsgesprächen auf, den Klimaschutz zur zentralen Aufgabe der künftigen Bundesregierung zu machen. Es ist die größte und umfassendste Unternehmenserklärung für ambitionierten Klimaschutz, die je in Deutschland veröffentlicht wurde. >> mehr
Bild: Pressemitteilung ohne Schriftzug
Pressemitteilung
7. November 2017

Große Teile der deutschen Wirtschaft wollen ambitionierten Klimaschutz im Koalitionsvertrag

52 große und mittelständische Unternehmen fordern überzeugende Umsetzungsstrategie für Klimaschutzplan 2050 als Modernisierungsprogramm für Deutschland / Konkrete klimapolitische Forderungen an Jamaika-Verhandler

Eine breite Allianz von 52 großen und mittelständischen Unternehmen sowie Unternehmensverbänden fordert die Parteien in den Sondierungsgesprächen auf, den Klimaschutz zur zentralen Aufgabe der künftigen Bundesregierung zu machen. Während die Sondierungsgespräche in Berlin an den Themen Klima und Energiewende scheitern könnten, zeigen die Unternehmen, wie Klimaschutz und Energiewende zu einem Modernisierungsprojekt für Deutschland werden können. Zusammen bringen die Unternehmen über 500.000 Beschäftige alleine in Deutschland und einen globalen Umsatz von mehr als 400 Mrd. Euro auf die Waage. >> mehr
Justitia
Meldung
6. November 2017

Workshop zu "climate litigation" am Rande der COP23

Das Streben nach Klimagerechtigkeit auf dem Klageweg

Klimaklagen (engl. climate litigation) erregen in jüngster Zeit vermehrt öffentliche Aufmerksamkeit und erfahren auch in der juristischen Wissenschaft als Untersuchungsgegenstand zunehmend Beachtung. Der vorliegende Workshop bringt Vertreter aus Forschung, Anwaltschaft und Zivilgesellschaft miteinander ins Gespräch und beleuchtet Zweckmäßigkeiten und Erfolgsaussichten dieser klägerischen Vorgehensweise. >> mehr
Bild: Germanwatch Pressemitteilung
Pressemitteilung
6. November 2017

Auch Regierung Trump muss akzeptieren: Die Klimakrise gefährdet weltweit die Gesundheit

Germanwatch begrüßt Einigung der G7-Gesundheitsminister beim Ministertreffen in Mailand

Germanwatch begrüßt, dass die G7-Gesundheitsminister in der Abschlusserklärung ihres Treffens in Mailand die Bedeutung des Klimaschutzes anerkannt haben. "Das Kommuniqué aller sieben Gesundheitsminister sagt deutlich: Die globale Klimakrise verstärkt Gesundheitsrisiken - deswegen müssen die Staaten gemeinsam handeln", sagt Lutz Weischer, Teamleiter für Internationale Klimapolitik bei Germanwatch. "Nach langem Widerstand musste auch die Regierung Trump am Ende diese wissenschaftliche Erkenntnis anerkennen und die entsprechende Formulierung im Kommuniqué mittragen. Das ist ein wichtiger Sieg der Vernunft über die Realitätsverweigerung von US-Präsident Trump." >> mehr
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Meldung
6. November 2017

Stellenangebot: Referent/in für Klimafolgen und Menschenrechte

30-40 h / Woche, Arbeitsort Bonn, Beginn möglichst zum 01.01.2018 (in Elternzeitvertretung)

Die Klimakrise ist Realität. Da Auswirkungen insbesondere auf benachteiligte Bevölkerungsgruppen in Ländern des Globalen Südens immer mehr zunehmen, ist es notwendig gegenzusteuern, durch vorbeugende (Anpassung an den Klimawandel) sowie reaktive Maßnahmen (Umgang mit klimawandelbedingten Schäden und Verlusten (zum Beispiel Klimarisikoversicherungen). Germanwatch engagiert sich dafür, dass für diese Maßnahmen ausreichend Unterstützung bereitgestellt wird, dass sie auf der Grundlage der Menschenrechte geplant und durchgeführt werden und eine Beteiligung der besonders betroffenen Bevölkerungen sichergestellt wird. Für diesen Arbeitsbereich sucht Germanwatch eine erfahrene Person. Die Stelle ist im Germanwatch-Team Internationale Klimapolitik angesiedelt. >> mehr
Demonstration zu Weltklimakonferenz
Pressemitteilung
4. November 2017

Rund 25.000 Menschen demonstrieren für Kohleausstieg

"Klima schützen - Kohle stoppen!"

Kurz vor Beginn der Weltklimakonferenz haben heute rund 25.000 Menschen in der Bonner Innenstadt demonstriert. Unter dem Motto “Klima schützen - Kohle stoppen!” forderten sie in unmittelbarer Nähe zum größten Braunkohlerevier Europas einen schnellen Ausstieg aus fossilen Energien. Auch Germanwatch gehörte zum Trägerkreis der Demo. >> mehr
Bild: Germanwatch Pressemitteilung
Pressemitteilung
3. November 2017

Oberlandesgericht Hamm verhandelt "Klimaklage" gegen RWE

Am 13. November verhandelt der 5. Zivilsenat in zweiter Instanz den Fall des peruanischen Bergführers Saúl Luciano Lliuya gegen RWE.

Am 13. November (Montag) ab 12:30 Uhr wird der 5. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Hamm die Berufung des peruanischen Bergführers und Kleinbauern Saúl Luciano Lliuya mündlich verhandeln. Der Termin fällt mitten in die zweiwöchige UN-Klimakonferenz in Bonn (6. - 17. Nov.). Bei dem als "Klimaklage" bekannt gewordenen Fall geht es um die Frage, ob der Energiekonzern RWE anteilig für Schutzmaßnahmen vor Klimawandelfolgen in den Hochanden aufkommen muss. Dort droht eine Flutwelle infolge eines durch den Klimawandel stark angeschwollenen Gletschersees oberhalb der Stadt Huaraz. Das Landgericht Essen hatte die Zivilklage in erster Instanz des in Europa einmaligen Falles abgewiesen. Nun geht es darum, ob die Beweisaufnahme eröffnet wird. >> mehr
Bild: Germanwatch Pressemitteilung
Pressemitteilung
2. November 2017

UN-Klimagipfel in Bonn: Ein Regelbuch und starke Botschaften an Berlin und Washington

Germanwatch erwartet Fortschritte bei Umsetzung des Paris-Abkommens und Hilfe für die vom Klimawandel am stärksten Bedrohten, aber auch Druck auf die schwarz-gelb-grünen Verhandlungen in Berlin

Wirksame Umsetzungsregeln für das Pariser Klimaabkommen, die Erhöhung der Klimaziele der Staaten und Unterstützung für die vom Klimawandel am stärksten bedrohten Menschen im globalen Süden - das sind aus Sicht von Germanwatch die zentralen Themen der am Montag beginnenden Weltklimakonferenz. Doch neben den Verhandlungsergebnissen geht es auch um die politischen Signale, betont Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch: "Die Weltklimakonferenz macht Druck auf den Gastgeber. Wenn nicht die Stilllegung der Hälfte der Kohlekraftwerke bis 2020 in den Koalitionsverhandlungen beschlossen wird, wird das deutsche Klimaziel für 2020, die Emissionen gegenüber 1990 um 40 Prozent zu verringern, krachend verfehlt." >> mehr
Weitblick
Weitblick
2. November 2017

Schwerpunkt: Klimagipfel COP23 Fidschi / Bonn

Vor einem Jahr sendete der Wahlsieg Donald Trumps zu Beginn des UN-Klimagipfels und wenige Tage nach Inkrafttreten des Pariser Klimaabkommens Schockwellen durch das Konferenzzentrum von Marrakesch. Persönliche Niedergeschlagenheit, Angst um die erreichten klimapolitischen Fortschritte und Tränen bei engen NGO-FreundInnen wie auch hochrangigen VerhandlerInnen prägten die Stimmung. Ein Jahr später können wir sagen, dass sich die Hoffnung, die Klimakrise noch in den Griff zu bekommen, auch daraus speist, dass die weltweite (wie auch inneramerikanische) Gegenmoblisierung von Dauer ist... >> mehr