| Viele Menschen in Afrika leiden
bereits heute massiv unter den Konsequenzen des Klimawandels, weil diese
die Ernährungssicherheit und eine angemessene Wasserversorgung erschweren.
Die Entwicklungsperspektiven des Kontinents verdüstern sich bei einem
ungebremsten Klimawandel deutlich. Der anstehende Klimagipfel im südafrikanischen
Durban bietet daher eine wichtige Gelegenheit, gerade auch das Schicksal
Afrikas vor dem Hintergrund des Klimawandels in den Fokus der Weltöffentlichkeit
zu rücken.
Angesichts der Folgen des Klimawandels setzen wir uns für eine gerechte, ambitionierte und verbindliche Klimapolitik ein. In Durban kann hierzu ein Meilenstein gelegt werden, auch wenn das allein diese Jahrhundertherausforderung nicht lösen wird. Nur über viele, jeweils möglichst große Schritte – bei Verhandlungen, durch Vorreiterkoalitionen, durch Umsetzung zuhause – kann es gelingen, einen gefährlichen Klimawandel abzuwenden. Für Durban sind besonders wichtig: 1. Schritt: Kyoto-Protokoll verbessern und fortführen 2. Schritt: USA und Schwellenländer mehr in die Verantwortung nehmen und verbindlichen Klimaschutz auf eine breitere Basis stellen – ohne sich von Verweigerern bremsen zu lassen 3. Schritt: Verlässliche finanzielle Unterstützung für Klimaschutz und Anpassung in Entwicklungsländern aufbauen, damit diese ihre eigenen knappen Ressourcen für eine zukunftsfähige Entwicklung mobilisieren können. Wir sind mit dem Germanwatch-Team 'Internationale Klimapolitik' in Durban, um uns gemäß unserem Leitbild für globale Gerechtigkeit und den Erhalt der Lebensgrundlagen stark zu machen: • Wir sehen hin, indem wir genau das Verhandlungsverhalten der Regierungen, der Wirtschaft und anderer Akteure beobachten. • Wir analysieren Vorschläge für Verhandlungstexte daraufhin, ob sie einen Beitrag für eine gerechte Klimapolitik leisten können oder möglicherweise nur dem Ausbremsen dienen. • Wir mischen uns ein, indem wir Verhandler auf Probleme hinweisen, Delegierte insbesondere aus Entwicklungsländern bei den Forderungen nach einer gerechten Klimapolitik unterstützen und mit Presse- & Öffentlichkeitsarbeit Druck aufbauen, aber auch Transparenz ermöglichen. Dafür bedarf es eines starken Germanwatch-Teams, denn die Klimaverhandlungen sind inhaltlich vielschichtig und komplex. Sie fordern zwei Wochen lang von uns Nichtregierungsorganisationen genauso wie von den Regierungen hohen Einsatz, häufig bis an die eigenen physischen Grenzen. Bitte stärken Sie unserem hoch motivierten, kreativen und schwungvollen Team den Rücken mit Ihrer Spende! Herzlichen Dank!
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Unser Team für Durban
(2. Reihe):
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