Chronologie des "Falls Huaraz"
24.11.2015: Saúl Luciano Lliuya reicht die Klage ein, welche vom Landgericht Essen als „Rechtssache von grundsätzlicher Bedeutung“ eingestuft wird. >>>
Juni 2016: In der Klageerwiderung bestreitet RWE die eigene Verantwortung für Klimaschäden in den Anden und leugnet das Flutrisiko. >>>
24.11.2016: Unter großem nationalen und internationalen Interesse findet die erste mündliche Verhandlung statt – die Entscheidung wird vertagt. >>>
15.12.2016: Das Landgericht Essen weist die Zivilklage gegen RWE ab. >>>
26.01.2017: Saúl Luciano Lliuya legt beim Oberlandesgericht Hamm Berufung gegen das abschlägige Urteil des Landgerichts Essen ein. >>>
13.11.2017: Die Berufung vor dem Oberlandesgerichts Hamm wird mündlich verhandelt. Das Gericht gibt klar zu erkennen, dass große Emittenten wie RWE grundsätzlich verpflichtet sind, Betroffene von Klimaschäden in armen Ländern zu unterstützen. >>>
30.11.2017: Das Oberlandesgericht Hamm entscheidet den Eintritt in die Beweisaufnahme und schreibt damit ein Stück Rechtsgeschichte. >>>

Weitere Infos und Materialien von Germanwatch zum Thema

Empfohlene externe Links und Publikationen
Sie sind Lehrkraft an einer Schule und unterrichten ab der 10. Klasse zum Thema Umwelt- oder Klimapolitik? Sie wollen gemeinsam mit Ihren Schülerinnen und Schülern darüber diskutieren, inwieweit ein Unternehmen für die ökologischen Folgeschäden seiner Energiegewinnung haften sollte? Der Schroedel-Verlage hat Saúl Luciano Lliuyas Kampf für Klimagerechtigkeit und alle wichtigen politischen und strategischen Fragen in Verbindung mit dieser Klage in einem Arbeitsblatt für den Unterricht aufgearbeitet.