Informationen für EntscheidungsträgerInnen

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Aktuelles

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Publikation

Flüchtlingskrise und EZ: Großer Sprung?

Die jüngste Eskapade der deutschen ODA-Quote

Die Überraschung war groß, als das Entwicklungshilfe-Komitee (DAC) der OECD am 13. April die Quoten für die Öffentliche Entwicklungshilfe (ODA) 2015 bekannt gab: in Deutschland 0,52% des Bruttonationaleinkommens (BNE) – ein Rekord, war doch in über 30 Jahren nie wieder die bisherige Höchstmarke von 0,47% (1982 und 1983) erreicht oder gar übertroffen worden. Vielmehr hatte es einen langen Abstieg hin zu 0,26% (1998 und 1999) gegeben, ehe langsam die 0,42% von 2014 erreicht wurden. Den „großen Sprung“ bewertet Ludger Reuke. >> mehr
2016 Allianz Climate and Energy Monitor
Meldung
31. Mai 2016

Klima- und Energiemonitor der Allianz vergleicht Erneuerbaren-Investitionen der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer

Heute wurde in München der neue Klima- und Energiemonitor der Allianz vorgestellt, welcher von NewClimate und Germanwatch entwickelt worden ist. Der Monitor ist ein vergleichendes Ranking der G20-Staaten bezüglich zweier Fragestellungen: Wie hoch ist der Investitionsbedarf in Erneuerbare Energien und Energie-Infrastruktur? Wie gut sind die Investitionsbedingungen in Erneuerbare Energien und Energie-Infrastruktur? Untersucht wurden alle G20-Staaten - ohne allerdings die EU als G20-Mitglied noch einmal separat zu analysieren, so dass es genaugenommen eine Analyse der G19 ist. Im Ergebnis zeigt sich, ... >> mehr
logos Germanwatch und Ökumenisches Netz Zentralafrika
Pressemitteilung
11. Mai 2016

Auch Teile der Wirtschaft wollen umfassendere Regeln für Handel mit Konfliktmineralien

Vor Trilog-Verhandlung heute: Germanwatch und Ökumenisches Netz Zentralafrika fordern verpflichtende Sorgfaltsvorschriften für alle Unternehmen, die Mineralien aus Konfliktregionen verwenden

Die heutige Fortsetzung der Trilog-Verhandlungen zwischen EU-Kommission, Europäischem Parlament und EU-Staaten kann wegweisend für den künftigen Handel mit Konfliktmineralien sein. Neben Entwicklungsorganisationen wie Germanwatch und dem Ökumenischen Netz Zentralafrika fordern nun auch Teile der Wirtschaft – z.B. der Unternehmensverband "Fachvereinigung Edelmetalle" - von der Bundesregierung, dass alle Unternehmen, die Konfliktmineralien verwenden, Sorgfaltspflichten einhalten müssen. >> mehr
G7 Summit Japan - Lieferketten / Supply Chain
Meldung
3. Mai 2016

Verantwortung in Lieferketten muss auch auf die Agenda des nächsten G7 Gipfels in Japan!

Öffentlicher Brief von Germanwatch und 58 anderen Organisationen an die G7-Staaten

Der G7 Gipfel im Schloss Elmau unter der deutschen G7 Präsidentschaft war für das Thema „Verantwortung in Lieferketten“ wegweisend. Hier wurde das Thema zum ersten Mal auf einem G7 Gipfel diskutiert. Die G7 Länder versprachen Verantwortung in Lieferketten zu fördern und sprachen ausdrücklich ihre Unterstützung für die UN Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte aus. Die G7 Länder unterstrichen zudem die Wichtigkeit von Transparenz und die Identifizierung und Prävention von menschenrechtlichen Risiken und die Stärkung von Beschwerdemechanismen zur Förderung besserer Arbeitsbedingungen. Und sie forderten Unternehmen dazu auf menschenrechtliche Sorgfaltspflichten zu implementieren. Diese Zusagen wurden unter der Führung von Japan und Deutschland gemacht, als derzeitiger und zukünftiger Inhaber der G7 Präsidentschaft. >> mehr
Cover Indien auf dem Weg in das solare Zeitalter
Publikation

Indien auf dem Weg in das solare Zeitalter?

Perspektiven der Dekarbonisierung in einem aufstrebenden Schwellenland

Das vorliegende Hintergrundpapier gibt einen Überblick über die derzeitigen Entwicklungen im Energiesektor in Indien und diskutiert Möglichkeiten einer engeren internationalen Zusammenarbeit, insbesondere zwischen Deutschland und Indien, um ambitionierte Schritte in Richtung Dekarbonisierung zu ermöglichen. >> mehr
KlimaKompakt
KlimaKompakt
28. April 2016

KlimaKompakt Nr. 89: Folgen durch El Niño und den Klimawandel

Das Klimaphänomen El Niño hat weltweite Auswirkungen: Überschwemmungen in Mittelamerika, Dürren in weiten Teilen Afrikas und Asiens, ein weltweites Korallensterben. Die Folgen dieser Katastrophen werden noch auf Jahre Millionen Menschen weltweit betreffen. Ein El-Niño-Jahr ist wie eine „Vorspultaste“ für die globale Erwärmung... >> mehr
Blog Vorschaubild
Publikation

Saúl gegen den Klimawandel

Blog-Beitrag von Antonio Zambrano Allende (Direktor von MOCICC), 2016

Im Jahre 2001 schickte Peru seine erste offizielle nationale Mitteilung zum Klimawandel an die Vereinten Nationen. Seitdem wurden viele unabhängige Berichte zur Gefährdung unserer Umwelt und zu den Klimaveränderungen innerhalb von Peru veröffentlicht. Zusammen mit wissenschaftlichen und überlieferten Erkenntnissen entwickelte sich ein neues Bewusstsein für die Bedrohungen, die die auch im Alltag erlebbaren Klimaveränderungen verursachen. Zeichen dieser Veränderungen sind die massive Gletscherschmelze, Dürren, regelmäßige Flutkatastrophen, das Entstehen neuer Krankheiten, und das Aussterben traditionell bedeutsamer Agrarpflanzen. >> mehr
Flagge der Vereinten Nationen, United Nations Flag
Pressemitteilung
22. April 2016

Pariser Klimaabkommen beginnt zu wirken

Germanwatch sieht in heutiger Unterzeichnung starkes Signal der Weltgemeinschaft / Pariser Abkommen zeigt Wirkung in der Wirtschaft - Bundesregierung noch zu zögerlich

Als "starkes Signal der Weltgemeinschaft" stuft die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch die heutige Unterzeichnungszeremonie des Pariser Klimaabkommens in New York ein. "Über 165 Staaten werden vertreten sein, mehr als 60 Staats- und Regierungschefs werden erwartet - das ist Weltrekord. Es haben noch nie so viele Staaten am ersten Tag der Unterzeichnungsperiode einen völkerrechtlichen Vertrag unterschrieben", sagt Klaus Milke, Vorstandsvorsitzender von Germanwatch. "Damit ist die Unterzeichnung mehr als ein formaler Akt. Die Staatengemeinschaft betont eindrucksvoll die große Bedeutung, die sie dem Abkommen beimisst." Mit der Unterschrift erklären die Staaten, dass sie die Prinzipien des Abkommens unterstützen und verpflichten sich, es zügig zu ratifizieren und bis dahin alles zu unterlassen, was den Zielen des Abkommens schaden könnte. Wenn 55 Staaten, die insgesamt mindestens 55% der globalen Emissionen verantworten, ratifiziert haben, tritt das Pariser Abkommen in Kraft. >> mehr
KlimaKompakt
KlimaKompakt
22. April 2016

KlimaKompakt Nr. 88: Indische Perspektiven auf das Klimaabkommen

Für die zukünftige Entwicklung des Weltklimas spielt Indien eine entscheidende Rolle. Millionen Inderinnen und Inder leben noch immer in Armut und fordern Entwicklungschancen ein. Um diesen Menschen Zugang zu moderner Energie zu gewähren, aber auch um den Energiehunger einer rasant wachsenden Mittel- und Oberschicht zu stillen, plant Indien einen massiven Zubau von Kraftwerken. Das Land steht vor der Entscheidung, weiterhin stark auf Kohle zu setzen oder stärker Erneuerbare Energien und Energieeffizienz zu fördern. >> mehr
Logo Klimaschutzplan2050
Publikation

Der Klimaschutzplan 2050 der deutschen Zivilgesellschaft

In diesem Sommer legt die Bundesregierung mit dem Klimaschutzplan 2050 die Zielrichtung für die langfristige Klimapolitik in Deutschland fest. Leitbild war bislang die international vereinbarte 2-Grad-Obergrenze für die globale Erderwärmung gegenüber vorindustriellem Niveau. Vor dem Hintergrund des Pariser Abkommens und der sich immer dramatischer abzeichnenden Folgen des Klimawandels, insbesondere in den Ländern des Globalen Südens, ist dieser Maßstab jedoch nicht mehr angemessen. Verstärkte Zusammenarbeit mit Schwellen- und Entwicklungsländern und eine höhere Klimafinanzierung für die besonders betroffenen Länder sowie ein ambitionierter Klimaschutz sind Schlüsselbeiträge Deutschlands zu internationaler Klimagerechtigkeit. Die Ergebnisse von Paris sind ein klarer Auftrag an Deutschland, die nationalen Klimaschutzanstrengungen deutlich zu erhöhen und frühzeitig einen konsequenten und ambitionierten Klimaschutzpfad einzuschlagen. >> mehr

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